Kalorien: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Kalorien, 8.9.2008 bis 29.3.2010

Junk Food macht süchtig

Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]

29. März 2010  –  CNN International

Leichter abnehmen in den Bergen

Wer Probleme mit seinem Gewicht hat, macht seine Ferien am besten in den Bergen. Allein durch Aufenthalt in Höhen von etwa 3000 Meter über Meer können Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) in einer Woche mehr als anderthalb Kilos verlieren. Das zeigt ein Experiment mit zwanzig Personen in München und auf der Zugspitze. In der Höhe sinkt der Appetit, und gleichzeitig verbrennt der Körper mehr Kalorien. Diese Wirkung hält auch noch einige Wochen nach der Rückkehr ins Flachland an. [2379]

5. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Hunger stärkt Abwehr gegen Bakterien und Viren

Statt teure Joghurts zu kaufen, die laut Werbung die Abwehrkräfte fördern sollen, könnte man auch einfach weniger essen. Bei Mangel an Kalorien und sinkendem Insulinspiegel produziert nämlich der Körper mehr Killerstoffe gegen Bakterien und Viren, vor allem in der Haut und in der Lunge. Diese Abwehrstrategie haben Forscher der Uni Bonn entdeckt. Ist ein Schnupfen oder eine Grippe im Anzug, könnte es sich also lohnen, eine Weile lang nichts zu essen und stattdessen mehr Tee zu trinken. [2327]

22. Januar 2010  –  Spiegel

Einkaufsbummel hält fit

Fast fünf Kilometer zu Fuss, oft mit schweren Taschen bepackt, fast vierhundert Kalorien verbrannt - dies ist die Energiebilanz einer typischen weiblichen Einkaufswoche. Die Bilanz des Schrittzählers: Ein durchschnittlicher Einkaufsbummel benötigt 7300 Schritte, das sind 73 Prozent der von Experten empfohlenen täglichen Gehstrecke. Noch besser ist die Trainingswirkung, wenn man stets die Treppe nimmt statt Rolltreppe oder Lift und wenn man schwere Taschen zum Wagen trägt statt mit dem Einkaufswagen hinzurollen. [2302]

15. Januar 2010  –  Telegraph

Baby mit Mozart ruhiger, wächst schneller

Zu früh geborene Babys gedeihen besser mit Musik von Mozart. Sie liegen ruhiger in ihren Bettchen, verbrauchen weniger Energie und müssen demnach weniger Kalorien aufnehmen, um zu wachsen als Babys ohne Musik. Schon eine halbe Stunde Mozart pro Tag macht den Unterschied aus, wie Versuche an einer Klinik in Tel Aviv zeigen. Weitere Versuche sollen nun klären, ob Musik anderer Komponisten oder etwa zeitgenössischer Pop oder Rap ebenso gut wirken. [2278]

11. Januar 2010  –  Welt

Abnehmen: Nur noch die Hälfte fernsehen

Wer seinen Fernseher nach der Hälfte der üblichen Zeit abschaltet, verbraucht pro Tag im Durchschnitt über hundert Kalorien mehr, als wenn er vor der Flimmerkiste sitzen bleibt. Dies zeigt ein Versuch mit etwa fünfzig Freiwilligen in den USA. Schnell abnehmen kann man damit nicht. Doch hundert Kalorien täglich können auf Dauer durchaus einen Unterschied machen und das Abnehmen erleichtern. [2205]

16. Dezember 2009  –  Focus

Rohkost entspricht dem Menschen nicht

Würde der Mensch sich ausschliesslich von Rohkost ernähren, müsste er die meiste Zeit des Tages mit Kauen verbringen. Dies behauptet der amerikanische Forscher Richard Wrangham in seinem Buch «Feuer fangen» (deutsch bei DVA). Schon der Urmensch Homo erectus habe vor fast zwei Millionen Jahren das Feuer gezähmt, um zu kochen und zu grillieren. So habe er die Kauzeit um 80 bis 90 Prozent vermindern können und so mehr Kalorien in kürzerer Zeit zuführen können. Nur so habe sich die menschliche Gesellschaft zu dem entwickeln können, was sie heute ist. [2175]

9. Dezember 2009  –  Berliner Zeitung

Joggen? Warum nicht Salsa tanzen?

Bei karibischen Tänzen verbrennt eine Tänzerin oder ein Tänzer im Durchschnitt etwa vier mal soviel Energie wie beim Sitzen, bei intensiven Bewegungen sogar mehr als sechs Mal. Dies haben italiensche Bewegungsforscher an je über zwanzig Anfängern und Fortgeschrittenen eines Karibik-Tanzkurses gemessen. In einer Lektion von neunzig Minuten verbrennen Anfänger im Durchschnitt fast dreihundert Kilokalorien, Fortgeschrittene gegen vierhundert. Das Tanzen entspricht damit etwa leichtem Jogging, kann aber viel mehr Spass machen. [2037]

9. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19188893

Eier zum Frühstück helfen beim Abnehmen

Wer abnehmen will und deshalb seine Kalorien reduziert, nimmt zum Frühstück besser zwei Eier als Brot, Butter und Konfitüre. Über das Cholesterin braucht man sich dabei keine Sorgen zu machen: Die Werte verändern sich nicht. [1933]

8. September 2008  –  PubMed PMID: 18679412

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