
News zu Kind Ernährung
Saucen, damit Gemüse auch Kindern schmeckt
Die meisten Kinder essen nur ungern Gemüse. Schuld daran sind Bitterstoffe, auf die Kinder besonders empfindlich reagieren. Wie Saucen und Dips die Bitterstoffe übertönen können, haben Ernährungsforscher in Philadelphia getestet. Fett- und Salzgehalt spielen keine Rolle. Sehr gut wirken zum Beispiel Apfelmus und Saucen auf Joghurtbasis. [3002]
14. Dezember 2011 – Ärzteblatt
Schwanger: Diät macht dicke Kinder
Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]
28. April 2011 – Ärzteblatt
Senioren werden geistig immer fitter
Im Lauf einer Generation sind die Siebzigjährigen geistig fitter geworden: Ihre Leistungen in Gedächtnis, Sprache, Logik und räumlichem Vorstellungsvermögen sind heute wesentlich besser als in Tests, die dreissig Jahre früher gemacht worden sind. Dies zeigt ein Vergleich an der Universität von Göteborg. Die Schweden führen seit 1971 regelmässig Tests mit Senioren durch. Das bessere Abschneiden führen die Forscher auf bessere medizinische Versorgung in Schwangerschaft und frühem Kindesalter, gesündere Ernährung, bessere Bildung und wirksamere Behandlung von Kreislaufkrankheiten zurück. [2740]
26. Oktober 2010 – Ärzteblatt
Neue Regeln für Baby-Ernährung
Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]
14. Juli 2010 – Ärztezeitung
Viel Eiweiss beschleunigt Pubertät
Kinder, die sich besonders eiweissreich ernähren, kommen etwa ein halbes Jahr früher als andere in die Pubertät. Das zeigen Untersuchungen am Institut für Kinderernährung in Dortmund. Eiweiss ist auch wichtig für den Aufbau der Knochen und Muskeln in der Kindheit und Jugend - am besten kombiniert mit viel Obst und Gemüse. [2564]
30. April 2010 – Ärztezeitung
Kleinkinder brauchen mehr Kalorien
Immer mehr Eltern, besorgt um eine gesunde Ernährung, geben ihren Kleinkindern zuviel Gemüse und Früchte und zuwenig kalorienreichen Brei und eisenhaltiges Fleisch. Dies zeigt eine Umfrage in mehreren britischen Kindergärten. Kinder im Wachstum brauchen kalorienreichere Nahrung als Erwachsene, betonen britische Experten. [2539]
19. April 2010 – BBC
Expertin: Tee nur gesund ohne Zucker
Tee ist beliebt und gesund. Doch Christiana Gerbracht, leitende Beraterin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung, warnt vor dem Zucker im Tee: Das Getränk bleibt nur so kurze Zeit im Magen, dass man sich nicht satt fühlt, obwohl der Körper viel Energie aufnimmt. Eltern sollten ihre Kinder keinen gesüssten Tee trinken lassen, meint sie. Denn dies würde die Vorliebe für allerlei dick machende Süssgetränke wecken. [2347]
27. Januar 2010 – Welt
Weichen für gesunden Stoffwechsel früh gestellt
Schon bei Kindern im Alter bis zu fünf Jahren kann man jene erkennen, die später einmal ein höheres Risiko für Herzinfarkt oder Diabetes haben werden. Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung führen oft zu Übergewicht im frühen Alter, verbunden mit Störungen im Stoffwechsel des Zuckers und der Fette. Eine gesunde Lebensweise ist also am wichtigsten, wenn die Kinder noch jung sind. [2015]
8. Januar 2009 – PubMed PMID: 19117849
Junk Food in der Schwangerschaft macht Kinder dicker
Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaft zu fett, zu süss und zu salzig gegessen haben, werden dicker als Kinder von Müttern, die sich gesund ernährt haben. Das ist sogar dann der Fall, wenn sich die Kinder selbst vor allem von Fast Food ernähren. Bei Mädchen ist der Einfluss der mütterlichen Ernährung stärker als bei Knaben. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. [1871]
22. Mai 2008 – PubMed PMID: 18467362
Wenn das Kind nicht auf das Töpfchen will ...
... könnte Verstopfung die Ursache sein. Das zeigt eine Untersuchung an einigen hundert Kindern in den USA. Abhilfe schaffen eine Ernährung mit mehr Flüssigkeit und Ballaststoffen sowie mehr Bewegung. Wenn das nicht hilft, sollte man den Arzt fragen. [808]
18. Juni 2004 – Pediatrics 2004;113:e520
Risiken für Krankheit weltweit
Ein Forscherteam hat eine weltweite Hitparade der Risikofaktoren für Krankheit erstellt: 1. Unterernährung von Müttern und Kindern, 2. unsicherer Sex, 3. Bluthochdruck, 4. Tabak, 5. Alkohol. [300]
6. November 2002 – Lancet 2002;360:1347
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