Lebenserwartung: Archiv 21 bis 28

Archiv zu Lebenserwartung, 1.1.2002 bis 11.11.2005

Genies leben länger

Personen mit einem IQ von 135 und mehr haben eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung. Für jeden Punkt über diesen Wert hinaus sinkt das Risiko, an einer Krankheit früh zu sterben, um etwa zwei Prozent. Erst bei einem IQ von 163 ist der Gipfel erreicht; noch höhere Intelligenz bringt keinen weiteren Zuwachs an Lebenserwartung. Das hat eine Studie an über 800 Hochbegabten in den USA ergeben. [1173]

11. November 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:887

Unterernährung als Risiko im Alter

Schlechte Ernährung im Alter halbiert die Lebenserwartung. Das zeigt eine Studie an etwa vierhundert über 75-jährigen Patienten eines Spitals in Israel. Nur gerade 18 Prozent von ihnen waren ausreichend ernährt. [1153]

14. Oktober 2005  –  Am J Clin Nutrition 2005;82:784

Lebenserwartung in Russland sinkt weiter

In Russland werden Männer im Durchschnitt nur noch 59 Jahre alt, Frauen 72 Jahre. Die wichtigsten Gründe für den frühen Tod sind Herzkrankheiten, Selbstmorde, Tötungen, Vergiftung und Unfälle. Oft ist Alkohol mit im Spiel. [623]

25. Oktober 2003  –  British Medical Journal 2003;327:964

IQ verlängert das Leben

Menschen mittleren Alters haben eine um so höhere Lebenserwartung, je höher ihr Intelligenzquotient (IQ) ist. [397]

24. Februar 2003  –  Am J Epidemiology 2003;157:327

Wie lange leben Dicke?

Die höchste Lebenserwartung haben Erwachsene weißer Hautfarbe mit einem Body Mass Index (BMI) zwischen 23 und 25. Wer darüber liegt, verliert um so mehr Lebensjahre, je jünger er ist. Extrem fettleibige jüngere Männer (BMI über 45) verlieren 13 Jahre ihres Lebens, Frauen 8 Jahre. Menschen schwarzer Hautfarbe vertragen mehr Übergewicht (bis BMI 30). [351]

9. Januar 2003  –  JAMA 2003;289:187

Verhältnis von Fett zu Nicht-Fett ist entscheidend

Für die Fitness und Lebenserwartung von älteren Menschen ist wichtig, wie groß die relativen Anteile von Fett und fettfreier Masse sind. Je kleiner der Fettanteil, desto besser. [205]

29. Juli 2002  –  Am J Epidemiology 2002;156:110

Soziale Kluft in der Gesundheit nimmt zu

In den USA hat die Lebenserwartung bei den besser Gestellten in den letzten 30 Jahren viel stärker zugenommen als in den unteren sozialen Schichten. [176]

29. Juni 2002  –  Int J Epidemiology 2002;31:600

Menschen mit Down-Syndrom haben seltener Krebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Down-Syndrom (Mongolismus) hat in den letzten 15 Jahren von 25 auf 49 Jahren zugenommen. Krebs (außer Leukämie) kommt bei ihnen 10-mal seltener vor als in der übrigen Bevölkerung. [82]

27. März 2002  –  Lancet 2002;359:1019

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