Kalzium: Archiv

Archiv zu Kalzium, 23.3.2011 bis 22.8.2013

Kaffee kein Problem für Knochen

Lange galt Kaffee als Kalziumräuber, der die Knochen schwäche. Dieser Verdacht ist jetzt dank einer schwedischen Studie mit über sechzigtausend Frauen widerlegt. Sogar jene, die mehr als acht Tassen pro Tag konsumieren, müssen nicht mit mehr Knochenbrüchen rechnen als Frauen, die keinen Kaffee trinken. [3389]

22. August 2013  –  Ärztezeitung

Zuviel Kalzium ungesund für Frauen

Mehr als 1,4 Gramm Kalzium pro Tag lässt das Risiko für Herztod bei Frauen ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Bei Männern liegt die Grenze zum Ungesunden schon bei einem Gramm pro Tag, wie eine früher publizierte amerikanische Studie zeigt. Da Frauen zur Vorbeugung von Osteoporose mehr Kalziumtabletten schlucken als Männer, ist die Grenze von 1,4 Gramm schnell erreicht, wenn sie auch mit der Nahrung viel Kalzium aufnehmen. [3293]

18. März 2013  –  Ärztezeitung

Zuviel Kalziumtabletten ungesund für Männer

Bei Männern, die mehr als ein Gramm Kalzium pro Tag in Form von Tabletten schlucken, erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt um rund zwanzig Prozent. Bei Frauen steigt es nur dann kurzfristig an, wenn ihr Konsum von null plötzlich auf über ein Gramm Kalzium täglich steigt. Das zeigt eine US-Studie mit mehr als dreihunderttausend Personen. Kalzium aus natürlichen Quellen wirkt genau umgekehrt: Das Risiko sinkt oder bleibt unverändert. [3272]

18. Februar 2013  –  Ärztezeitung

Osteoporose: Milch und Joghurt besser als Käse

Milchprodukte enthalten viel Kalzium, nötig zum Aufbau von Knochenmasse. Doch nicht alle sind gleich gut geeignet, um Knochenschwund (Osteoporose) vorzubeugen. Am besten wirken Milch und Joghurt. Käse oder Rahm (Sahne) haben dagegen keinen günstigen Einfluss auf die Knochen, sagt eine Studie der Harvard Medical School in Boston. [3264]

5. Februar 2013  –  Ärzteblatt

Bei Reizdarm auf Knochen achten

Wer an einem Reizdarm leidet, tut gut daran, auf eine gute Versorgung mit Kalzium zu achten. Denn Reizdarm verdoppelt das Risiko für Osteoporose. Das zeigt eine US-Studie mit über dreihunderttausend Patienten. Auch bei anderen Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten wie Zöliakie tritt Osteoporose massiv höufiger auf als sonst. [3253]

21. Januar 2013  –  Ärztezeitung

Länger leben mit Vitamin D und Kalzium?

Senioren, die Vitamin-D-Tropfen und Kalziumtabletten nehmen, leben statistisch gesehen etwas länger als solche, die das nicht tun. Die Wirkung ist allerdings gering: Um einen einzigen Todesfall innerhalb von drei Jahren zu verhindern, müssten hundertfünfzig Senioren täglich Vitamin D und Kalzium schlucken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über siebzigtausend Personen in Dänemark. [3137]

3. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Kalziumpräparate fördern Herzinfarkt

Wer gegen den Abbau von Knochen regelmässig Kalziumtabletten nimmt, muss mit einem nahezu verdoppelten Risiko für Herzinfarkt rechnen. Das zeigt eine Studie an der Universität Zürich mit Daten von über zwanzigtausend Personen aus Europa. Sie bestätigt eine ähnliche Untersuchung aus dem Jahr 2010. Man vermutet, dass Kalzium aus den Präparaten auch zu Verkalkung der Arterien führt. Die Knochen werden nach neusten Erkenntnissen höchstens minimal gestärkt. [3113]

29. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Bei Osteoporose richtig reagieren

Hat der Arzt eine Osteoporose (Knochenschwund) festgestellt, soll man oder frau sich nicht schonen, sondern erst recht Sport treiben, am besten leichtes Krafttraining und Gymnastik. Viel Milch, Fisch, Sojaprodukte und Gemüse zu sich nehmen, um den Körper mit Kalzium und Vitamin D zu versorgen. Nach einer Knochenoperation an der Wirbelsäule ist heute keine Bettruhe mehr nötig. (Quelle: Dachverband Osteologie DVO) [3030]

25. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Osteoporose: Kalzium allein hilft nicht

Nahrungszusätze mit Kalzium können den Abbau von Knochen im Alter nicht stoppen. Im Gegenteil: Zu viel Kalzium kann das Risiko für Knochenbrüche sogar ansteigen lassen. Zudem können die Arterien verkalken, was Herzinfarkt begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Gut für die Knochen ist Kalzium nur zusammen mit Vitamin D. [2876]

27. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Wie lange bleibt radioaktive Strahlung gefährlich?

In den ersten vier Tagen nach dem Atomunfall sind aus dem Reaktor von Fukushima im Vergleich zur Gesamtmenge aus Tschernobyl etwa halb so viel radioaktives Cäsium und etwa ein Fünftel so viel radioaktives Jod in die Umwelt gelangt. Jod zerfällt schnell: Bei einer Halbwertszeit von wenigen Tagen ist es nach drei Monaten vollständig abgebaut. Cäsium hingegen hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren. Es gelangt über die Nahrung (z.B. Blattgemüse, Milch) in den Organismus. Besonders gefährlich ist Strontium, das an Stelle von Kalzium in die Knochen eingebaut wird. [2832]

23. März 2011  –  NZZ

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