Migräne: Archiv

Archiv zu Migräne, 1.9.2010 bis 28.5.2013

Mehr Migräne bei dicken Kindern

Kinder mit Migräne sind doppelt so häufig dick als solche ohne Kopfschmerzen. Diesen Zusammenhang haben Forscher der Kinderklinik in Haifa gefunden. Unklar bleibt, ob Kopfschmerzen dick machen oder ob Übergewicht Kopfschmerzen fördert. [3337]

28. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Migräne: Meiden von Auslösern chancenlos

Was einen Migräneanfall auslöst, lässt sich nicht durch Selbstbeobachtung herausfinden. Deshalb sei der Versuch, Auslöser gezielt zu meiden, zum Scheitern verurteilt. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Schmerzexperten nach Auswertung von zahlreichen Migräne-Tagebüchern und Labortests. [3319]

30. April 2013  –  Ärzteblatt

Baby-Kolik: Könnte es auch Migräne sein?

Wenn Babys ständig schreien, vermuten Eltern und Ärzte in der Regel Koliken. Da Babys nicht mitteilen können, wo es ihnen weh tun, ist diese Diagnose höchst unsicher. Jetzt zeigt eine Studie mit über dreihundert Kindern und Jugendlichen mit Kopfschmerzen in Frankreich und Italien. Drei Viertel aller jungen Migräniker hatten als Baby unter «Koliken» gelitten. Ob es sich dabei um früher Migräne-Attacken gehandelt hat, wird künftige Forschung zeigen müssen. [3312]

18. April 2013  –  Ärzteblatt

Migräne: Sex statt Tabletten?

Fast zwei Drittel der Menschen mit starker Migräne fühlen sich nach Sex besser. Beim restlichen Drittel nehmen die Kopfschmerzen zu. Das hat eine deutsche Studie mit über dreihundert Patienten gezeigt. Ein Versuch könnte sich also lohnen. Was Kopfschmerzen betrifft, wirkt Sex allein ebenso gut wie mit Partner. [3292]

15. März 2013  –  Welt

Kopfschmerzen fördern Rückenschmerzen

Menschen mit gelegentlichen Kopfschmerzen leiden zweimal öfter an Schmerzen im Kreuz als Menschen ohne Kopfschmerz. Bei chronischen Kopfschmerzen sind Kreuzschmerzen sogar bis zu neunfach häufiger. Dieser Zusammenhang gilt für Migräne ebenso wie für Spannungskopfschmerzen. Das zeigt eine Studie mit fast zehntausend Personen in Essen. Der Befund stützt eine Theorie, wonach Schmerz sich von einem Krankheitssymptom zu einer eigenständigen Krankheit entwickeln kann. [3262]

1. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Ruhig walken oder joggen gegen Migräne

Dreimal pro Woche nach draussen gehen und sich eine halbe Stunde lang bewegen: So einfach und wirksam kann ein Rezept gegen Migräne sein. Sie verschwindet zwar nicht, nimmt aber immerhin um 20 bis 45 Prozent ab. Das zeigen zwei deutsche Studien. Die Wirkung beruht vermutlich darauf, dass Bewegung Stress abbaut, sofern sie nicht wegen Ehrgeiz selber zum Stressfaktor wird. [3194]

11. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Migräniker bleiben geistig fit

Wer an Migräne leidet, muss nicht mit einem erhöhten Risiko für Demenz rechnen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über sechstausend Frauen in den USA. [3157]

17. August 2012  –  Ärzteblatt

Migräne-Auslöser nicht meiden, rät Experte

Der weit verbreitete Rat gegen Migräne, bekannte Auslöser wie Süssigkeiten oder Alkohol zu meiden, sei falsch. Diese überraschende Ansicht begründet der deutsche Kopfschmerzspezialist Peter Kropp damit, dass die Nerven an die schädlichen Reize gewöhnt werden müssen. Wer die Reize meide, reagiere immer empfindlicher dagegen. Zudem würden Süssigkeiten und Streit in der Familie zu Unrecht als Auslöser gehandelt. Vielmehr gehören Lust auf Süsses und gereizte Stimmung zu den Vorboten eines Anfalls. [2727]

7. Oktober 2010  –  Standard

Gen-Schaden als Ursache von Migräne

Ein bestimmtes Gen ist bei Patienten mit Migräne öfter als bei anderen in einer defekten Variante vorhanden. Weil nur ungenügend aktiv, macht es die Nerven überempfindlich auf Lärm, Licht und andere Faktoren, die Migräne auslösen können. Falls es gelänge, das Gen mittels Medikamenten gezielt zu aktivieren, könnte die Entdeckung helfen, die Krankheit künftig erfolgreicher zu behandeln. Zuvor muss man aber mehr darüber erfahren, was genau dieses Gen im Körper bewirkt. [2721]

29. September 2010  –  BBC

Was man gegen Kopfschmerzen tun kann

Sich viel bewegen, nicht rauchen, wenig Alkohol und Kaffee, ein regelmässiger Tagesablauf mit festem Rhythmus von Mahlzeiten und ausreichend (nicht zu wenig und nicht zu viel) Schlaf, genügend trinken. Schmerzmittel können zwar helfen, doch beim regelmässigen Gebrauch Kopfschmerzen sogar fördern. Wer unter Stress leidet, kann Techniken zur Bewältigung und zur Entspannung lernen. Diese Tipps stammen von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in München. [2701]

1. September 2010  –  Welt

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