
News zu Kopfschmerzen
Mit Kaffee ohne Kopfschmerzen schlafen
Wer wegen Kopfschmerzen nachts schlecht schläft, macht sich besser eine Tasse Kaffee als eine Tablette zu schlucken. Dazu raten Neurologen der Uniklinik Essen. [2923]
18. August 2011 – Ärztezeitung
Kopfbälle harmlos für das Gehirn
Gedächtnis und Aufmerksamkeit der Fussballer bleiben auch nach intensivem Kopfballtraining voll erhalten. Das zeigt ein Test mit über neunzig Personen an der Universität Regensburg. Bei Männern bleiben Kopfbälle ganz ohne Folgen, bei Frauen verursachen sie aber öfter Kopfschmerzen. [2906]
14. Juli 2011 – Welt
Nitroglycerin-Salbe stärkt Knochen
Eine Salbe mit dem kostengünstigen Wirkstoff Nitroglycerin kann bei Frauen nach der Menopause den Abbau von Knochen bremsen und so der Osteoporose vorbeugen. Das zeigt eine klinischer Versuch an der Universität von Toronto. Ob damit auch das Risiko von Knochenbrüchen sinkt, lässt sich vorerst nicht beweisen. Zudem verursacht die Salbe Kopfschmerzen bei etwa einem Drittel der behandelten Frauen. Nitroglycerin, ursprünglich als Sprengstoff bekannt, wird auch erfolgreich gegen Angina pectoris eingesetzt. [2818]
1. März 2011 – Ärzteblatt
Was man gegen Kopfschmerzen tun kann
Sich viel bewegen, nicht rauchen, wenig Alkohol und Kaffee, ein regelmässiger Tagesablauf mit festem Rhythmus von Mahlzeiten und ausreichend (nicht zu wenig und nicht zu viel) Schlaf, genügend trinken. Schmerzmittel können zwar helfen, doch beim regelmässigen Gebrauch Kopfschmerzen sogar fördern. Wer unter Stress leidet, kann Techniken zur Bewältigung und zur Entspannung lernen. Diese Tipps stammen von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in München. [2701]
1. September 2010 – Welt
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland. [2643]
14. Juni 2010 – Welt
Bier und Wein fördern Heuschnupfen
Allergiker tun gut daran, sich bei Bier und Wein zurückzuhalten. Die alkoholischen Getränke können nämlich die Neigung zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Asthma verstärken. Schuld daran sind Histamine, die sich bei der Gärung bilden. Histamine dienen dem Immunsystem dazu, die Reaktion gegen fremde Substanzen anzuheizen. Diese negative Wirkung von Wein und Bier zeige sich bei Frauen doppelt so stark als bei Männern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. [2570]
4. Mai 2010 – Welt
Toner aus Drucker und Kopierer: Gefahr für Lunge
Tonerstaub aus Laserdrucker und Fotokopierer im Büro kann laut neusten Indizien die Gesundheit der Lungen gefährden: Er schädigt das Erbgut von menschlichen Lungenzellen, wie Laborversuche an der Uniklinik Freiburg im Breisgau zeigen. Zahlreiche Büroangestellte klagen über Kopfschmerzen, Atemstörungen und andere Beschwerden. Doch die Gefahr durch Toner ist bisher nicht klar wissenschaftlich belegt. [2449]
2. März 2010 – Süddeutsche Zeitung
Migräne verdoppelt Risiko für Herzinfarkt
Gewöhnliche Migräne lässt das Risiko eines Herzinfarkts auf den doppelten Wert einer Person ohne Kopfschmerzen ansteigen. Leiden die Patienten zusätzlich unter Aura, das heisst Lichtempfindlichkeiten und Sehstörungen, steigt das Risiko gar auf den dreifachen Wert. Auch das Risiko für Schlaganfälle steigt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zehntausend Personen in den USA. Kein Grund zur Panik, sagen Experten. Sie raten Migränikern nur, ihre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin, Übergewicht und Neigung zu Diabetes gut zu kontrollieren. [2404]
12. Februar 2010 – Süddeutsche Zeitung
Sieben Tipps gegen Spannungskopfschmerzen
Es ist ein Gefühl, als umspanne ein zu enges Stahlband den ganzen Kopf. Daran leidet die Mehrheit der Bevölkerung zwei bis dreimal pro Monat. Diese 7 Massnahmen können lindern helfen: Pfefferminzöl oder Tigerbalsam vorsichtig auf die Schläfen streichen. Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Autogenes Training, falls keine Depression vorliegt. Ausdauersport wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Bei Bildschirmarbeit jede Stunde zwei bis drei Minuten Pause, leichte Gymnastik für die Schultern, Augen bewegen. Physiotherapie gegen Verspannung der Nackenmuskeln. Schmerzmittel nur nehmen, wenn alles andere nicht hilft; bei Schmerzen über mehr als drei Monate an den meisten Tagen einen Arzt aufsuchen. [2295]
14. Januar 2010 – Welt
Nach dem Boom des 3D-Blockbusters Avatar rüstet jetzt die Kinobranche ihre Häuser weltweit für das dreidimensionale Erlebnis auf. Doch für einige Zuschauer endet das Vergnügen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Schuld daran ist die Tatsache, dass die Augen versuchen, sich auf die vorgegaukelte Distanz des 3D-Bildes zu fokussieren. Um das Bild aber scharf zu sehen, muss man diese natürliche Tendenz unterdrücken. Das kann die Augenmuskeln auf Dauer überanstrengen. Besonders schlimm ist es für Menschen mit extremen Unterschieden in der Sehschärfe beider Augen. [2281]
11. Januar 2010 – Telegraph
Angst ist schlimmer als Handy-Strahlung
Es gibt Personen, die sensibel auf elektromagnetische Strahlung reagieren. Dabei spielt aber die Angst vor der Strahlung eine weitaus wichtigere Rolle als die Strahlung selbst. So haben Anwohner einer neu erstellten Mobilfunk-Antenne im deutschen Bundesland Niedersachsen über Kopfschmerzen und Schlafstörungen geklagt, lange bevor die Antenne zum ersten Mal eingeschaltet war. Auch Tests mit sensiblen Personen in München haben gezeigt, dass sie über Störungen klagen selbst wenn gar keine Strahlung vorhanden ist. [2235]
25. Dezember 2009 – Welt
Hirnschlag: Warnsignale ernst nehmen
Plötzliche und oft einseitige Lähmungen, Taubheitsgefühl, Sinnes- und Sprachstörungen, Kopfschmerzen - das sind die typischen Warnzeichen eines Schlaganfalls. Auch wenn der Arzt nach einer solchen «Streifung» keinen eigentlichen Hirnschlag diagnostiziert, ist doch oft mit Schäden zu rechnen. Sie sind im Durchschnitt etwa halb so gross wie nach einem eindeutigen Hirnschlag. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie an rund zwanzigtausend Personen. [1675]
15. August 2007 – PubMed PMID: 17673720
Migräne: Aura bestimmt das Risiko
Migräne kann das Risiko für Herzinfarkt und Hirnschlag erhöhen. Allerdings nur dann, wenn die Kopfschmerzen von einer Aura (z.B. Augenflimmern) begleitet sind. Gewöhnliche Migräne ohne Aura wirkt sich nicht negativ auf den Kreislauf aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in den USA. [1654]
16. Juli 2007 – PubMed PMID: 17622918
Bei Kindern und Jugendlichen mit ständig wiederkehrenden Kopfschmerzen hat sich ein Training zur Selbsthypnose als sehr wirksam erwiesen: Die Dauer ging auf etwa ein Achtel zurück, die Intensität der Schmerzen auf die Hälfte. [1623]
1. Juni 2007 – PubMed PMID: 17517250
Migräniker sind häufiger depressiv als Menschen mit anderen Kopfschmerzen. Depressive leiden häufiger an Migräne als Menschen ohne Depressionen. Neuste Studien zeigen, dass beide Leiden sowohl Ursache als auch Folge des anderen Leidens sein können. [447]
23. April 2003 – Neurology 2003;60:1308
Migräne beeinträchtigt Sprachvermögen
Patienten, die an Migräne leiden, schneiden in Sprachtests schlechter ab als Patienten mit anderen Kopfschmerzen und als schmerzfreie Personen. Die Leistungen bei Lesen, Schreiben, Rechnen und räumlichem Vorstellungsvermögen sind jedoch nicht beeinträchtigt. [279]
14. Oktober 2002 – Neurology 2002;59:904
Schmerzen
Wie Schmerz entsteht. Was er bewirkt. Wie er sich anfühlt. Was dagegen tun?
Kopfschmerzen
Wann sind sie Folgen einer Krankheit, wann selber eine Krankheit? Was tun?
Migräne
Vorboten erkennen, auslösende Faktoren meiden, Schmerzen behandeln. Leben mit Migräne …
Zu dieser Sendung
Was tun gegen Kopfschmerzen
Regelmässiger Lebensrhythmus. Alkohol, Stress und andere Auslöser meiden. Schmerzmittel können helfen, aber auch schaden. Alternative Methoden.
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