
News zu Jojo
Jojo-Effekt auch bei Mäusen auf Diät
Mäuse, zu einer kalorienarmen Diät gezwungen, geraten unter Stress und fressen nach der Diät mehr fettreiches Futter als normal ernährte Mäuse: Sie nehmen zu und sind nach wenigen Wochen schwerer als vor der Diät. Dieses Experiment an der Universität von Pennsylvania lässt vermuten, dass stressbedingter Heisshunger auch der Auslöser des menschlichen Jojo-Effekts sein könnte. [2763]
2. Dezember 2010 – Ärzteblatt
Jojo-Effekt auch beim Blutdruck gefährlich
Bei starken Schwankungen des Blutdrucks nach oben und unten ist das Risiko eine Schlaganfalls oder Herzinfarkts höher als bei gleichbleibend hohem Blutdruck: Es kann dann um das 15-fache steigen. Das zeigt eine Studie bei über zweitausend Patienten an der Uni von Oxford. Blutdrucksenker der drei Typen ACE-Hemmer, Angiotensin-2-Rezeptorblocker und Betablocker tendieren dazu, den Blutdruck stärker schwanken zu lassen. Eher stabilisierend wirken dagegen zwei andere Typen, nämlich Kalziumblocker und Diuretika. [2472]
12. März 2010 – Telegraph
Jojo-Effekt fördert Herzinfarkt
Neben zu viel Speck am Bauch erhöhen auch starke Schwankungen des Gewichts nach oben und nach unten - bekannt als Jo-Jo-Effekt - das Risiko für Herzinfarkt. Dies gilt nicht nur für Übergewichtige, sondern auch für Menschen mit einem gesunden Körpergewicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus San Francisco. Fazit: Diätkuren sind ungesund, vielleicht sogar ungesünder als dick zu bleiben. [2467]
11. März 2010 – Ärztezeitung
Tiefer Blutzucker ist Motor des Jojo
Wer abnehmen will, nimmt auf lange Sicht oft sogar noch zu. Als treibende Kraft hinter diesem Jojo-Effekt haben kanadische Forscher nun den Blutzucker ermittelt: Jene Menschen, bei denen der Spiegel des Blutzuckers am tiefsten ist, legen im Lauf der Jahre am meisten an Gewicht zu. Die tiefsten Werte des Blutzuckers findet man bei jenen, die durch Kraft des Willens weniger essen und so kurzzeitig an Gewicht verlieren. [1703]
24. September 2007 – PubMed PMID: 17879957
Ein Esslöffel Borretschöl täglich kann ehemals Fettleibigen helfen, länger auf ihrem tiefen Gewicht zu bleiben. Das zeigt ein Versuch an fünfzig Personen in Kalifornien. Auf längere Sicht genügt das Öl aber nicht, um ein erneutes Zunehmen zu verhindern. Das ist nur möglich mit strikter Disziplin beim Essen und regelmässiger Bewegung. [1629]
11. Juni 2007 – PubMed PMID: 17513402
Jojo-Effekt auch bei Babys gefährlich
Zuviel Gewicht bei Erwachsenen und zuwenig Gewicht bei der Geburt gelten als ungesund. Noch schlechter ist ein schneller Wechsel des Gewichts, der so genannte Jojo-Effekt. Er schadet schon bei zu leicht geborenen Babys, wie eine japanische Studie zeigt: Ihr Kreislauf leidet am meisten, wenn sie schnell schwerer werden. [1596]
25. April 2007 – PubMed PMID: 17445028
Atkins-Diät: Rascher Erfolg, aber zu welchem Preis?
Wer mit einer Diät möglichst schnell möglichst viel abspecken will, kann dies am besten mit der Atkins-Diät. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an dreihundert übergewichtigen Frauen in den USA, die ein Jahr lang beobachtet worden sind. Die Atkins-Diät besteht aus wenig Kohlenhydraten, viel Fett und viel Eiweiß und ist unter Fachleuten umstritten. Denn fettreiche Nahrung gilt als Risiko für Herz und Kreislauf. Zudem beweist die Studie nicht, ob man mit einer so einseitigen Diät sein Gewicht auch über mehrere Jahre tief halten kann. Eine der Gefahren, die von Diäten ausgehen, ist der so genannte Jojo-Effekt mit starken Schwankungen des Körpergewichts. [1557]
11. März 2007 – JAMA 2007;297:969
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