Gesundheitstelegramm: Klima

News zu Klima

Auch Tiere werden immer dicker

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde, Katzen, Mäuse, Affen und Ratten sind in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt immer dicker geworden. Das zeigt eine Studie der Universität von Alabama. Die Forscher hatten Daten von über zwanzigtausend Tieren aus 24 Populationen mit acht verschiedenen Arten von Säugetieren ausgewertet - darunter auch freilebende. Für die Gewichtszunahme gibt es noch keine Erklärung. Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen mit Viren, Schadstoffe in der Umwelt, Lichtverschmutzung, zunehmender Stress und der Klimawandel. [2760]

29. November 2010  –  Berliner Zeitung

Vorsicht Pollen am Steuer

Allergiker müssen in diesen Tagen am Steuer besonders gut aufpassen: Niesen, Schnupfen und tränende Augen können zu Unfällen führen. Geschlossene Türen und Fenster und eine eigeschaltete Klimaanlage (mit Pollenfilter) bieten den besten Schutz dagegen. Am intensivsten ist der Pollenflug in den Zeiten des morgendlichen und abendlichen Berufsverkehrs. [2499]

26. März 2010  –  Welt

Gesundheitsklima beeinflusst Partnerwahl

In Ländern mit niedriger Lebenserwartung, hoher Kindersterblichkeit und weit verbreiteten ansteckenden Krankheiten wirken Männer mit sehr männlichen Gesichtszügen für Frauen besonders attraktiv. Das zeigt eine Studie mit über viertausend Frauen aus 30 Ländern, denen digital auf maskulin oder metrosexuell getrimmte Fotos von Männern zum Bewerten vorgelegt worden sind. Harte, maskuline Züge gelten als uraltes Signal für gute Gene, die den Nachwuchs überlebensfähiger machen. Doch in Ländern mit hohem Entwicklungsstand sind Frauen eher an Männern mit weicheren Gesichtszügen interessiert, die Bereitschaft für Ehrlichkeit und stabile Beziehungen signalisieren. [2480]

17. März 2010  –  Die Zeit

Dem Chef die Meinung sagen ist gesund

Angestellte, die ihrem Chef regelmässig die Meinung sagen und ihn auch kritisieren dürfen, leiden weniger unter hohem Blutdruck, Stress, Depressionen und Ängsten. Daneben verbessert sich auch das Betriebsklima und damit die Leistung des Unternehmens. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie. Auch für die Chefs ist die Bilanz positiv. Zwar müssen sie mit Kritik klarkommen, doch können sie daraus lernen, ihre Führungsqualitäten verbessern und so mehr Selbstvertrauen gewinnen. [2316]

20. Januar 2010  –  Standard

Wie Essen das Klima verändert

Was die Menschen essen, hat einen grossen Einfluss auf die Bildung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan und damit auf die Klimaerwärmung. Während pro Kilogramm Gemüse, Früchte, Pasta, Getreide, Eier und Geflügel nur etwa dieselbe Menge an Treibhausgasen entsteht, sind es bei Rindfleisch, Käse und Schweinefleisch bis zu dreissig mal mehr. Bei Rindern trägt vor allem das Gas, das beim Wiederkäuen im Darm entsteht, zur Klimaerwärmung bei. Somit sind die Nahrungsmittel, die für den Menschen am gesündesten sind, auch am besten für das Klima. [2086]

24. April 2009  –  PubMed PMID: 19339402

Mehr Birkenpollen wegen Klimawandel

Wegen des Klimawandels blühen in der Schweiz die Birken immer früher und produzieren mehr Pollen, was das Risiko für Allergie erhöht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Meteo Schweiz in der Region Basel. [1869]

20. Mai 2008  –  PubMed PMID: 18481116

Kühles und trockenes Klima macht Wein gesünder

Die Polyphenole im Rotwein, vor allem Resveratrol, gelten als gesund für Herz und Kreislauf. Ein Forscherteam in München hat Weine aus der ganzen Welt im Labor untersucht, um herauszufinden, welche Sorten oder Regionen am meisten Polyphenole liefern. Die Unterschiede sind riesig, doch weder von der Sorte noch von der Region abhängig. Entscheidend ist offenbar das Klima, wobei vor allem kühles und trockenes Wetter die Rebe dazu anregt, viel von den gesunden Stoffen zu bilden. [1574]

28. März 2007  –  J Hypertension 2007;25:501

Energie sparen macht gesünder

Altbauten sollte man besser isolieren, nicht nur um Heizöl zu sparen, sondern auch um die Bewohner gesünder zu machen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Neuseeland. Dort hat man gefunden, dass die winterliche Temperatur in gut isolierten Häusern im Durchschnitt ein halbes Grad höher liegt als in schlecht isolierten. Dieser kleine Wandel im Raumklima reicht aus, dass die Bewohner im Winter deutlich seltener erkältet sind. [1552]

6. März 2007  –  British Medical Journal 2007;334:460

Klimaanlagen machen krank

Angestellte in einem Büro mit Klimaanlage sind etwa doppelt so oft krank wie in einem Büro mit natürlicher Lüftung. Das zeigt eine Studie in Frankreich. [906]

3. November 2004  –  Int J Epidemiology 2004;33:1120

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