Kopfschmerzen: Archiv 21 bis 24

Archiv zu Kopfschmerzen, 1.1.2002 bis 16.7.2007

Migräne: Aura bestimmt das Risiko

Migräne kann das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag erhöhen. Allerdings nur dann, wenn die Kopfschmerzen von einer Aura (z.B. Augenflimmern) begleitet sind. Gewöhnliche Migräne ohne Aura wirkt sich nicht negativ auf den Kreislauf aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in den USA. [1654]

16. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17622918

Selbsthypnose gegen Kopfweh

Bei Kindern und Jugendlichen mit ständig wiederkehrenden Kopfschmerzen hat sich ein Training zur Selbsthypnose als sehr wirksam erwiesen: Die Dauer ging auf etwa ein Achtel zurück, die Intensität der Schmerzen auf die Hälfte. [1623]

1. Juni 2007  –  PubMed PMID: 17517250

Migräne und Depression

Migräniker sind häufiger depressiv als Menschen mit anderen Kopfschmerzen. Depressive leiden häufiger an Migräne als Menschen ohne Depressionen. Neuste Studien zeigen, dass beide Leiden sowohl Ursache als auch Folge des anderen Leidens sein können. [447]

23. April 2003  –  Neurology 2003;60:1308

Migräne beeinträchtigt Sprachvermögen

Patienten, die an Migräne leiden, schneiden in Sprachtests schlechter ab als Patienten mit anderen Kopfschmerzen und als schmerzfreie Personen. Die Leistungen bei Lesen, Schreiben, Rechnen und räumlichem Vorstellungsvermögen sind jedoch nicht beeinträchtigt. [279]

14. Oktober 2002  –  Neurology 2002;59:904

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