Käse: Archiv

Archiv zu Käse, 7.1.2004 bis 5.2.2013

Osteoporose: Milch und Joghurt besser als Käse

Milchprodukte enthalten viel Kalzium, nötig zum Aufbau von Knochenmasse. Doch nicht alle sind gleich gut geeignet, um Knochenschwund (Osteoporose) vorzubeugen. Am besten wirken Milch und Joghurt. Käse oder Rahm (Sahne) haben dagegen keinen günstigen Einfluss auf die Knochen, sagt eine Studie der Harvard Medical School in Boston. [3264]

5. Februar 2013  –  Ärzteblatt

Beste natürliche Quellen für Vitamin D

Eine Viertelstunde direktes Sonnenlicht im Freien regt die Haut zur Bildung des täglichen Bedarfs an Vitamin D an. Nur wenige Nahrungsmittel enthalten Vitamin D. Dazu gehören Lachs, Thunfisch, Sardinen, Makrelen, Krabben und Lebertran. Geringe Mengen finden sich auch in Rindsleber, Käse, Eidotter und in einigen Pilzen. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen ist mindestens 400 und höchstens 2000 Internationale Einheiten. Höhere Dosen können schaden. [3145]

20. Juli 2012  –  UPI Health News

Parmesan senkt Blutdruck

Grana Padano, eine Art Parmesankäse aus der Lombardei, wirkt ähnlich wie blutdrucksenkende Medikamente als ACE-Hemmer. Täglich dreissig Gramm Grana Padano reichen aus, um den Blutdruck etwa gleich gut zu senken wie ein üblicher ACE-Hemmer aus der Apotheke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in Oberitalien. Die Wirkung beruht auf bestimmten Eiweissbausteinen, die bei der Reifung des Käses entstehen. [3105]

14. Mai 2012  –  Ärztezeitung

Zink gegen Erkältung

Das Spurenelement Zink dämpft Erkältungen und verkürzt ihre Dauer. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Cochrane nach der Analyse von fünfzehn Studien, in denen zusammen über tausend Personen untersucht worden sind. Gute Quellen für Zink sind Leber, Käse, Rindfleisch und Haferflocken. [2812]

18. Februar 2011  –  Ärztezeitung

Milch senkt Risiko für Diabetes

Wer viel Milch trinkt und Joghurt, Käse und andere Milchprodukte konsumiert, kann sein Risiko für Diabetes vom Typ 2 um bis zu 60 Prozent senken. Das zeigt eine Langzeitstudie an über dreitausend Personen in den USA. Die günstige Wirkung beruht offenbar auf der trans-palmitoleischen Fettsäure, die nur in Milch vorkommt und die der Körper nicht selbst bilden kann. Die Fettsäure senkt auch den Cholesterinspiegel und dämpft Entzündungen. [2777]

22. Dezember 2010  –  Focus

Zum Fondue besser Tee als Wein

Wer den traditionellen Weisswein zum Fondue trinkt, dem liegt die Käsespeise deutlich länger im Magen als mit Schwarztee oder Wasser. Auch ein Gläschen Schnaps danach hilft nicht beim Verdauen - ganz im Gegenteil. Alkohol in jeder Form ist also schlecht für die Verdauung. Zu diesem Schluss kommt ein Experiment mit zwanzig Freiwilligen an der Universität Zürich. [2773]

16. Dezember 2010  –  Ärztezeitung

Zu viel Kalzium kann dem Herzen schaden

Gut für die Knochen, aber in zu grossen Mengen schädlich für das Herz: Nach neusten Studien kann zu viel Kalzium das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent erhöhen. Dieses Risiko ist aus Daten von über zehntausend Personen errechnet worden. Gesunde Menschen kommen mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Käse, Milch, Grünkohl, Mandeln und anderen natürlichen Quellen genügend Kalzium. Deshalb raten Experten, Präparate aus Drogerie und Apotheke, etwa bei Osteoporose, nur nach Absprache mit dem Arzt zu nehmen. [2707]

9. September 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Wie Essen das Klima verändert

Was die Menschen essen, hat einen grossen Einfluss auf die Bildung von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan und damit auf die Klimaerwärmung. Während pro Kilogramm Gemüse, Früchte, Pasta, Getreide, Eier und Geflügel nur etwa dieselbe Menge an Treibhausgasen entsteht, sind es bei Rindfleisch, Käse und Schweinefleisch bis zu dreissig mal mehr. Bei Rindern trägt vor allem das Gas, das beim Wiederkäuen im Darm entsteht, zur Klimaerwärmung bei. Somit sind die Nahrungsmittel, die für den Menschen am gesündesten sind, auch am besten für das Klima. [2086]

24. April 2009  –  PubMed PMID: 19339402

Milch von Schweizer Braunvieh gibt besten Käse

Die traditionelle braune Schweizer Kuhrasse gibt zwar weniger Milch als etwa die auf hohe Leistung gezüchtete Holsteiner Rasse. Doch die braunen Schweizer liefern bessere Milch. Sie enthält insbesondere mehr von den Eiweissen, die einen guten Käse ausmachen, und sie gerinnt besser. Ausserdem enthält sie mehr von den gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bei gleicher Menge Milch liefern die Schweizer Rinder mehr Käse als die Holsteiner. [1976]

6. November 2008  –  PubMed PMID: 18832237

Alpkäse ist gesünder

Käse von Kühen, die auf Alpweiden grasen und kein Kraft- oder Silofutter bekommen, enthalten bis zu viermal mehr von den gesunden Omega-3-Fettsäuren als Käse aus dem Tiefland. Das zeigt eine Untersuchung des Kantonsspitals Baden und der ETH Zürich an vierzig Käsesorten. [684]

7. Januar 2004  –  Circulation 2004;109:103

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