Gesundheitstelegramm: Kartoffel

News zu Kartoffel

Kartoffeln: Grünes und Keime grosszügig wegschneiden

An grünen Stellen der Schale und rund um Keime herum bilden Kartoffeln das giftige Solanin. Diese Stellen sollte man deshalb grosszügig entfernen. Solanin verursacht Übelkeit und Erbrechen. Dunkle und kühle Lagerung verhindert das Keimen und hält den Solaningehalt niedrig. Kartoffeln kocht man am besten mit Schale und schält sie vor dem Essen. So bleiben Vitamine und Mineralstoffe am besten erhalten. Diese Tipps stammen vom Berufsverband Deutscher Internisten und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. [2677]

30. Juli 2010  –  Standard

Neue Regeln für Baby-Ernährung

Bis zum fünften Monat ausschliesslich Stillen (oder Säuglingsnahrung «Pre-» oder «1-»). Ab dem fünften bis siebten Monat zusätzlich als Beikost erster Brei mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch, später auch zweiter Brei mit Getreide und Milch. Ab dem sechsten bis achten Monat dritter Brei mit Getreide und Obst. Ab dem zehnten Monat schrittweise Familienkost einführen, beginnend etwa mit weichem Brot. Ab Ende des ersten Lebensjahres Kuhmilch zum Trinken. Auf diese gemeinsamen Empfehlungen haben sich jetzt deutsche Experten und Organisationen für Ernährung und Kindergesundheit geeinigt. [2665]

14. Juli 2010  –  Ärztezeitung

Tofu statt Fleisch schadet der Umwelt

Wer statt einheimischem Rind oder Schwein das rein vegetarische Produkt Tofu auf den Teller bringt, isst nicht etwa ökologischer. Ganz im Gegenteil, denn für Soja-Plantagen wird in der Dritten Welt oft Urwald gerodet, und die Herstellung von Tofu verschlingt viel Energie. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Uni Cranfield. Nach Ansicht der britischen Forscher nützen Vegetarier der Umwelt nur, wenn sie das Fleisch durch Brot, Pasta, Kartoffeln und Gemüse ersetzen. [2409]

13. Februar 2010  –  Daily Mail

Leichter einschlafen mit hohem glykämischem Index

Wer schlecht einschläft, könnte gut daran tun, vier Stunden vor dem Zubettgehen Brot, Reis oder Kartoffelchips zu essen und dazu eine gezuckerte Limo zu trinken - sofern er nicht unter Diabetes leidet. Die erwähnten Lebensmittel haben einen hohen glykämischen Index. Das heißt, sie lassen den Blutzucker schnell ansteigen. Normalerweise gilt das als ungesund. Doch laut einer Studie aus Sydney fördert ein hoher glykämischer Index bei gesunden Personen das Einschlafen vier Stunden später. Ob das auch gegen Schlafstörungen hilft, bleibt noch zu testen. [1535]

17. Februar 2007  –  Am J Clin Nutrition 2007;85:426

Gesund essen auf holländisch

Es muss nicht immer die so oft gelobte Mittelmeerküche sein. Als ebenso gesund hat sich nämlich in Holland die gesunde Variante der dortigen traditionellen Küche erwiesen. Sie besteht aus viel Früchten und Gemüse mit Kartoffeln, das Fleisch ist reduziert zugunsten von Milch und Milchprodukten. Die Getränke sind alkoholfrei. Holländerinnen, die sich nach diesem Muster ernähren, haben eine um 30 Prozent verminderte Sterblichkeit. [1336]

8. Juni 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:1170

Fördern Kartoffeln Diabetes?

Bei Frauen, die täglich Kartoffeln essen, ist das Risiko von Diabetes (Zuckerkrankheit) des Typs 2 um etwa ein Viertel höher als bei Frauen, die selten oder nie Kartoffeln auf dem Teller haben. Das hat man in einer Studie an über achtzigtausend Frauen in den USA berechnet. Sind Kartoffeln also ungesund? Nein, sicher nicht. Aber täglich Kartoffeln zu essen ist wohl nicht gerade das Beste. Es zeigt sich einmal mehr, dass Abwechslung beim Essen das A und das O ist. Wer Kartoffeln und Vollkornprodukte isst, hat kein Problem mit Diabetes. [1268]

24. März 2006  –  Am J Clin Nutrition 2006;83:284

Chrom gegen Infarkt

Das Spurenelement Chrom ist wichtig für ein gesundes Herz und einen gesunden Kreislauf. Bei Herzpatienten stellt man häufiger als bei gesunden Personen einen Mangel an Chrom fest. Chrom kommt z.B. in Kartoffeln, Nüssen, Gemüse, Vollkorn, Obst, und Honig vor. [1098]

29. Juli 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:157

Schlank bleiben mit den richtigen Kohlenhydraten

Es kommt nicht nur auf wenig Fett an. Wichtig sind auch Kohlenhydrate, die nur langsam ins Blut übergehen (niedriger glykämischer Index). Dazu gehören Teigwaren, Reis und Bananen. Einen hohen Index haben dagegen Brot, Kartoffeln, Kraftriegel und Cornflakes. [418]

17. März 2003  –  Pediatrics 2003;111:488

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