Lebenserwartung: Archiv

Archiv zu Lebenserwartung, 25.2012 bis 23.4.2013

Jüngere Generation wird dicker

Dass Menschen mit dem Alter zunehmen, ist bekannt. Doch junge Erwachsene sind heute so schwer wie ihre Eltern es fünfzehn Jahre später waren. Diese Generationsverschiebung haben holländische Forscher an Einwohnern der Stadt Doetinchem herausgefunden. Wie sich das auf die Gesundheit und Lebenserwartung auswirken wird, wird sich zeigen müssen. Immerhin gibt es bei den Cholesterinwerten keine Generationsverschiebung. Bei Diabetes gibt es sie nur bei Männern. [3314]

23. April 2013  –  Ärztezeitung

Mit leichtem Joggen länger leben

Joggen erhöht die Lebenserwartung, wenn man es nicht übertreibt: Am besten sind höchstens dreimal pro Woche insgesamt eine bis zweieinhalb Stunden bei langsamem bis mittlerem Tempo. Zu diesem Schluss kommt eine dänische Langzeitstudie mit über siebzehntausend Personen. Doch Vorsicht: Mehr als drei Trainings pro Woche oder Laufen in hohem Tempo verkürzen das Leben. [3301]

28. März 2013  –  Ärztezeitung

Einsamkeit senkt Lebenserwartung

Senioren, die wenig soziale Kontakte pflegen, leben kürzer als andere. Das zeigt eine britische Studie mit über sechstausend Personen. Nach dieser Studie sind nicht Gefühle der Einsamkeit entscheidend, sondern medizinische Gründe: Wer alt ist und allein lebt, bewegt sich weniger, ernährt sich ungesünder und ist bei Krankheiten weniger gut betreut. [3300]

27. März 2013  –  BBC

Warnung: Wurst kann Ihr Leben verkürzen

Täglich 40 oder mehr Gramm Wurst oder anderes verarbeitetes Fleisch mindert die Lebenserwartung: Jede 50-Gramm-Portion pro Tag erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs um 18 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Salami, Schinken oder Wurstwaren sind aber unbedenklich, solange man sie nicht täglich und pro Woche höchstens ein halbes Pfund konsumiert. [3287]

8. März 2013  –  Ärztezeitung

Zufriedene leben länger

Wer heute mit sechzig gesund und zufrieden ist, hat bis zu doppelt so gute Aussichten, die nächsten fünfzehn Jahre zu erleben als jemand, der sich krank fühlt und mit seinem Leben unzufrieden ist. Das zeigen zwei Studien in Grossbritannien und Taiwan. Damit wird klar, dass mit einem lebensverlängernden «Pessimismus» nicht eine negative Stimmungslage gemeint sein kann, sondern nur eine realistische Einschätzung der Zukunft, was die eigene Gesundheit und damit auch die Lebenserwartung betrifft. [3282]

1. März 2013  –  PubMed PMID: 23407335, 21606607

Pessimisten leben länger

Senioren, die damit rechnen, in fünf Jahren weniger gesund und zufrieden zu sein als heute, sind nach dieser Frist mit einer etwa zehn Prozent höheren Wahrscheinlichkeit noch gesund und am Leben als jene, die ihre Aussichten (zu) optimistisch beurteilen. Das zeigt eine Studie der Universität Erlangen-Nürnberg mit vierzigtausend Personen. Mögliche Gründe für die bessere Lebenserwartung: Pessimisten tun mehr für ihre Gesundheit als Optimisten. Rüstige Senioren müssen eher damit rechnen, einen Teil ihrer Gesundheit zu verlieren, während jene die schon krank sind, eher auf Besserung hoffen. [3281]

1. März 2013  –  UPI Health News

USA: Lebenserwartung steigt, Gesundheit sinkt

Die Amerikaner leben im Durchschnitt fast zwei Jahre länger als noch vor zehn Jahren. Doch verbringen sie diese Jahre kränker als zuvor, wie der neuste US-Gesundheitsreport zeigt. Bluthochdruck und Diabetes haben zugenommen, mehr als ein Viertel der Bevölkerung ist fettleibig, und immer noch mehr als ein Fünftel raucht. Das längere Leben verdanken die Amerikaner den Fortschritten in der medizinischen Behandlung, die allerdings immer teurer wird. [3231]

12. Dezember 2012  –  Medpage Today

Bauchfett schadet Schlanken am meisten

Wenn schon Fettansatz, dann bitte nicht nur am Bauch, sondern überall: Wer einen dicken Bauch hat, sollte am besten auch einen hohen Body Mass Index (BMI) haben. Dann ist die Lebenserwartung höher als mit Normalgewicht. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Studie mit über zwölftausend Personen. [3166]

31. August 2012  –  Welt

Jede Stunde Sport verlängert Leben um einen Tag

Wer an sechs Tagen pro Woche je eine Viertelstunde Sport treibt, und das während zwölf Jahren, kann sein Leben statistisch gesehen um drei Jahre verlängern. Diese Zahl hat Professor Michael Schönberg an einer Fachtagung in München präsentiert. Umgerechnet nimmt also die Lebenserwartung mit jeder Stunde Bewegung um mehr als einen Tag zu - genau um 27 Stunden. [3140]

9. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Gesunde Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern gleich

Im Alter von 65 Jahren haben beide Geschlechter im europaweiten Durchschnitt gleich viele gesunde Lebensjahre vor sich. Frauen werden zwar älter als Männer, doch diese zusätzlichen Jahre sind geprägt von Krankheit und Beschwerden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des statistischen Amts der Europäischen Union. [3093]

25. April 2012  –  Ärzteblatt

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