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Gesundheitstelegramm | Magen

Bei Delfinen ist Diabetes zeitweise normal
20. Februar 2010 - Eine Art von Diabetes Typ 2 tritt zeitweise oft bei Delfinen auf. Finden sie einen Fischschwarm, schlagen sie sich den Magen voll, aber zwischen solchen Fress-Attacken müssen sie mit längeren Fastenperioden leben. In dieser Zeit reagiert ihr Körper nicht mehr auf Insulin. Delfine haben ein Gen, das ihren «Diabetes» ein- und ausschalten kann. Von dieser Erkenntnis erhofft man sich Fortschritte im Kampf gegen die menschliche Zuckerkrankheit.  [2427]
Quelle: Die Zeit  
 
Forscher arbeiten an Impfstoff gegen Magenkrebs
09. Februar 2010 - Gegen die Magenbakterie Helicobacter pylori entwickeln Forscher in München eine vielversprechende Impfung. Sie schaltet indirekt ein Eiweiss der Bakterie aus, das diese von Angriffen des Immunsystems abschirmt. Helicobacter pylori, der Erreger von Magengeschwüren, ist auch für 90 Prozent der Fälle von Magenkrebs verantwortlich. Alle Versuche, einen Impfstoff zu entwickeln, sind bisher gescheitert. Ob der neue Ansatz mehr Erfolge bringt, wird sich zeigen.  [2392]
Quelle: Standard  
 
Äpfel gegen Darmkrebs
06. Februar 2010 - Äpfel enthalten bestimmte Antioxidantien, die auch dann noch wirken, nachdem sie Magen und Dünndarm passiert haben. Im Dickdarm machen sie freie Radikale unschädlich, die Krebs fördern. Das hat die Untersuchung von Stuhlproben am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gezeigt. Bei Tieren senken die Antioxidantien aus dem Apfel das Krebsrisiko um 50 Prozent.  [2385]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Expertin: Tee nur gesund ohne Zucker
27. Januar 2010 - Tee ist beliebt und gesund. Doch Christiana Gerbracht, leitende Beraterin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung, warnt vor dem Zucker im Tee: Das Getränk bleibt nur so kurze Zeit im Magen, dass man sich nicht satt fühlt, obwohl der Körper viel Energie aufnimmt. Eltern sollten ihre Kinder keinen gesüssten Tee trinken lassen, meint sie. Denn dies würde die Vorliebe für allerlei dick machende Süssgetränke wecken.  [2347]
Quelle: Welt  
 
Dicke Patienten überstehen Operation besser
06. Juli 2009 - Zu viel Fett am Körper mag im Normalfall ungesund sein. Doch für Patienten auf dem OP-Tisch gilt dies nicht. Jene, die übergewichtig oder gar leicht fettleibig sind, überleben Operationen besser als jene mit Untergewicht, Normalgewicht oder starker Fettleibigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als hunderttausend Patienten in den USA. Zum Vergleich sind alle Operationen untersucht worden ausser jene von Magenbypässen gegen Fettleibigkeit.  [2115]
Quelle: PubMed  PMID: 19561456
 
Bei Nesselsucht Magenbakterie bekämpfen
06. Mai 2008 - Die Magenbakterie Helicobacter pylori kann nicht nur Magengeschwüre, sondern nach neueren Erkenntnissen auch Nesselsucht (Urticaria) verursachen. Das ist jetzt in Indien praktisch bestätigt worden: Nach Bekämpfung des Erregers im Magen hat die Nesselsucht bei den meisten von über sechzig Patienten deutlich abgenommen.  [1860]
Quelle: PubMed  PMID: 18445982
 
Brustschmerz ohne Herz-Alarm
01. April 2008 - Bei unklaren Schmerzen in der Brust sollte man immer zuerst an das Herz denken. Doch ein beträchtlicher Teil der Brustschmerzen hat nichts mit dem Herzen zu tun. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Schmerzen, die von der Speiseröhre ausgehen und meist durch Rückfluss von Magensaft verursacht sind.  [1835]
Quelle: PubMed  PMID: 18364579
 
Magenband und Bypass schwächen Knochen
19. Dezember 2007 - Fettleibige, die sich chirurgisch den Magen verkleinern lassen, verlieren nicht nur Gewicht, sondern auch Knochenmasse. Ein Magen-Bypass schwächt die Knochen stärker als ein Magenband. Das zeigt eine Auswertung aller in den letzten Jahren veröffentlichten Studien.  [1764]
Quelle: PubMed  PMID: 18074189
 
Magenband erreicht Ziel nur selten
30. November 2007 - Bei extremem Übergewicht mindestens die Hälfte der überschüssigen Kilos zu reduzieren - dieses Ziel erreichen Operationen, bei denen der Magen mit einem Band eingeschnürt und so verkleinert wird, nur in etwas mehr als einem Drittel der Fälle. Ausgerechnet bei jenen Patienten, die am dringendsten auf einen Erfolg angewiesen sind, ist dieser am kleinsten. Zu diesem enttäuschenden Schluss kommt eine Studie an über siebzig Patienten in Deutschland.  [1751]
Quelle: PubMed  PMID: 18030543
 
Cholesterin senkt Risiko für Magenkrebs
02. November 2007 - Ein hoher Spiegel von Cholesterin im Blut senkt das Risiko für Magenkrebs. Dieses Ergebnis einer japanischen Studie an über zweitausend Personen zeigt, dass das oft als gefährlich verschriene Cholesterin auch seine guten Seiten hat.  [1732]
Quelle: PubMed  PMID: 17957783
 
Magenbakterie kann vor Entzündung der Speiseröhre schützen
05. Oktober 2007 - Die Bakterie Helicobacter pylori, die im Magen des Menschen relativ häufig vorkommt, kann nicht nur Magengeschwüre auslösen, sondern hat auch ihre guten Seiten: Die Gefahr, bei saurem Aufstossen an einer Entzündung der Speiseröhre (Barrett-Oesophagus) zu erkranken, ist bei Trägern der Bakterie deutlich geringer. Das zeigt eine Studie an über neunhundert Patienten und gesunden Personen in den USA.  [1712]
Quelle: PubMed  PMID: 17895354
 
Zähne ein möglicher Herd von Magen-Bakterien
28. September 2007 - Magengeschwüre behandelt man, indem man ihren Erreger, die Bakterie Helicobacter pylori, mit Medikamenten bekämpft. Ob diese Behandlung auf lange Sicht hilft, hängt unter anderem auch von den Zähnen ab: Eine Infektion im Bereich der Zähne und des Zahnfleisches lässt das Risiko eines Rückfalls um bis das Fünffache ansteigen. Das zeigt eine Studie an über dreihundert Patienten in Taiwan.  [1707]
Quelle: PubMed  PMID: 17886199
 
Lebensqualität beeinflusst Verdauung
01. April 2007 - Menschen, die mit ihrem Leben zufrieden sind, leiden zwei- bis dreimal seltener an Magen- und Darmbeschwerden als Personen mit einer schlechten Lebensqualität. Das zeigt eine Studie an über dreitausend Personen in Leeds.  [1578]
Quelle: Gut  2007;56:321
 
Gemüse gegen Magenkrebs
31. Oktober 2006 - Wer täglich zwei bis drei Portionen Gemüse isst, hat ein um etwa die Hälfte geringeres Risiko für Magenkrebs als eine Person, die weniger als eine Portion pro Tag konsumiert. Besonders günstig gegen Magenkrebs wirken grüne Blattgemüse und Wurzelgemüse. Das zeigen zwei Studien an insgesamt über achtzigtausend Personen in Schweden.  [1451]
Quelle: Cancer EB&P  2006;15:1998
 
Jogurt als Medikament für den Magen
28. April 2006 - Wenn Medikamente gegen Entzündung des Magens mit Helicobacter pylori versagen, kann eventuell AB-Jogurt helfen. Dieser Jogurt enthält die Bakterien-Arten Acidophilus und Bifidus. Sie können die Wirkung der Medikamente unterstützen, wie eine Studie an über hundert Patienten in Taiwan gezeigt hat.  [1295]
Quelle: Am J Clin Nutrition  2006;83:864
 
Eisenmangel durch Magen-Bakterie
28. Februar 2006 - Bei Personen, in deren Magen der Erreger Helicobacter pylori haust, kommt Eisenmangel um 40 Prozent häufiger vor als bei nicht infizierten. Diese Aussage stützt sich auf eine Studie an über 7000 Personen in Texas. Man vermutet, dass der Erreger für den Eisenmangel verantwortlich ist: Er benötigt einen Teil des Eisens für sich selber, und wegen der Infektion kann der Körper das Eisen weniger gut aufnehmen.  [1250]
Quelle: Am J Epidemiology  2006;163:127
 
Magen: Säurehemmer hemmen auch Krebs
04. Januar 2006 - Die Behandlung von Entzündungen mit Säurehemmern hilft auch gegen die Entwicklung von Krebs aus Magengeschwüren. Diese Gefahr droht vor allem bei einem Befall mit dem Erreger Helicobacter pylori. Das zeigt eine Studie an 38 Patienten in Korea.  [1211]
Quelle: Gut  2006;55:26
 
Kampf dem Magenkrebs
01. Dezember 2005 - Ist die Schleimhaut des Magens entzündet, nimmt die Gefahr zu, dass sich dort ein Krebs bildet. Fast immer ist die Bakterie Helicobacter pylori mit im Spiel. Seit Jahren bekämpft man sie mit Medikamenten. Nun hat eine Langzeitstudie an über 700 Patienten gezeigt, dass Vorformen von Magenkrebs um so besser ausheilen, je länger es gelingt, den Magen von den Bakterien zu befreien.  [1187]
Quelle: Gut  2005;54:1536
 
Übergewicht liegt schwer auf dem Magen
20. Oktober 2005 - Menschen, die zuviel Gewicht mit sich herumschleppen, haben öfter als andere saures Aufstoßen, Sodbrennen und eine Entzündung der unteren Speiseröhre. Das zeigt eine repräsentative Studie an tausend Personen in Schweden. [1157]
Quelle: Gut  2005;54:1377
 
Magenbakterie: Risiko für Hirnschlag
14. Oktober 2004 - Bestimmte Stämme von Bakterien im Magen fördern die Verkalkung von Arterien, was zu einem Hirnschlag führen kann. Das zeigt eine italienische Studie. [892]
Quelle: Neurology  2004;63:800
 
Jogurt gegen Magen-Bakterien
14. September 2004 - Die guten Bazillen im Joghurt bekommen den bösen Bakterien (Helicobacter pylori) im Magen nicht gut. Helicobacter kann Magengeschwüre verursachen.  [870]
Quelle: Am J Clin Nutrition  2004;80:737
 
Fördert Salz Bakterie im Magen?
03. September 2004 - Helicobacter pylori, eine Bakterie im Magen, gedeiht offenbar besonders gut bei Menschen, die salzreich essen. Wer infiziert ist, leidet oft an Magengeschwür und hohem Blutdruck. [863]
Quelle: J Hypertension  2004;22:1475
 
Wegen Medikament ins Spital
05. Juli 2004 - In England geht jede 16. Einweisung ins Spital auf unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten zurück. Am häufigsten sind Blutungen in Magen und Darm. [819]
Quelle: British Medical Journal  2004;329:15
 
Glykämischer Index: alles ganz anders?
12. Oktober 2003 - Je höher der Index, desto schneller gelangt Zucker vom Magen ins Blut. Er ist deshalb sehr wichtig für Diabetiker. Jetzt zeigt aber eine neue Studie, dass dem nicht ganz so ist: Ein tiefer Index kann auch bedeuten, dass viel Zucker ins Blut gelangt, aber auch viel aus dem Blut heraus in den Körper. Ein hoher Index kann bedeuten, dass wenig Zucker ins Blut gelangt, aber noch weniger in den Körper.  [610]
Quelle: Am J Clin Nutrition  2003;78:742
 
Auch die Idee von «Fett» liegt schwer auf dem Magen
01. Oktober 2003 - Wer glaubt, fett zu essen, fühlt sich danach voller und hat mehr Blähungen - auch wenn die Mahlzeit gar nicht fett war. Das hat ein Blindversuch an 15 Patienten mit Verdauungsbeschwerden gezeigt. [598]
Quelle: Gut  2003;52:1414
 
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