
News zu Kaffee
Zehn Tipps für besseren Schlaf
1. Kein oder weniger Kaffee am Nachmittag. 2. Kein Alkohol und keine Zigaretten am Abend. 3. Abends weniger essen. 4. Kein Nickerchen am Nachmittag. 5. Schlafzimmer dunkel, ruhig und 16 bis 18 Grad warm. 6. Nur zu Bett, wenn man müde ist. 7. Bei Einschlafschwierigkeit nach zehn Minuten wieder aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen, bis man sich erneut müde fühlt. 8. Im Bett weder fernsehen noch lesen. 9. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen. 10. Kognitives und Autogenes Training, andere Entspannungstechniken. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. [2998]
9. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Bei Frauen, die regelmässig Kaffee trinken, sind Depressionen seltener als bei Kaffee-Abstinentinnen. Der Schutz ist nicht sehr ausgeprägt, doch sinkt das Risiko immerhin um bis zu zwanzig Prozent. Das zeigt eine Studie in den USA. Keine Wirkung zeigt koffeinfreier Kaffee. [2948]
28. September 2011 – Ärzteblatt
Kaffee senkt das Risiko für Alzheimer, weil er die Zellen anregt, einen Wachstumsfaktor namens GCSF zu bilden. Dieser sorgt im Gehirn für die Bildung neuer Zellen und für die Entsorgung schädlicher Proteine. Koffein spielt bei diesem Schutz eine wichtige Rolle, wirkt aber nur zusammen mit anderen, noch unbekannten Substanzen im Kaffee. [2945]
21. September 2011 – Ärztezeitung
Bestimmte Arten von Hautkrebs, etwa Basaliome oder Spinaliome, entwickeln sich seltener bei Frauen, die täglich sechs oder mehr Tassen Kaffee trinken. Nur koffeinhaltiger Kaffee zeigt diese Wirkung. Es greift offenbar Enzyme an, die Krebszellen vor einem Angriff des Immunsystems schützen. [2924]
19. August 2011 – Ärzteblatt
Mit Kaffee ohne Kopfschmerzen schlafen
Wer wegen Kopfschmerzen nachts schlecht schläft, macht sich besser eine Tasse Kaffee als eine Tablette zu schlucken. Dazu raten Neurologen der Uniklinik Essen. [2923]
18. August 2011 – Ärztezeitung
Kaffee senkt Risiko von Prostatakrebs
Wer täglich Kaffee trinkt, läuft weniger Gefahr, an Krebs der Prostata zu erkranken. Wenn er doch erkrankt, hat er deutlich bessere Chancen zu überleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie an über vierzigtausend Männern. Koffeinfreier Kaffee wirkt ebenso gut wie gewöhnlicher. Noch weiss man nicht, welche der vielen anderen Substanzen im Kaffee für die günstige Wirkung verantwortlich sind. [2870]
19. Mai 2011 – Spiegel
Kaffee senkt Risiko für Schlaganfall
Frauen, die täglich mindestens eine Tasse Kaffee trinken, haben ein niedrigeres Risiko für Hirnschlag als Frauen, die keinen Kaffee trinken: Das Risiko sinkt um 22 bis 25 Prozent laut einer Studie bei über dreissigtausend Schwedinnen. Für diese Wirkung genügt eine Tasse pro Tag. Jene Frauen, die täglich mehr als fünf Tassen Kaffee trinken, haben keinen zusätzlichen Vorteil. Wie die Wirkung zustande kommt, ist noch unbekannt. Man vermutet, dass Kaffee die Entzündungen im Blutkreislauf reduziert oder die Empfindlichkeit für Insulin erhöht. [2826]
14. März 2011 – WebMD
Kaffee und Tee senken Risiko für Hirntumor
Menschen, die viel Kaffee oder Tee trinken, können das Risiko für Gliom, eine bestimmte Art von Hirntumor, um etwa ein Drittel senken. Das zeigt eine europaweite Studie. Für andere Arten von Hirntumor lässt sich keine solch günstige Wirkung bestätigen. [2799]
26. Januar 2011 – Ärztezeitung
Zu viel Koffein macht langsamer
Studenten, die sich mit koffeinhaltigen Energydrinks aufputschen, zeigen in einem Test deutlich längere Reaktionszeiten als ihre Kollegen ohne oder mit nur wenig Koffein. Die Kombination aus Koffein und Alkohol führt zu nochmals deutlich langsameren Reaktionen. Wer munter bleiben will, sollte also mit Koffein Mass halten. Und gegen Kater nach zu viel Alkohol sind weder Energydrinks noch Kaffee zu empfehlen. [2766]
7. Dezember 2010 – Spiegel
Kaffee macht Schagader elastisch
Schon eine bis zwei Tassen Kaffee pro Tag reichen aus, um die Hauptschlagader (Aorta) deutlich elastischer zu halten. Dadurch wird die Pulswelle weniger hart, was die Wände der Arterien schont und so das Risiko für Herzinfarkt senkt. Die Wirkung hat sich in einer Studie an über 600 Bewohnern einer griechischen Insel gezeigt. Sie beruht vermutlich auf Pflanzenfarbstoffen (Polyphenolen) und nicht auf dem Koffein. [2703]
3. September 2010 – Focus
Was man gegen Kopfschmerzen tun kann
Sich viel bewegen, nicht rauchen, wenig Alkohol und Kaffee, ein regelmässiger Tagesablauf mit festem Rhythmus von Mahlzeiten und ausreichend (nicht zu wenig und nicht zu viel) Schlaf, genügend trinken. Schmerzmittel können zwar helfen, doch beim regelmässigen Gebrauch Kopfschmerzen sogar fördern. Wer unter Stress leidet, kann Techniken zur Bewältigung und zur Entspannung lernen. Diese Tipps stammen von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in München. [2701]
1. September 2010 – Welt
Tee und Kaffee gut für das Herz
Mit sechs und mehr Tassen Tee pro Tag ist das Risiko für Herzkrankheiten um mehr als ein Drittel geringer als beim Konsum von nur einer Tasse oder weniger. Beim Kaffee sind zwei bis vier Tassen täglich am besten für das Herz. Zu diesen Schlüssen kommt eine Langzeitstudie an über dreissigtausend Personen in den Niederlanden. Tee schneidet in dieser Studie zwar besser ab als Kaffee. Doch dies liegt nicht nur am Getränk, denn Teetrinker rauchen statistisch gesehen weniger als Kaffeetrinker und leben auch sonst gesünder. [2648]
21. Juni 2010 – Focus
Ursachen von Kopfschmerzen in der Jugend
Jugendliche, die mindestens einmal pro Woche Alkohol und täglich mehr als eine Tasse Kaffee trinken, die täglich rauchen und keinen Sport treiben, leiden mehr als andere an Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über tausend jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland. [2643]
14. Juni 2010 – Welt
Die Kaffeepause am Arbeitsplatz ist alles andere als Zeitverschwendung: Sie fördert die Konzentration, das Gedächtnis und vor allem verringert sie Fehler. Das zeigt die Auswertung von dreizehn Studien weltweit. Verantwortlich für die Wirkung ist das Koffein. Fazit: Für Unternehmen zahlt es sich aus, den Angestellten Kaffee gratis abzugeben. [2590]
14. Mai 2010 – Telegraph
Eine Tasse Kaffee ist das günstigste Medikament gegen Migräne, und die Chancen, dass es hilft, stehen gut. Zum einen zieht es die Blutgefässe im Hirn zusammen, die sich zu stark ausgedehnt haben und durch zu hohen Druck Schmerzen verursachen. Zum anderen hilft Koffein dem Körper, andere Medikamente gegen Migräne besser aufzunehmen. Viele Migränemittel enthalten deshalb auch Koffein. Dieses regt zudem das Hirn an und hebt die Stimmung, was die Schmerzen besser erträglich macht. [2581]
10. Mai 2010 – Daily Mail
Kaffee gut für den Herzrhythmus
Täglich vier oder mehr Tassen Kaffee fördern, entgegen weit verbreiteter Meinung, einen regelmässigen Herzrhythmus: Das Risiko für Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) ist dann um 18 Prozent geringer als bei Kaffee-Abstinenten. Bei täglich einer bis drei Tassen sinkt das Risiko um 7 Prozent. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie an über hunderttausend Menschen in den USA. Die günstige Wirkung des Kaffees beruht wahrscheinlich auf dem Koffein. Sie ist allerdings nicht so stark, dass man es als Mittel gegen Herzstolpern empfehlen dürfte. Doch der falsche Verdacht, Kaffee sei schädlich für den Herzrhythmus, ist damit wohl endgültig vom Tisch. [2458]
8. März 2010 – Ärztezeitung
Wer zu lange an einem Stück sitzt, wird eher krank als wer öfter mal aufsteht. Daran ändert auch Sport in der Freizeit nichts. Dieses überraschende Fazit ziehen schwedische Mediziner. Sie stützen sich unter anderem auf eine Studie, die Angestellte in Büros miteinander vergleicht: Jene, die lange sitzen, sind dicker und neigen mehr zu Diabetes als jene, die oft zum Drucker, Kaffeeautomaten oder Aktenschrank gehen. Die Mediziner raten, mindestens alle 45 Minuten aufzustehen und sich fünf Minuten lang zu bewegen. [2322]
21. Januar 2010 – Spiegel
Brot ohne Butter kann Herztod verhindern
Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen. [2310]
18. Januar 2010 – Telegraph
Zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag reichen aus, um bei Patienten mit chronischer Leberentzündung, Hepatitis C, die Zerstörung der Leber deutlich zu bremsen. Den Patienten, ebenso wie Alkoholikern, droht Fibrose, ein krankhafter Umbau von Lebergewebe, und schliesslich Leberzirrhose. Eine Heilung gibt es nicht. Umso wichtiger ist die Vorbeugung. Pro halbe Tasse Kaffee täglich sinkt das Risiko einer zerstörten Leber um 14 Prozent. Die Wirkung beruht offenbar nicht auf Koffein, sondern auf anderen Substanzen im Kaffee. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 170 Patienten in den USA. [2273]
8. Januar 2010 – Focus
Kaffee und Tee helfen vor Diabetes schützen
Drei bis vier Tassen Kaffee oder Tee pro Tag können das Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um zwanzig und mehr Prozent senken. Dies liegt nicht am Koffein, denn koffeinfreier Kaffee wirkt sogar noch besser. Dies zeigt eine Auswertung von 18 verschiedenen Studien mit insgesamt fast einer halben Million Personen. [2214]
18. Dezember 2009 – BBC
Grippe: Hausmittel nur für Junge und sonst Gesunde
Egal ob Schweine- oder saisonale Grippe - für Kinder, Schwangere, Senioren über 65, chronisch Kranke (Niere, Atemorgane, Herz), Immunschwache (nach Transplantation, mit HIV) ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Auch junge und sonst gesunde Erwachsene sollten zum Arzt, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, wenn Entzündungen in der Lunge, im Mittelohr oder in den Nasennebenhöhlen auftreten oder der Kopf stark schmerzt. Bewährte Hausmittel sind Essigsocken gegen hohes Fieber, Inhalation, Gurgeln, Lutschpastillen, heisser Kräutertee (mindestens zwei Liter täglich). Kein Alkohol, kein Kaffee, kein Schwarztee. [2161]
3. Dezember 2009 – Gesundheit-Sprechstunde
Gute Nachrichten für alle Kaffeesüchtigen: Das schwarzbraune Getränk aus der Tasse schadet weder dem Herzen noch fördert es Krebs. Ganz im Gegenteil, wie zahlreiche Studien zeigen. Verschiedene Krebsarten treten bei Kaffeetrinkern seltener auf, und Herzanfälle verlaufen milder. Auch für den Geist ist Kaffee gut: Das Risiko für Alzheimer sinkt. Am besten sind diese Wirkungen, wenn man Kaffee mit möglichst wenig Rahm und Zucker trinkt. [2111]
17. Juni 2009 – PubMed PMID: 19496470
Kaffee als Quelle von Antioxidantien
Als Quelle von Polyphenolen, einer sehr gesunden Art von Antioxidantien, ist Kaffee ungeschlagen: Ein Deziliter Kaffee enthält 200 Milligramm Polyphenole. Die zweitbeste Quelle ist Grüntee mit 115 Milligramm pro Deziliter. Auch Schwarztee mit 96 Milligramm erreicht noch einen Spitzenwert. Polyphenole hemmen Entzündungen und beugen Krebs vor. [2041]
13. Februar 2009 – PubMed PMID: 19187022
Kaffee senkt Risiko für Alzheimer
Personen, die im mittleren Alter täglich drei bis fünf Tassen Kaffee trinken, haben im hohen Alter ein um mehr als die Hälfte geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Dieser Vergleich mit Personen, die wenig oder gar keinen Kaffee trinken, ist in Finnland in über sechzig Fällen angestellt worden. Ob auch Tee ähnlich wirkt, lässt sich auf Grund dieser Studie nicht sagen, da die untersuchten Personen nur wenig davon getrunken haben. [2031]
30. Januar 2009 – PubMed PMID: 19158424
Jung und depressiv: Besser kein Kaffee
Depressive junge Menschen leiden eher unter Angst, wenn sie viel Kaffee trinken. Bei Gesunden hat Kaffee keine solche Wirkung. Das zeigt eine Studie an über dreissig depressiven, verglichen mit zwanzig gesunden Jugendlichen, in den USA. [1724]
23. Oktober 2007 – PubMed PMID: 17947257
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