Gesundheitstelegramm: Kalorien

News zu Kalorien

Abnehmen ohne Diät

Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]

12. Dezember 2011  –  UPI Health News

Abnehmen ohne Diät: 6 Tricks

Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]

8. August 2011  –  Focus

Gesund essen, zwanzig Jahre länger leben

Viel Obst und Gemüse, viel Fisch, wenig Fleisch, besonders wenig rotes Fleisch, wenig Kalorien, kein oder nur wenig Alkohol - wer sich nach dieser Formel ernährt, kann die Zahl seiner gesunden Lebensjahre um bis zu zwanzig vermehren. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE. Vitaminpillen und andere Nahrungszusätze bringen dagegen keinen Nutzen, können sogar eher schaden, warnt die DGE. [2877]

30. Mai 2011  –  Welt

Kalorien können süchtig machen

Wer viel Schokolade, Kuchen und andere Kalorienbomben isst, bekommt mit der Zeit genug davon und hört auf. Doch wer immer wieder sehr viel Fettes und Süsses isst, wird davon süchtig ähnlich wie auf Alkohol, Nikotin oder andere Drogen. Nicht mehr der Genuss steht dann im Vordergrund, sondern das ständige Verlangen nach mehr. Suchtfördernd ist aber nicht nur übertriebener Konsum, sondern auch der völlige Verzicht auf Süsses im Rahmen einer Diät. [2781]

28. Dezember 2010  –  Focus

Essen vor dem Bildschirm macht dick

Wer sich beim Essen von einem Computerspiel ablenken lässt, ist danach weniger satt. Der Appetit wird sich früher wieder melden, was zu einem höheren Kalorienkonsum führt. Das haben Forscher der Universität von Bristol herausgefunden. Ihre Erklärung: Das Essen bleibt nur schlecht im Gedächtnis haften, und die fehlende Erinnerung gaukelt einen Mangel vor, den man später kompensieren will. [2775]

20. Dezember 2010  –  BBC

Jojo-Effekt auch bei Mäusen auf Diät

Mäuse, zu einer kalorienarmen Diät gezwungen, geraten unter Stress und fressen nach der Diät mehr fettreiches Futter als normal ernährte Mäuse: Sie nehmen zu und sind nach wenigen Wochen schwerer als vor der Diät. Dieses Experiment an der Universität von Pennsylvania lässt vermuten, dass stressbedingter Heisshunger auch der Auslöser des menschlichen Jojo-Effekts sein könnte. [2763]

2. Dezember 2010  –  Ärzteblatt

Diabetiker-Lebensmittel nutzlos

Spezielle Diät-Lebensmittel für Diabetiker nützen nur den Herstellern, nicht aber den Verbrauchern. Deshalb sollen sie in Deutschland in den nächsten Jahren aus den Regalen der Supermärkte verschwinden. Die Zusammensetzung der Produkte entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Forschung. Oft enthalten sie sogar mehr Fett und Kalorien als normale Produkte der gleichen Art. [2705]

7. September 2010  –  Ärztezeitung

Kleinkinder brauchen mehr Kalorien

Immer mehr Eltern, besorgt um eine gesunde Ernährung, geben ihren Kleinkindern zuviel Gemüse und Früchte und zuwenig kalorienreichen Brei und eisenhaltiges Fleisch. Dies zeigt eine Umfrage in mehreren britischen Kindergärten. Kinder im Wachstum brauchen kalorienreichere Nahrung als Erwachsene, betonen britische Experten. [2539]

19. April 2010  –  BBC

Studie stützt Essregel «Kaiser, König, Bettler»

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler: An dem immer wieder zitierten Sprichwort scheint etwas dran zu sein: Mäuse, die man im Labor mit der immer gleichen Menge an Kalorien füttert, bleiben am schlanksten, wenn sie schon früh am Morgen eine gehörige Portion Fett bekommen. Bei Menschen hat man beobachtet, dass das Sättigungsgefühl im Lauf des Tages abnimmt. Nach dem Frühstück ist man also schon mit weniger Kalorien satt als nach dem Abendessen. [2521]

9. April 2010  –  Medizinauskunft

Junk Food macht süchtig

Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]

29. März 2010  –  CNN International

Leichter abnehmen in den Bergen

Wer Probleme mit seinem Gewicht hat, macht seine Ferien am besten in den Bergen. Allein durch Aufenthalt in Höhen von etwa 3000 Meter über Meer können Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) in einer Woche mehr als anderthalb Kilos verlieren. Das zeigt ein Experiment mit zwanzig Personen in München und auf der Zugspitze. In der Höhe sinkt der Appetit, und gleichzeitig verbrennt der Körper mehr Kalorien. Diese Wirkung hält auch noch einige Wochen nach der Rückkehr ins Flachland an. [2379]

5. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Keine Abmagerungskur in der Stillzeit

Wer hungert, baut Fettreserven ab. Das Körperfett enthält aber viele Schadstoffe, die sich im Lauf der Jahre dort abgelagert haben. Beim Hungern gelangen sie ins Blut und bei einer stillenden Frau auch in die Muttermilch. Stillende Mütter benötigen pro Tag etwa 500 bis 700 zusätzliche Kalorien. Baut sich das Gewicht innerhalb von sechs Monaten nicht von selbst auf den Wert vor der Schwangerschaft ab, sollten Abnehmversuche bis nach der Stillzeit warten, meint Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes deutscher Frauenärzte. [2332]

23. Januar 2010  –  Standard

Hunger stärkt Abwehr gegen Bakterien und Viren

Statt teure Joghurts zu kaufen, die laut Werbung die Abwehrkräfte fördern sollen, könnte man auch einfach weniger essen. Bei Mangel an Kalorien und sinkendem Insulinspiegel produziert nämlich der Körper mehr Killerstoffe gegen Bakterien und Viren, vor allem in der Haut und in der Lunge. Diese Abwehrstrategie haben Forscher der Uni Bonn entdeckt. Ist ein Schnupfen oder eine Grippe im Anzug, könnte es sich also lohnen, eine Weile lang nichts zu essen und stattdessen mehr Tee zu trinken. [2327]

22. Januar 2010  –  Spiegel

Einkaufsbummel hält fit

Fast fünf Kilometer zu Fuss, oft mit schweren Taschen bepackt, fast vierhundert Kalorien verbrannt - dies ist die Energiebilanz einer typischen weiblichen Einkaufswoche. Die Bilanz des Schrittzählers: Ein durchschnittlicher Einkaufsbummel benötigt 7300 Schritte, das sind 73 Prozent der von Experten empfohlenen täglichen Gehstrecke. Noch besser ist die Trainingswirkung, wenn man stets die Treppe nimmt statt Rolltreppe oder Lift und wenn man schwere Taschen zum Wagen trägt statt mit dem Einkaufswagen hinzurollen. [2302]

15. Januar 2010  –  Telegraph

Baby mit Mozart ruhiger, wächst schneller

Zu früh geborene Babys gedeihen besser mit Musik von Mozart. Sie liegen ruhiger in ihren Bettchen, verbrauchen weniger Energie und müssen demnach weniger Kalorien aufnehmen, um zu wachsen als Babys ohne Musik. Schon eine halbe Stunde Mozart pro Tag macht den Unterschied aus, wie Versuche an einer Klinik in Tel Aviv zeigen. Weitere Versuche sollen nun klären, ob Musik anderer Komponisten oder etwa zeitgenössischer Pop oder Rap ebenso gut wirken. [2278]

11. Januar 2010  –  Welt

Abnehmen: Nur noch die Hälfte fernsehen

Wer seinen Fernseher nach der Hälfte der üblichen Zeit abschaltet, verbraucht pro Tag im Durchschnitt über hundert Kalorien mehr, als wenn er vor der Flimmerkiste sitzen bleibt. Dies zeigt ein Versuch mit etwa fünfzig Freiwilligen in den USA. Schnell abnehmen kann man damit nicht. Doch hundert Kalorien täglich können auf Dauer durchaus einen Unterschied machen und das Abnehmen erleichtern. [2205]

16. Dezember 2009  –  Focus

Rohkost entspricht dem Menschen nicht

Würde der Mensch sich ausschliesslich von Rohkost ernähren, müsste er die meiste Zeit des Tages mit Kauen verbringen. Dies behauptet der amerikanische Forscher Richard Wrangham in seinem Buch «Feuer fangen» (deutsch bei DVA). Schon der Urmensch Homo erectus habe vor fast zwei Millionen Jahren das Feuer gezähmt, um zu kochen und zu grillieren. So habe er die Kauzeit um 80 bis 90 Prozent vermindern können und so mehr Kalorien in kürzerer Zeit zuführen können. Nur so habe sich die menschliche Gesellschaft zu dem entwickeln können, was sie heute ist. [2175]

9. Dezember 2009  –  Berliner Zeitung

Joggen? Warum nicht Salsa tanzen?

Bei karibischen Tänzen verbrennt eine Tänzerin oder ein Tänzer im Durchschnitt etwa vier mal soviel Energie wie beim Sitzen, bei intensiven Bewegungen sogar mehr als sechs Mal. Dies haben italiensche Bewegungsforscher an je über zwanzig Anfängern und Fortgeschrittenen eines Karibik-Tanzkurses gemessen. In einer Lektion von neunzig Minuten verbrennen Anfänger im Durchschnitt fast dreihundert Kilokalorien, Fortgeschrittene gegen vierhundert. Das Tanzen entspricht damit etwa leichtem Jogging, kann aber viel mehr Spass machen. [2037]

9. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19188893

Eier zum Frühstück helfen beim Abnehmen

Wer abnehmen will und deshalb seine Kalorien reduziert, nimmt zum Frühstück besser zwei Eier als Brot, Butter und Konfitüre. Über das Cholesterin braucht man sich dabei keine Sorgen zu machen: Die Werte verändern sich nicht. [1933]

8. September 2008  –  PubMed PMID: 18679412

Trinken vor dem Essen reduziert Kalorien

Wer eine halbe Stunde vor dem Essen etwa einen halben Liter Wasser trinkt, nimmt während der Mahlzeit danach etwa dreizehn Prozent weniger Energie auf. Das zeigt ein Test an vierundzwanzig übergewichtigen älteren Personen in den USA. [1908]

25. Juli 2008  –  PubMed PMID: 18589036

Flüssiges macht eher dick

Es kommt nicht nur auf die Kalorien an, sondern auch auf die Form, in der wir sie zu uns nehmen: In flüssiger Form konsumiert, bremsen sie den Hunger viel weniger als in fester Form. Ein Experiment mit hundertzwanzig Personen in den USA hat gezeigt, dass kalorienreiche Drinks den Energiekonsum um bis zu 19 Prozent steigern können. [1647]

5. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17579632

Zu Hause essen ist gesünder

Wer oft auswärts isst, lebt laut einer grossen europäischen Studie in zweierlei Hinsicht weniger gesund: Er konsumiert im Durchschnitt mehr Kalorien und er bewegt sich weniger. Diese Aussage stützt sich auf Daten von über dreissigtausend Personen aus zehn Ländern. [1646]

4. Juli 2007  –  PubMed PMID: 17582244

Wasser trinken und leichter abnehmen

Wenn man einen halben Liter Wasser trinkt, nimmt die Wärmeproduktion des Körpers etwa eine Stunde lang um ein Viertel zu. So verbraucht er mehr Kalorien. Ein isotonisches salziges Getränk hat diese Wirkung nicht, wie ein Versuch an der Berliner Charité gezeigt hat. [1622]

31. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17519319

Fisch hilft beim Abnehmen

Wenn ein Mann nicht nur weniger, sondern dabei auch Fisch isst, kann er in vier Wochen etwa ein Kilogramm mehr abnehmen als mit gleichvielen Kalorien ohne Fisch. Das zeigt ein isländischer Diätversuch an dreihundert Personen. Bei Frauen hat Fisch leider keine solche Wirkung. [1621]

30. Mai 2007  –  PubMed PMID: 17502874

Von Kalorien, Mäusen und Menschen

Versuche an Mäusen haben gezeigt, dass diese länger leben, wenn sie weniger Kalorien zu fressen bekommen, aber dennoch gut mit allen wichtigen Stoffen versorgt sind. Seither versucht man herauszufinden, ob auch Menschen mit weniger Kalorien länger leben. Nach heutigem Stand des Wissens ist das nicht geklärt. Entscheidend ist vor allem, wie groß die Fettpolster eines Menschen sind. Mit viel Körperfett kann die Reduktion der Kalorien günstig sein, mit wenig Körperfett kann sie schaden. Mögliche Folgen sind Entzündungen, Diabetes, Krankheiten von Herz und Kreislauf sowie Krebs. [1558]

12. März 2007  –  JAMA 2007;297:986

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