Gesundheitstelegramm | Milch
Neue Regeln für Baby-Ernährung
14. Juli 2010 - Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]
Quelle: Ärztezeitung
Muttermilch schützt vor Krebs
23. April 2010 - Muttermilch enthält Stoffe, die Zellen von bis zu vierzig verschiedenen Krebsarten abtöten können. Von diesem Schutz sollen nicht nur gestillte Babys profitieren: Schwedische Forscher haben aus krebshemmenden Substanzen der Muttermilch einen Cocktail gemixt und diesen an Patienten mit Blasenkrebs getestet. Die ersten Erfolge sind vielversprechend: Krebszellen sind abgestorben. Ob sich Krebs aber damit heilen lässt, muss sich erst noch zeigen. [2546]
Quelle: Welt
Keine Abmagerungskur in der Stillzeit
23. Januar 2010 - Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]
Quelle: Standard
Brot ohne Butter kann Herztod verhindern
18. Januar 2010 - Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen. [2310]
Quelle: Telegraph
Foodwatch warnt vor Milchschnitte und Co.
11. Dezember 2009 - Alles andere als gesund sind die süssen Zwischenmahlzeiten für Kinder, die in der Fernsehwerbung angepriesen werden. Sie sind wahre Zuckerbomben, warnt die Konsumentenorganisation Foodwatch. Negativer Spitzenreiter ist «Kinder Choco Fresh» von Ferrero mit fast 40 Prozent Zucker. Auf den Plätzen folgen weitere Produkte dieses Herstellers: «Kinder Maxi King» und «Kinder Pingui». Der angeblich gesunde Milchanteil spiele bei diesen Produkten keine Rolle, meint Foodwatch. Es drohen kaputte Zähne und Übergewicht. [2186]
Quelle: Express
Nahrungsmittelallergie: Neues Kochbuch hilft
09. Dezember 2009 - Immer mehr Menschen, darunter besonders viele Kinder, leiden an Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel. Für diese Betroffenen hat jetzt die Hochgebirgsklinik Davos ein Kochbuch herausgegeben. Damit ist es jetzt endlich möglich, vieles zu kochen und zu backen, was vorher verboten war. Seien es Eier, Butter, Milch oder Weizenmehl - es gibt fast nichts, das nicht durch etwas anderes, besser verträgliches ersetzt werden könnte. [2174]
Quelle: Medical Tribune
So bleiben die Zähne auch im Advent gesund
07. Dezember 2009 - In der Advents- und Weihnachtszeit locken Süssigkeiten allenthalben. Deutsche Zahnärzte empfehlen den Eltern, bestimmte Zeiten am Tag als Naschzeiten zu bestimmen. Darauf können sich die Kinder im voraus freuen. Wichtig: Nach jedem Naschen die Zähne putzen. Schlecht ist dagegen, von morgens bis abends ständig Süsses zu naschen. Schlecht sind auch Nuckelflaschen mit zuckerhaltigen Getränken für Kinder. Beides fördert die Karies der Milchzähne. Diese kann auch den nachwachsenden bleibenden Zähnen schaden [2168]
Quelle: Medical Tribune
Bifidusbakterien helfen alt werden
18. Mai 2009 - Aus dem Darm von hundertjährigen Chinesen haben Forscher zwei Stämme von Bifidusbakterien isoliert, im Reagenzglas gezüchtet und mit Milch an Mäuse verfüttert. Deren Abwehrkräfte des Immunsystems waren danach deutlich besser als bei Mäusen, die nur sterile Milch bekamen. Fazit: Eine gesunde Darmflora stärkt die Abwehrkräfte und hilft gesund alt zu werden. [2095]
Quelle: PubMed
PMID: 19410981
Laktat ist Energie fürs Hirn
17. April 2009 - Milchsäure (Laktat) bildet sich bei starker Anstrengung in den Muskeln und reichert sich im Blut an. Zusammen mit dem Blutzucker dient es dem Hirn als Energiequelle. Steigt der Laktatwert beim Sport, drosselt das Hirn den Verbrauch an Blutzucker und steigert die Verwertung des Laktats. Dies zeigen Laborversuche an jungen gesunden Menschen in Kopenhagen. Dies könnte mit erklären, warum die Intelligenz bei körperlicher Anstrengung zunimmt. [2082]
Quelle: PubMed
PMID: 19337275
Schadet Milch der Gesundheit?
02. März 2009 - Die meisten Experten für Ernährung empfehlen Milch und Michprodukte, weil sie wertvolle Bestandteile enthalten, zum Beispiel Kalzium für die Knochen und Eiweiss für den Aufbau der Muskeln. Doch nun schlägt ein Fachmann aus Osnabrück Alarm. Nach seiner Theorie fördert Milch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs, Übergewicht und sogar Demenz. Schuld daran sei ein schlechter Einfluss der Milch auf die Regulierung des Insulins und des Wachstums. Vor allem Schwangere sollten Milch meiden, da die entscheidenden Weichen für den Stoffwechsel schon beim Fetus gestellt werden. Da sich in der Milchfrage die Experten offenbar uneins sind, gilt wohl weiterhin die alte Regel der Ernährung: Möglichst vielseitig, und nichts im Übermass konsumieren, auch Milch nicht. [2052]
Quelle: PubMed
PMID: 19232475
Vitamin B 12 für gesundes Hirn im Alter
14. Januar 2009 - Um sein Hirn im Alter fit zu halten und Demenz möglichst gut vorzubeugen, lohnt es sich, mehr als nur die minimal empfohlene Menge an Vitamin B 12 zu sich zu nehmen. Gute Quellen für Vitamin B 12 (Cobalamin) sind Milch, Milchprodukte und Fleisch. [2019]
Quelle: PubMed
PMID: 19116332
Milch senkt Risiko für Darmkrebs
13. Januar 2009 - Menschen, die viel Milch trinken, haben ein um etwa zwanzig Prozent geringeres Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken als solche, die wenig oder keine Milch trinken. Dies ist das Fazit aus sechzig Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Fällen von Dickdarmkrebs. Die günstige Wirkung ist teilweise auf das Kalzium in der Milch zurückzuführen. Auch Milchprodukte senken das Risiko. [2018]
Quelle: PubMed
PMID: 19116875
Mehrfach ungesättigte Fette in der Muttermilch
09. Januar 2009 - Nach der Geburt enthält die Muttermilch besonders viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie DHA und Arachidonsäure. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Im Lauf der Stillzeit nimmt ihr Gehalt ständig ab, vor allem wenn die Mutter zu wenig von den gesunden Fetten mit der Nahrung aufnimmt. Eine gute Quelle ist fetter Fisch. Auch Ergänzungspräparate können in solchen Fällen nützlich sein. [2016]
Quelle: PubMed
PMID: 19118992
Milch hilft schlanker bleiben
04. Dezember 2008 - Milchtrinker sind, statistisch gesehen, etwas schlanker als Milch-Abstinenten, und sie erkranken auch seltener an Diabetes vom Typ 2 und an Krankheiten von Herz und Kreislauf. Milch enthält viel Kalzium, und dieses bremst die Aufnahme von Fett in den Darm. Einige Aminosäuren aus dem Milch-Eiweiss scheinen zudem den Appetit zu zügeln. Am besten ist entrahmte Milch, da Milchfett eher ungünstig auf das Herz wirkt. [1996]
Quelle: PubMed
PMID: 19024947
Milch von Schweizer Braunvieh gibt besten Käse
06. November 2008 - Die traditionelle braune Schweizer Kuhrasse gibt zwar weniger Milch als etwa die auf hohe Leistung gezüchtete Holsteiner Rasse. Doch die braunen Schweizer liefern bessere Milch. Sie enthält insbesondere mehr von den Eiweissen, die einen guten Käse ausmachen, und sie gerinnt besser. Ausserdem enthält sie mehr von den gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei gleicher Menge Milch liefern die Schweizer Rinder mehr Käse als die Holsteiner. [1976]
Quelle: PubMed
PMID: 18832237
Soja ist auch gut für Muskelmänner
12. Oktober 2007 - Auch Eiweiss aus Soja kann, verbunden mit Training, den Aufbau von Muskeln fördern. Soja als Eiweissquelle ist bei Bodybuildern zu unrecht in Verruf geraten, wie eine Studie an zwanzig Männern zeigt: Ob das Eiweiss aus Milch oder aus Soja stammt, macht weder für das Testosteron noch für die Muskeln einen Unterschied. [1717]
Quelle: PubMed
PMID: 17908338
Tierisches Eiweiss für alte Muskeln
08. August 2007 - Milch, Milchprodukte, Eier und Fleisch könnten helfen, den Abbau von Muskeln im Alter zu verlangsamen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreissig älteren Frauen in Kanada. Wichtig ist aber auch die Bewegung, und die ist in der Studie nicht untersucht worden. [1670]
Quelle: PubMed
PMID: 17657359
Steinzeitdiät gesünder als Mittelmeerdiät
06. Juli 2007 - Die Steinzeitdiät, bestehend aus magerem Fleisch, Fisch, Früchten, Blatt- und Wurzelgemüse, Eiern und Nüssen hat in einem Test der schwedischen Universität Lund besser abgeschnitten als die Mittelmeerdiät, bestehend aus Vollkorn, mageren Milchprodukten, Gemüse, Früchten, Fisch, Ölen und Margarine. Die grössten Vorteile der Steinzeitdiät liegen in ihrer günstigen Wirkung auf den Zuckerhaushalt, was Diabetes vorbeugt. [1648]
Quelle: PubMed
PMID: 17583796
Bifidus mit der Muttermilch
03. Juli 2007 - Muttermilch enthält vier Arten von Bifidus-Bakterien, die für eine gesunde Darmflora des Menschen wichtig sind. Babys, die mit der Brust gestillt werden, haben deshalb deutlich weniger Probleme mit der Verdauung als Flaschenkinder. [1645]
Quelle: PubMed
PMID: 17596738
Stillen auch für die Mutter gesund
20. Februar 2007 - Die Muttermilch und der enge Kontakt beim Stillen sind gesund für das Baby. Doch auch für die Mutter ist das Stillen gesund: Stillende Mütter erleiden zu 19 Prozent weniger einen Herzinfarkt als Mütter, die ihrem Baby die Flasche geben. Das zeigt eine Studie an fast hunderttausend Frauen in den USA. Man nimmt an, dass eine Schwangerschaft den Körper einer Frau stark belastet, unter anderem durch das Speichern von Fett. Stillen hilft der Frau, sich wieder auf den Zustand vor der Schwangerschaft umzustellen. [1538]
Quelle: New Scientist
15.2.2007
Stillen macht gesünder, aber nicht intelligenter
07. November 2006 - Dass Stillen gesund ist für das Baby, zeigen viele Studien. Doch es hat auch seine Grenzen. Zwar sind gestillte Babys, statistisch gesehen, intelligenter als solche, die mit der Flasche aufgezogen werden. Doch das liegt vor allem daran, dass Mütter mit einem hohen IQ eher stillen als solche mit einem niedrigen IQ. Die höhere Intelligenz der gestillten Kinder kommt also eher von den Genen als von der Muttermilch. [1456]
Quelle: British Medical Journal
2006;333:945
Kalzium: Mineralwasser kann Milch ersetzen
15. August 2006 - Milch ist eine der wichtigsten Quellen für Kalzium. Doch nicht alle mögen oder vertragen Milch gut. Kein Problem: Mineralwasser, falls es reich ist an Kalzium, kann Milch gut ersetzen. Der Körper kann das Kalzium aus dem Wasser ebenso gut oder sogar noch besser aufnehmen wie aus der Milch. Das hat ein Labortest in den USA gezeigt. [1396]
Quelle: Am J Clin Nutrition
2006;84:371
Die beste Diät gegen Homocystein
15. Juni 2006 - Viel Vollkorn und viel Milch und Milchprodukte, nur wenig Geflügel, sagt eine Studie an über zweitausend Jugendlichen in den USA. Homocystein, ein Stoff, der sich beim Abbau von Eiweiß im menschlichen Körper bildet, gilt als schädlich für die Gefäße. Er erhöht das Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf und für Demenz. [1343]
Quelle: Am J Clin Nutrition
2006;83:1380
Gesund essen auf holländisch
08. Juni 2006 - Es muss nicht immer die so oft gelobte Mittelmeerküche sein. Als ebenso gesund hat sich nämlich in Holland die gesunde Variante der dortigen traditionellen Küche erwiesen. Sie besteht aus viel Früchten und Gemüse mit Kartoffeln, das Fleisch ist reduziert zugunsten von Milch und Milchprodukten. Die Getränke sind alkoholfrei. Holländerinnen, die sich nach diesem Muster ernähren, haben eine um 30 Prozent verminderte Sterblichkeit. [1336]
Quelle: Am J Clin Nutrition
2006;83:1170
Milch und Kalzium können Blutdruck senken
17. Mai 2006 - Milch und Milchprodukte enthalten viel Kalzium. Ein hoher Konsum von Milch, Milchprodukten und Kalzium aus anderen Quellen kann den Blutdruck senken. Der Unterschied kann bis zu 10 Millimeter Hg ausmachen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert Männern in Frankreich. [1314]
Quelle: J Hypertension
2006;24:671
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