Lungenkrebs: Archiv

Archiv zu Lungenkrebs, 15.2010 bis 26.3.2014

Millionen sterben an verschmutzter Luft

Jährlich sterben weltweit sieben Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Feinstaub und andere schädliche Stoffe in der Luft verursacht worden sind. Diese neuste Schätzung der WHO ist doppelt so hoch wie bisher angenommen. Die gefährlichsten Folgen verschmutzter Luft sind Herzkrankheiten, Schlaganfall, Atemprobleme, Diabetes, Lungenkrebs und Demenz. Auch die Haut altert schneller. [3443]

26. März 2014  –  Ärztezeitung

Kein unschädlicher Grenzwert für Feinstaub

Für jede zehn Mikrogramm Feinstaub mit einer Partikelgrösse von 10 Mikrometer und weniger (PM10) pro Kubikmeter Luft steigt das Risiko für Lungenkrebs um 18 Prozent. Eine unschädliche Schwelle gibt es nicht. Das hat ein Experte der dänischen Krebsgesellschaft aus Ergebnissen von siebzehn Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Personen errechnet. [3370]

17. Juli 2013  –  Ärzteblatt

Fitness schützt vor Krebs

Fitte Männer mittleren Alters, gesund an Lunge, Herz und Kreislauf, sind im Alter um bis zu zwei Drittel besser vor Lungenkrebs und zu einem Drittel besser vor Darmkrebs geschützt als Männer mit der geringsten Fitness. Das zeigt eine Studie des amerikanischen Cooper-Instituts mit über siebzehntausend Männern, im Durchschnitt fünfzig Jahre alt. Lungen- und Darmkrebs gehören zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. [3345]

7. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Wohnlage beeinflusst Sterberisiko

In der Schweiz ist das Risiko, frühzeitig zu sterben, für Einwohner in armen Gegenden um 38 Prozent höher als für solche in reichen Wohnlagen. Besonders hoch sind die Risiken für Herz und Kreislauf, Lungenkrebs und Verkehrsunfälle. Das zeigt eine Studie der Universität Bern. Die Armenviertel finden sich in grossen Städten und deren Agglomerationen, aber auch in voralpinen ländlichen Gebieten und in den Berggebieten. [3134]

27. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Lungenkrebs: Metastasen mit Mikrowellen verschmoren

Durch die Haut wird eine Sonde an den Tumor herangeführt. Dann folgt eine fünf- bis zehnminütige Bestrahlung. Die Mikrowellen zerstören die Krebszellen durch Hitze. Mit dieser neuen, in Frankfurt erprobten Methode lässt sich die Behandlung von Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium deutlich verbessern. [2976]

8. November 2011  –  Ärztezeitung

Tuberkulose erhöht Risiko für Lungenkrebs

Bis zu elfmal höher als gewöhnlich ist das Risiko für Lungenkrebs bei Menschen, die an Tuberkulose leiden oder gelitten haben. Das zeigt die Auswertung der Daten von über einer halben Million Patienten in Taiwan. Weltweit ist etwa ein Drittel der Bevölkerung mit Tuberkulose-Bazillen angesteckt. Doch nur bei einer von zehn angesteckten Personen bricht die Krankheit aus. [2785]

4. Januar 2011  –  Spiegel

Zwei Arten von Lungenkrebs

Wenn Raucher und Nichtraucher an Lungenkrebs erkranken, leiden sie an zwei verschiedenen Krankheiten. Zu diesem Schluss sind kanadische Forscher gelangt: Krebszellen von Rauchern und von Nichtrauchern unterscheiden sich in ihrem Erbgut. Die neuen Erkenntnisse lassen hoffen, den Lungenkrebs je nach Ursache künftig wirksamer behandeln zu können. Lungenkrebs gehört zu den bösartigen Krankheiten mit sehr schlechter Prognose. [2749]

10. November 2010  –  Standard

Haifischknorpel versagt gegen Lungenkrebs

Extrakt aus Haifischknorpel ist unwirksam gegen fortgeschrittenen Lungenkrebs vom nicht kleinzelligen Typ. Das zeigt ein Versuch an über dreihundert Patienten in den USA und in Kanada. Haifischknorpel geniesst bei vielen Patienten und Angehörigen einen zweifelhaften Ruf als Wundermittel. Angeblich sollen Haie nie an Krebs erkranken. [2620]

28. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Passivraucher-Gen: Variante erhöht Krebsrisiko

Ein Viertel der Lungenkrebspatienten hat nie zuvor geraucht. Bei ihnen haben jetzt Forscher zwei Varianten eines Gens auf dem Chromosom 13 entdeckt. Dieses Gen hat offenbar eine wichtige Schutzfunktion gegen Krebs. Die beiden entdeckten Varianten schwächen diese Funktion, so dass schon kleine Mengen Rauch, etwa beim Passivrauchen, Krebs auslösen können. [2491]

23. März 2010  –  Spiegel

Agentur warnt: Solarien so krebserregend wie Rauchen

Wer sich vor dem dreissigsten Lebensjahr regelmässig in Solarien bräunen lässt, steigert sein Risiko für Hautkrebs um 75 Prozent. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stuft Solarien in die höchste Stufe der Krebsrisiken ein, vergleichbar mit Zigaretten oder Asbest. Immerhin ist aber Hautkrebs zu hundert Prozent heilbar, wenn rechtzeitig erkannt - im Unterschied zu Lungenkrebs. [2475]

15. März 2010  –  Standard

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