Luft: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Luft, 29.12.2003 bis 24.8.2005

Mehr Geburtsfehler durch schmutzige Luft

Feinstaub, Ozon und andere Schadstoffe in der Luft stören die Entwicklung des Fötus in der dritten bis achten Woche der Schwangerschaft. In Texas haben sich die Zahlen von Herzklappen- und anderen Geburtsfehlern verdoppelt, wenn die Luftbelastung in der fraglichen Zeit am höchsten war, verglichen mit der niedrigsten Belastung. [1116]

24. August 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:238

Feinstaub kann Herzschwäche auslösen

Wenn die Belastung der Luft mit Feinstaub zunimmt, werden mehr Patienten als sonst wegen schwerer Herzinsuffizienz ins Spital eingeliefert. Das zeigt eine Statistik im US-Staat Pennsylvania. [1068]

17. Juni 2005  –  Am J Epidemiology 2005;161:1030

Feinstaub schadet dem Fetus

Die Verschmutzung der Luft mit feinstem Staub schadet der Entwicklung der Babys im Mutterleib. Sie wiegen bei der Geburt deutlich weniger als Babys, deren Mütter die neun Monate der Schwangerschaft in sauberer Luft verbracht haben. Das zeigt eine Studie in Kalifornien. [984]

21. Februar 2005  –  Pediatrics 2005;115:121

Tabakindustrie: Studien unter Verschluss gehalten

Seit den siebziger Jahren weiß die Tabakindustrie, dass Tabakrauch, der aus glimmenden Zigaretten direkt in die Luft gelangt, viel mehr schädliche Substanzen enthält als der Rauch, den die Raucher einatmen. Das haben Studien ergeben, die von der Tabakindustrie finanziert worden sind. Sie wurden unter Verschluss gehalten, weil sie zeigen, dass Passivrauchen schädlich ist. [914]

15. November 2004  –  Lancet online 11.11.2004

Dicke atmen mehr Schadstoffe ein

Übergewicht ist auch ein Risiko für die Atemwege: Dicke müssen mehr atmen als Schlanke und nehmen somit mehr von den Schadstoffen in der Luft auf. [890]

12. Oktober 2004  – 

Schmutzige Luft schwächt Lungen von Kindern

Zwischen 10 und 18 Jahren werden die Lungen schwächer, wenn die Kinder Luft mit Ozon, sauren Dämpfen, Stickoxid und Feinstaub einatmen müssen. Das zeigt eine Studie an über tausend Kindern in Kalifornien. [871]

15. September 2004  –  N Engl J Medicine 2004;351:1057

Sauerstoffmangel könnte Diabetes fördern

In einem Versuch hat man gesunde Freiwillige Luft mit weniger Sauerstoff atmen lassen und dabei ihren Blutzucker überwacht. Es hat sich gezeigt, dass sie auf Blutzucker ähnlich reagiert haben wie Personen, die an Diabetes leiden. Sobald der Sauerstoffmangel wieder behoben war, hat sich auch diese Reaktion wieder normalisiert. [818]

2. Juli 2004  –  Respiratory + Critical Care 2004;169:1231

Plötzlicher Kindstod: Schmutzige Luft als Risiko

In Kanada sind in Perioden hoher Abgaswerte von Schwefel- und von Stickoxid über 17 Prozent mehr Babys in ihren Bettchen plötzlich gestorben als in Perioden mit besseren Werten. Das zeigt eine Auswertung in zwölf großen Städten über einen Zeitraum von 15 Jahren. In Innenräumen ist übrigens Tabakrauch der Schadstoff Nummer eins. [809]

21. Juni 2004  –  Pediatrics 2004;113:e628

Sars wahrscheinlich durch Luft übertragen

Alles deutet darauf hin, dass Sars-Viren durch die Luft verbreitet werden: Nachbarn, die mit erkrankten Personen im gleichen Gebäude gelebt haben, sind eher angesteckt worden, wenn sie in einem höheren Stockwerk gewohnt haben. In Gebäuden strömt die Luft meistens von unten nach oben. [769]

26. April 2004  –  N Engl J Medicine 2004;350:1731

An Verkehrsader mehr Schlaganfälle

Wer in der Nähe einer Hauptstraße wohnt, hat ein etwa 5 Prozent höheres Risiko für Hirnschlag als die Bewohner einer ruhigen Gegend. Mit zunehmender Entfernung von der Verkehrsachse nimmt das Risiko ab. Als Ursache vermutet man Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr. [679]

29. Dezember 2003  –  Stroke 2003;34:2776

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