Gesundheitstelegramm: Milch Kalzium

News zu Milch Kalzium

Bei Osteoporose richtig reagieren

Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]

25. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Wie lange bleibt radioaktive Strahlung gefährlich?

In den ersten vier Tagen nach dem Atomunfall sind aus dem Reaktor von Fukushima im Vergleich zur Gesamtmenge aus Tschernobyl etwa halb so viel radioaktives Cäsium und etwa ein Fünftel so viel radioaktives Jod in die Umwelt gelangt. Jod zerfällt schnell: Bei einer Halbwertszeit von wenigen Tagen ist es nach drei Monaten vollständig abgebaut. Cäsium hingegen hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es gelangt über die Nahrung (z.B. Blattgemüse, Milch) in den Organismus. Besonders gefährlich ist Strontium, das an Stelle von Kalzium in die Knochen eingebaut wird. [2832]

23. März 2011  –  NZZ

Zu viel Kalzium kann dem Herzen schaden

Gut für die Knochen, aber in zu grossen Mengen schädlich für das Herz: Nach neusten Studien kann zu viel Kalzium das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent erhöhen. Dieses Risiko ist aus Daten von über zehntausend Personen errechnet worden. Gesunde Menschen kommen mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Käse, Milch, Grünkohl, Mandeln und anderen natürlichen Quellen genügend Kalzium. Deshalb raten Experten, Präparate aus Drogerie und Apotheke, etwa bei Osteoporose, nur nach Absprache mit dem Arzt zu nehmen. [2707]

9. September 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Schadet Milch der Gesundheit?

Die meisten Experten für Ernährung empfehlen Milch und Michprodukte, weil sie wertvolle Bestandteile enthalten, zum Beispiel Kalzium für die Knochen und Eiweiss für den Aufbau der Muskeln. Doch nun schlägt ein Fachmann aus Osnabrück Alarm. Nach seiner Theorie fördert Milch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs, Übergewicht und sogar Demenz. Schuld daran sei ein schlechter Einfluss der Milch auf die Regulierung des Insulins und des Wachstums. Vor allem Schwangere sollten Milch meiden, da die entscheidenden Weichen für den Stoffwechsel schon beim Fetus gestellt werden. Da sich in der Milchfrage die Experten offenbar uneins sind, gilt wohl weiterhin die alte Regel der Ernährung: Möglichst vielseitig, und nichts im Übermass konsumieren, auch Milch nicht. [2052]

2. März 2009  –  PubMed PMID: 19232475

Milch senkt Risiko für Darmkrebs

Menschen, die viel Milch trinken, haben ein um etwa zwanzig Prozent geringeres Risiko, an Krebs des Dickdarms zu erkranken als solche, die wenig oder keine Milch trinken. Dies ist das Fazit aus sechzig Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Fällen von Dickdarmkrebs. Die günstige Wirkung ist teilweise auf das Kalzium in der Milch zurückzuführen. Auch Milchprodukte senken das Risiko. [2018]

13. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19116875

Milch hilft schlanker bleiben

Milchtrinker sind, statistisch gesehen, etwas schlanker als Milch-Abstinenten, und sie erkranken auch seltener an Diabetes vom Typ 2 und an Krankheiten von Herz und Kreislauf. Milch enthält viel Kalzium, und dieses bremst die Aufnahme von Fett in den Darm. Einige Aminosäuren aus dem Milch-Eiweiss scheinen zudem den Appetit zu zügeln. Am besten ist entrahmte Milch, da Milchfett eher ungünstig auf das Herz wirkt. [1996]

4. Dezember 2008  –  PubMed PMID: 19024947

Kalzium: Mineralwasser kann Milch ersetzen

Milch ist eine der wichtigsten Quellen für Kalzium. Doch nicht alle mögen oder vertragen Milch gut. Kein Problem: Mineralwasser, falls es reich ist an Kalzium, kann Milch gut ersetzen. Der Körper kann das Kalzium aus dem Wasser ebenso gut oder sogar noch besser aufnehmen wie aus der Milch. Das hat ein Labortest in den USA gezeigt. [1396]

15. August 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;84:371

Milch und Kalzium können Blutdruck senken

Milch und Milchprodukte enthalten viel Kalzium. Ein hoher Konsum von Milch, Milchprodukten und Kalzium aus anderen Quellen kann den Blutdruck senken. Der Unterschied kann bis zu 10 Millimeter Hg ausmachen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über neunhundert Männern in Frankreich. [1314]

17. Mai 2006  –  J Hypertension 2006;24:671

Milch gegen Darmkrebs

Der Konsum von Milch und Milchprodukten kann das Risiko für Krebs des Dickdarms bis auf die Hälfte senken. So viel macht der Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Milchkonsum aus. Man geht davon aus, dass unter anderem das Kalzium in der Milch eine schützende Wirkung hat. Das zeigt eine Studie an über vierzigtausend Schweden, von denen etwa jeder Hunderste an Darmkrebs erkrankt ist. [1281]

12. April 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:667

Milch macht auch Hirn munter

Kalzium, vor allem aus Milch und Milchprodukten, schützt vor Hirnschlag. Personen, die viel Milch konsumieren, können das Risiko für Schlaganfall fast halbieren im Vergleich mit Personen, die nur sehr wenig oder gar nie Milch trinken. Das zeigt eine Studie an über hunderttausend Personen in Japan. [1222]

19. Januar 2006  –  Stroke 2006;37:20

Kinder: Knochen brauchen Bewegung und Kalzium

Milch gilt als gut für das Wachstum der Knochen, denn sie enthält viel Kalzium. Doch das nützt nur etwas, wenn sich die Kinder auch fleißig bewegen. Das zeigt eine Studie an Schulkindern in Wales. [891]

13. Oktober 2004  –  Neurology 2004;63:800

Milch gegen Durchfall

Gegen Durchfall, der von Koli-Bakterien verursacht ist, hilft Milch, weil sie viel Kalzium enthält. Das Kalzium bremst das Wachstum der Bakterien. [557]

15. August 2003  –  Gastroenterology 2003;125:469

Kinder brauchen Milch, aber ...

... nicht alle vertragen oder mögen sie. Kinder, die keine Milch trinken, wachsen deutlich langsamer und haben schwächere Knochen. Sie brauchen unbedingt andere Getränke oder Nahrungsergänzungen, die reich an Kalzium sind. [255]

18. September 2002  –  Am J Clin Nutrition 2002;76:675

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