Mann: Archiv 31 bis 40

Archiv zu Mann, 14.8.2008 bis 15.6.2009

Hysterie ist Männersache

Eine Neigung zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen, im Jargon der Psychologie hysterische oder hystrionische Persönlichkeit, hat man seit dem Altertum eher dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Doch nichts könnte verkehrter sein. Denn neue Forschung zeigt, dass die «hysterische» Neigung um so grösser wird, je mehr von dem männlichen Hormon Testosteron ein Mann im Blut hat. Abgesehen von vielleicht etwas instabilen Gefühlen hat das aber auch positive Wirkungen: Weniger Angst, weniger Depression und besserer Sex. [2110]

15. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19493294

Beim Sport ist das Herz sicher

Sport ist gut für das Herz. Trotzdem kommen manchmal auch Herzanfälle beim Sport vor. Das Risiko ist aber laut einer neuen franuzösischen Studie winzig klein: Ein Mann müsste über zehntausend Jahre lang Sport treiben, bis er statistisch gesehen einen Herzanfall erleidet; bei einer Frau wären es sogar fünfzigtausend Jahre. [2072]

30. März 2009  –  PubMed PMID: 19318955

Schadet Milch der Gesundheit?

Die meisten Experten für Ernährung empfehlen Milch und Michprodukte, weil sie wertvolle Bestandteile enthalten, zum Beispiel Kalzium für die Knochen und Eiweiss für den Aufbau der Muskeln. Doch nun schlägt ein Fachmann aus Osnabrück Alarm. Nach seiner Theorie fördert Milch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Diabetes, Krebs, Übergewicht und sogar Demenz. Schuld daran sei ein schlechter Einfluss der Milch auf die Regulierung des Insulins und des Wachstums. Vor allem Schwangere sollten Milch meiden, da die entscheidenden Weichen für den Stoffwechsel schon beim Fetus gestellt werden. Da sich in der Milchfrage die Experten offenbar uneins sind, gilt wohl weiterhin die alte Regel der Ernährung: Möglichst vielseitig, und nichts im Übermass konsumieren, auch Milch nicht. [2052]

2. März 2009  –  PubMed PMID: 19232475

Männer reagieren besser auf Nikotinpflaster

Der mit Nikotin unterstützte Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, ist bei Männern etwas erfolgreicher als bei Frauen: Während jeder fünfte Mann im Durchschnitt nach sechs Monaten nicht mehr raucht, ist es nur jede siebte Frau. Nicht nur sind Frauen vom Tabak stärker abhängig als Männer, sondern auch die gesundheitlichen Risiken sind bei Frauen höher. [1968]

27. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18629735

Stress ist nur ein kleines Risiko für das Herz

Zwar lässt der Verlust einer intimen Beziehung das Risiko für Herzinfarkt bei Männern leicht ansteigen, doch der Verlust des Jobs hat keinen solchen Einfluss. Ebenso wenig spielt es eine Rolle, wie oft ein Mann einen solchen Verlust erlebt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über achttausend Männern in Dänemark. [1963]

20. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18693037

Grössere Menschen brauchen mehr Vitamin D

Vor allem Menschen, die sich zum Schutz der Haut von der Sonne fernhalten, benötigen Tropfen mit Vitamin D, um ihren täglichen Bedarf zu decken. Besonders wichtig ist dies für Senioren. Der Bedarf nimmt mit dem Körpergewicht zu. Deshalb empfiehlt sich ein zusätzlicher Tropfen (100 internationale Einheiten) für je zehn Kilos, die eine Frau schwerer ist als sechzig und ein Mann als siebzig Kilos. [1962]

17. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18689559

Um Eisprung herum macht nackter Mann mehr Freude

Wenn Frauen in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus das Bild eines nackten Mannes sehen, reagieren sie deutlich positiver als dann, wenn keine Empfängnis möglich ist. Dies haben Versuche mit etwa dreissig Frauen an einem deutschen Institut für Sexforschung gezeigt. Sie bekamen Bilder mit nackten Männern und zum Vergleich mit Tieren zu sehen, und dabei wurden die Bewegungen ihrer Gesichtsmuskeln exakt vermessen. Nur bei Männern, nicht aber bei Tieren reagierten die Frauen im Lauf des Monatszyklus unterschiedlich auf die Bilder. [1948]

29. September 2008  –  PubMed PMID: 18657540

Nach Orgasmus auf einem Auge blind

An der Universitätsklinik von Kopenhagen ist ein Mann behandelt worden, der bei jedem Orgasmus zeitweise auf dem linken Auge blind wurde. Die Untersuchung zeigte, dass seine Halsschlagader auf der einen Seite zu fast hundert Prozent verstopft war. Nach Behandlung mit Medikamenten löste sich der Pfropf an der kritischen Stelle auf, und der Mann hatte keine Beschwerden mehr beim Sex. [1939]

16. September 2008  –  PubMed PMID: 18658172

Frau in der Nähe lässt Testosteron ansteigen

Das Hormon Testosteron im Speichel eines Mannes steigt innerhalb von fünf Minuten messbar an, wenn sich in der Nähe eine Frau befindet. Besonders stark ist dieser Anstieg bei aggressiven, dominanten Männern und bei solchen, die schon lange keinen Sex mehr hatten. Auch die romantische Beziehung zu einer anderen Frau dämpft das Hochschnellen des männlichen Hormons. Dies zeigt ein Experiment an der Abteilung für Psychologie der Universität Groningen. [1932]

5. September 2008  –  PubMed PMID: 18675269

Risikofaktoren für Impotenz

Wenn die Potenz eines Mannes leidet, sind die Ursachen zu siebzig Prozent im organischen Bereich, wobei sich die folgenden Risikofaktoren besonders oft negativ auswirken: Diabetes, zuviel Cholesterin im Blut, Rauchen und verengte Blutgefässe. Viel Bewegung ist das beste Rezept, um dies zu verhindern. [1916]

14. August 2008  –  PubMed PMID: 18641415

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