Luft: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Luft, 13.6.2008 bis 5.3.2010

Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend

Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen. [2456]

5. März 2010  –  Ärztezeitung

Nikotinbelag plus Luft ergibt Krebsgift

Tabakrauch schadet der Gesundheit nicht nur beim aktiven und passiven Rauchen, sondern auch nachdem er sich als dünner Nikotinfilm auf Vorhängen, Möbeln, Boden und Wänden abgelagert hat. Saure Dämpfe, wie sie in jeder Wohnung vorkommen, wandeln die Tabakrückstände in Nitrosamine um. Diese krebserregenden Stoffe nehmen zum Beispiel Babys beim Krabbeln über die Haut auf. [2394]

9. Februar 2010  –  Focus

Zigaretten: pro fünf aktive eine passive

Wer täglich 17 Zigaretten raucht, konsumiert nicht etwa weniger, sondern mehr als ein Pack. Denn von je fünf aktiv gerauchten Zigaretten inhalieren Raucher den Qualm einer weiteren passiv aus der Umgebungsluft. Das haben Forscher des italienischen Krebsinstituts berechnet. [2357]

29. Januar 2010  –  Focus

Pulsierende Druckhose statt Bypass

Wenn die Herzkranzgefässe mehr und mehr verstopfen, braucht man nicht mehr unbedingt unters Messer und sich Bypässe legen lassen. Eine überraschend andere Methode haben Forscher der Berliner Charité erprobt, und zwar mit Erfolg. Sie ziehen den Patienten eine mit Luft aufblasbare Druckhose an, die im Sekundentakt das Blut aus den Beinen in Richtung Herz presst. Diese kräftigen Druckimpulse regen das Herz zu höherer Pumpleistung an, worauf sich im Herzmuskel neue Blutgefässe bilden: Ohne Bypass lässt sich so eine annähernd doppelte Durchblutung erreichen. [2331]

23. Januar 2010  –  Spiegel

Oft ins Freie, dem Herzen zuliebe

Wer sich oft an der frischen Luft aufhält, läuft weniger Gefahr, an Herzinfarkt zu sterben als ein Stubenhocker. Daran ist nicht nur die Bewegung schuld, sondern auch die Sonne auf der Haut. Sie regt den Körper an, Vitamin D zu bilden, und dieses senkt das Risiko für Herz und Kreislauf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an mehr als fünfzehntausend Amerikanern schwarzer und weisser Hautfarbe. Die Schwarzen sterben häufiger an Herzinfarkt als die Weissen. Hauptgrund ist offenbar, dass dunkle Haut weniger Vitamin D bildet als helle. [2325]

21. Januar 2010  –  NZZ

Auch Passivrauchen kann nikotinsüchtig machen

Ratten, die länger in verqualmter Luft leben, werden mit der Zeit süchtig nach Nikotin. Dies zeigt ein Experiment an der Uni Florida. Die dem Rauch ausgesetzten Nager reagieren gestresst und versuchen mehr Nikotin zu bekommen. Die Veränderungen finden in jenen alten Teilen des Gehirns statt, die bei Ratte und Mensch sehr ähnlich sind. Deshalb ist zu vermuten, dass ähnliches auch bei menschlichen Passivrauchern geschieht. [2187]

11. Dezember 2009  –  Medical Tribune

Bewegung kann gegen Depressionen helfen

Eine häufige Ursache von Depressionen ist Bewegungsmangel, vermutet die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny. Sie rät zu weniger Internet und Fernsehen, mehr sozialen Kontakten und regelmässiger Bewegung an der frischen Luft. Wichtig ist aiuch ein regelmässiger Tag-Nacht-Rhythmus. Gefährlich ist die Flucht in Süchte oder in die Arbeit. Hält eine depressive Phase länger als 14 Tage an, spricht man von einer Depression. Bessert sie sich trotz Selbsthilfe nicht, sollte man den Gang zu einer Fachperson nicht scheuen. [2182]

10. Dezember 2009  –  Standard

Passivrauchen erschwert das Aufhören

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, tut gut daran, verrauchte Räume zu meiden. Das Risiko, mit diesem Vorsatz zu scheitern, ist in rauchfreier Luft etwa dreimal geringer als wenn man dem Passivrauchen ausgesetzt ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweihundert Patienten, die in der Türkei an einem Entzugsprogramm teilgenommen haben. [1978]

10. November 2008  –  PubMed PMID: 18932029

Lust auf Liebe und Sex kann Appetit zügeln

Das Hormon Oxytocin, das bei romantischer Stimmung die erotischen Gefühle in Wallung bringt, dämpft auch die Lust aufs Essen. Die Redensart «von Luft und Liebe leben» hat also einen real messbaren Hintergrund in der Chemie des Hirns. Doch diese Medaille hat auch eine andere Seite: Liebeskummer und sexueller Frust wecken die Lust, sich den Bauch vollzuschlagen. [1956]

9. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18655879

Sportmediziner warnen vor Schäden in Peking

Bei einem Wettkampf atmen Sportler bis zu zwanzig mal mehr Luft ein als in Ruhe. Ein grosser Teil gelangt ungefiltert direkt durch den Mund in die Lungen. Peking gehört zu den am meisten mit Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Ozon, Stickstoffoxid und Feinstaub belasteten Grossstädten der Welt. Sportmediziner der Universität von Verona sehen die Gesundheit der olympischen Athleten bedroht. [1887]

13. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18512178

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