Gesundheitstelegramm: Krafttraining

News zu Krafttraining

Bei Osteoporose richtig reagieren

Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]

25. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Sport vertreibt Angst

Patienten mit Herzproblemen, Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten leiden oft an Ängsten. Mit regelmässigem halbstündigem Training lässt sich diese Angst deutlich reduzieren. Ob Walking, Aerobic oder Krafttraining spielt keine Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung von ingesamt 40 Studien mit etwa 3000 Patienten. [2563]

30. April 2010  –  Ärztezeitung

Mehr Muskeln im Alter halten gesund

Bis zum achtzigsten Lebensjahr verliert auch ein gesunder Mensch im Durchschnitt etwa ein Drittel seiner Muskelmasse. Besser ist wohl, die Sache positiv zu sehen: Zwei Drittel bleiben erhalten, und dieser Anteil lässt sich durch Krafttraining steigern. Muskelkraft ist einer der wichtigsten und oft unterschätzten Gesundheitsfaktoren im Alter, sagt Jürgen Schölmerich von der Uni Regensburg. Schwache Muskeln und ein schlechter Sinn für das Gleichgewicht - beides Folgen von Bewegungsmangel - sind die häufigsten Ursachen von Stürzen. Beim folgenden Aufenthalt im Spital bringen dann oft Thrombosen und Lungenentzündungen den vorzeitigen Tod. [2454]

4. März 2010  –  Ärzteblatt

Händedruck zeigt Nähe des Todes an

Drück mir die Hand und ich sage dir, wie lange du noch zu leben hast? So einfach ist es natürlich nicht. Doch bei den ältesten Senioren gibt es statistisch einen klaren Zusammenhang: Je stärker ihr Händedruck, desto höher ihre Chance, die nächsten paar Jahre zu überleben. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert sehr alten Einwohnern von Leiden, Holland. Dass ein gezieltes Krafttraining das Leben verlängert, ist damit aber nicht gesagt. [2398]

10. Februar 2010  –  Science Daily

Sport ist gesund für 80 Prozent

Eine satte Mehrheit von 80 Prozent der Bevölkerung ist in der glücklichen Lage, durch Jogging, Aerobic oder Krafttraining ihre Atmung und ihren Kreislauf fitter machen zu können. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Personen in Europa und in den USA. Bei den restlichen 20 Prozent sprechen Herz und Kreislauf nicht wesentlich auf das Training an. Diese Menschen zu entdecken und individuell zu beraten ist das Ziel der Genomik. Bisher hat man 30 Gene entdeckt, die für die Leistung von Herz und Kreislauf zuständig sind. Deren Bestimmung auf breiter Front ist allerdings noch Zukunftsmusik. [2383]

5. Februar 2010  –  Telegraph

Bewegung senkt Risiko für Demenz

Senioren, die sich regelmässig bewegen, können so ihr Risiko einer leichten Schwäche der geistigen Fähigkeiten um 30 bis 40 Prozent senken. Soweit das Zwischenergebnis einer zur Zeit laufenden Studie. Mit leichter Geistesschwäche steigt das Risiko einer schweren Demenz um das Fünf- bis Zehnfache einer geistig fitten Person. Am wirksamsten für die grauen Zellen ist offenbar mässige Intensität, zum Beispiel durch schnelles Gehen, Wandern, Aerobic, Krafttraining, Schwimmen, Tennis Doppel, Yoga, Kampfsport, Gewichtheben und Golf ohne Wagen. [2289]

13. Januar 2010  –  Medpage Today

Leichtes Training am besten für die Stimmung

Strenges Krafttraining ist am besten für starke Muskeln, doch leichtes Krafttraining mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Übungen ist besser für eine positive Stimmung. Dies zeigt ein Vergleich verschieden strenger Trainingsprogramme in den USA. Fazit: Locker macht's mehr Spass. Und da man mit mehr Freude auch länger durchhält, ist es wohl auch für die Muskeln auf lange Sicht am besten. [2151]

10. November 2009  –  PubMed PMID: 19834350

Herz am fittesten mit Kraft und Ausdauer

Ein Training, das Kraft und Ausdauer kombiniert, fördert die Fitness von Herz und Kreislauf am besten. Weniger wirksam sind dagegen ein reines Ausdauer- oder ein reines Krafttraining. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an neunzig zuvor untrainierten älteren Männern in Finnland. [2113]

22. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19516157

Warum Krafttraining im Alter gesund ist

Muskeln sind der grösste Speicher des Körpers für lebenswichtige Aminosäuren. Ihre Tätigkeit kurbelt den gesamten Stoffwechsel an, wovon auch das Hirn profitiert. Muskeln speichern Zucker und verbrennen Fett, wodurch das Risiko für Diabetes sinkt. Wer starke Muskeln hat, wird bis ins höchste Alter kaum je Pflege benötigen. Deshalb raten Fachleute gerade auch im Alter zu intensivem Training der Muskeln. [2012]

5. Januar 2009  –  PubMed PMID: 19074964

Krafttraining stärkt Immunsystem

Krafttraining drei- bis viermal pro Woche verbessert die Leistung der natürlichen Killerzellen, die einen wichtigen Teil des menschlichen Immunsystems ausmachen. Das zeigt eine Studie an über zwanzig Studentinnen in Japan. [1898]

30. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18567370

Was gut ist fürs Herz ist auch gut für die Knie

Bei regelmässiger, intensiver, aber nicht zu starker Belastung durch Jogging, flottes Walking, Radfahren, Aerobic, Krafttraining und andere sportliche Tätigkeiten nimmt der Knorpel der Kniegelenke an Dicke zu. Belastung führt also nicht, wie oft befürchtet, zu Verschleiss. Voraussetzung sind allerdings gesunde Knie ohne Beschwerden. Wer Schmerzen hat, sollte mit seinem Arzt klären, welche Sportarten für ihn in Frage kommen. [1714]

9. Oktober 2007  –  PubMed PMID: 17907212

Kraft: Training wirkt auch auf der Gegenseite

Um die Wirkung des Krafttrainings zu testen, haben Personen in einem Versuch nur auf der einen Seite trainiert. Die Kraft hat dadurch auch auf der untrainierten Seite zugenommen, immerhin etwa halb so viel wie auf der trainierten Seite. Man nimmt an, dass auf der Gegenseite nicht die Muskeln, wohl aber die Nerven mit trainiert werden. [1483]

14. Dezember 2006  –  Pediatrics 2006;118:1819

Brustkrebs: Mehr Lebensqualität durch Krafttraining

Bei Frauen, die Brustkrebs überlebt haben, wirkt sich Krafttraining zweimal pro Woche positiv auf das Wohlbefinden aus, sowohl körperlich als auch psychisch und sozial. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über achtzig Frauen in den USA. [1329]

1. Juni 2006  –  Brain 2006;129:1240

Das beste Training für die Knochen

Schnelle Bewegungen beim Krafttraining sind für die Knochen besser als langsame. Das zeigt ein Vergleich bei Frauen, die bis auf das Tempo genau gleich trainierten. Bei den Frauen, die schnell trainierten, blieb die Masse der Knochen erhalten, bei den Frauen, die langsam trainierten, nahm sie dagegen ab. [1107]

11. August 2005  –  Circulation 2005;112:862

COPD: Krafttraining am besten

Patienten mit COPD - chronisch obstruktiver Lungenkrankheit - sollten wenn immer möglich ihre Fitness trainieren. Das verbessert sowohl die Lebensqualität als auch die Chancen zu überleben. Am besten bewährt sich Krafttraining, weniger wirksam ist das Training der Ausdauer. Das zeigt ein Vergleich beider Methoden am Unispital in Zürich. [1052]

26. Mai 2005  –  Thorax 2005;60:367

Knie trainieren gegen Arthritis

Wenn das Knie wegen Arthritis schmerzt, sollte man es trainieren. Die Schmerzen gehen dann zurück, die Behinderung schwindet. Die Art des Trainings ist egal: Sowohl Walking als auch Krafttraining wirken gleich gut. Das zeigt eine Studie an Rheumapatienten in England. [1018]

8. April 2005  –  Ann Rheumatic Diseases 2005;64:544

Auch Krafttraining senkt Blutdruck

Nach acht Wochen Krafttraining, dreimal pro Woche, ist bei zwölf jungen Männern der Blutdruck von durchschnittlich 130/69 auf 121/61 gesunken. [494]

10. Juni 2003  –  J Urology 2003;169:2275

Prostatakrebs: Vorsicht Knochen!

Zur Behandlung muss der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron gesenkt werden. Das schwächt die Knochen. Dagegen helfen Krafttraining, viel Kalzium und Vitamin D. [112]

26. April 2002  –  J Urology 2002;167:1952

Kraft trainieren trotz Rheuma

Bei Rheuma droht Verlust von Knochenmasse, wenn man sich wegen Schmerzen zu wenig bewegt. Krafttraining kann dem vorbeugen. [75]

20. März 2002  –  Ann Rheumatic Diseases 2002;61:325

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