Krebs: Archiv

Archiv zu Krebs, 15.8.2013 bis 11.6.2014

Jung Sonnenbrand, alt Hautkrebs

Wenn junge Menschen zwischen 15 und 20 Jahren fünfmal oder häufiger einen schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung erlitten haben, steigt ihr Risiko für mehrere Arten von bösartigem Hautkrebs Jahrzehnte später um 60 bis 80 Prozent. Das zeigt eine US-Studie mit über hunderttausend Personen. [3453]

11. Juni 2014  –  Ärztezeitung

Zuviel Vitamin E und Selen schaden

Nahrungszusätze mit Vitamin E und Selen fördern eher Krebs, als dass sie ihn verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen Krebsinstituts NCI. Vom Vitamin E und vom Spurenelement Selen benötigt der Körper nur sehr geringe Mengen. Deshalb solle man Präparate mit diesen Wirkstoffen nur bei einem nachgewiesenen Mangel einnehmen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. [3447]

5. Mai 2014  –  Ärzteblatt

Millionen sterben an verschmutzter Luft

Jährlich sterben weltweit sieben Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Feinstaub und andere schädliche Stoffe in der Luft verursacht worden sind. Diese neuste Schätzung der WHO ist doppelt so hoch wie bisher angenommen. Die gefährlichsten Folgen verschmutzter Luft sind Herzkrankheiten, Schlaganfall, Atemprobleme, Diabetes, Lungenkrebs und Demenz. Auch die Haut altert schneller. [3443]

26. März 2014  –  Ärztezeitung

Vier Ansichten über Krebs korrigiert

Klarstellung am Weltkrebstag 2014: Über Krebs soll man reden. Es gibt Symptome für Krebs. Nach der Diagnose Krebs kann man einiges tun. Es gibt ein Recht auf Behandlung gegen Krebs. Vier Ansichten, die das Gegenteil behaupten, sind falsch. Das sagt die internationale Vereinigung für Krebsbekämpfung UICC. [3436]

4. Februar 2014  –  Ärztezeitung

Mit Ultraschall gegen Brustkrebs

Eine neue Methode, bösartige Krebsknoten in der Brust ohne Operation zu entfernen, ist an einer Klinik in Rom erfolgreich getestet worden: Hoch dosierter Ultraschall, mittels Hohlspiegel auf den Punkt fokussiert, erhitzt den Tumor auf über 60 Grad, wodurch die Krebszellen absterben. Zehn Frauen wurden erfolgreich so behandelt und zur Kontrolle danach operiert. In keinem der entfernten Knoten waren noch lebende Zellen vorhanden. [3427]

5. Dezember 2013  –  Ärzteblatt

Prostatakrebs: Zellen ändern sich beim Wachstum

Wenn ein Prostatakrebs wächst, können seine Zellen mit der Zeit gegen die Medikamente unempfindlich werden, die anfangs noch gut gewirkt haben. Das haben Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden. Deshalb sei es nötig, immer wieder Zellproben zu untersuchen und wenn nötig die Behandlung anzupassen. [3425]

28. November 2013  –  UPI Health News

Alte Geschlechtskrankheiten kommen zurück

Infektionen mit Tripper und Syphilis, vor Jahrzehnten nahezu verschwunden, nehmen europaweit wieder deutlich zu. Am häufigsten sind Chlamydien, die Frauen und Männer unfruchtbar machen können, und die Krebs auslösenden Papillom-Viren. Einschränkungen gegen die Prostitution würden die Lage verschlimmern, warnen Experten: Sex im Untergrund sei meistens ungeschützter Sex. [3420]

12. November 2013  –  Ärztezeitung

Depression und Krebs: kein Zusammenhang

Wer depressiv ist, kann sich wenigstens damit trösten, dass sein Krebsrisiko nicht höher ist als bei anderen Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine französische Studie mit Daten von mehr als vierzehntausend Personen, ausgewertet über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren. [3418]

5. November 2013  –  Ärztezeitung

Prostata: Allgemeiner PSA-Test nicht sinnvoll

Der PSA-Bluttest zur Früherkennung von Prostatakrebs ist nur in Verdachtsfällen sinnvoll, nicht aber flächendeckend bei allen Männern. Zu gross sei sonst die Gefahr von falsch-positiven Befunden und unnötigen Behandlungen. Das sagt Michael Stöckle, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie. [3397]

6. September 2013  –  Welt

Mehr Krebs bei grossen Menschen

Je grösser eine Frau, desto mehr neigt sie zu Krebs: Pro 10 cm nimmt das Risiko um 13 Prozent zu. Das zeigt eine Studie mit über hunderttausend Frauen in den USA. Andere Studien, auch mit Männern, kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Laut Ansicht der Forscher ist die Ursache ganz einfach: Grosse Menschen haben mehr Körperzellen, die zu Krebszellen werden können. [3384]

15. August 2013  –  Ärztezeitung

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