Gesundheitstelegramm | Iq
Intelligenz senkt Risiko für Selbstmord
07. Juni 2010 - Bei Männern, die gemessen am Intelligenzquotient (IQ) zu den oberen zehn Prozent gehören, ist das Risiko, sich selbst umzubringen, neunmal kleiner als bei den Männern in den untersten zehn Prozent. Das zeigt eine Studie an schwedischen Rekruten. Dieser deutliche Unterschied hat vermutlich mehrere Ursachen. Sie reichen von wirtschaftlichem Stress bis zu den Fertigkeiten, Krisen zu bewältigen. [2634]
Quelle: Ärzteblatt
Macht Rauchen dumm?
07. April 2010 - Bei jungen Rauchern liegt der Intelligenzquotient IQ durchschnittlich um 7 Punkte tiefer als bei nicht rauchenden Altersgenossen. Das zeigt eine israelische Studie an rund zwanzigtausend Soldaten zwischen 18 und 21 Jahren. Wie es dazu kommt, erklärt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Sind dümmere Menschen anfälliger für das Rauchen? Oder macht das Rauchen dumm? Am wahrscheinlichsten trifft beides zu. Je mehr Zigaretten pro Tag, desto deutlicher die IQ-Differenz. Dies spricht mindestens teilweise für eine schädliche Wirkung des Rauchs auf die grauen Zellen. [2515]
Quelle: Standard
Gestillte Babys klüger, aber nicht durch das Stillen
21. Januar 2010 - Frauen mit einem hohen IQ geben ihren Babys eher die Brust als weniger intelligente Frauen. Das und nicht etwa das Stillen mache den Unterschied aus. Auch Omega-3-Präparate seien wirkungslos. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Uni Southampton. Intelligenz ist zu einem guten Teil vererbt. Dennoch sei Stillen bis zu einem Alter von sechs Monaten sehr zu empfehlen, meinen Experten. Es fördert die Entwicklung des Babys und dessen Gesundheit optimal. [2324]
Quelle: Telegraph
Aus beliebten Kinder werden gesündere Erwachsene
20. Januar 2010 - Kinder, die in der Schulzeit viele Freunde haben und in ihren Cliquen beliebt sind, leiden als Erwachsene deutlich weniger an wichtigen Krankheiten als jene Kinder, die keine oder nur wenige Freunde haben: Neunmal seltener an Herzkrankheiten, viermal seltener an Diabetes und nur halb so oft an psychischen Störungen. Das zeigt eine Studie an etwa viertausend Schülern in Schweden, die 1966 befragt und dreissig Jahre später medizinisch untersucht worden sind. [2320]
Quelle: Welt
Blaues Licht hebt die Stimmung
30. Dezember 2009 - Ein Mangel an Tageslicht kann im Winter zu Depressionen führen. Entscheidend ist vor allem der blaue Anteil im Lichtspektrum. Die Sehzellen, die beim Menschen die innere Uhr von Schlafen und Wachen steuern, reagieren vor allem auf blaues Licht. Auch in deutschen Klassenzimmern ist blaues Licht getestet worden. Es steigert die Lernleistung der Schüler um fünf IQ-Punkte. Moderne LED-Bildschirme haben einen höheren Blau-Anteil und wirken im Büro deshalb leistungssteigernd. Doch fürs Fernsehen am Abend sind sie nachteilig, da sie das Einschlafen erschweren. [2242]
Quelle: SonntagsZeitung
Nicht Geld, sondern Hirn hält gesund
29. April 2009 - Menschen mit einem hohen Einkommen sind in der Regel gesünder sind als solche, die nur wenig verdienen. In zahreichen Studien ist dies festgestellt worden. Doch viele Fachleute bezweifeln, ob sich dies mit Ursache und Wirkung begründen lässt. Nun zeigen neuere Analysen, dass es nicht das Geld ist, das gesund macht. Vielmehr ist es die Intelligenz: Menschen mit einem hohen IQ sind gesünder als solche mit einem niedrigen. Der Zusammenhang mit dem Einkommen lässt sich dadurch erklären, dass intelligente Menschen höhere berufliche Positionen erreichen und somit mehr verdienen. [2089]
Quelle: PubMed
PMID: 19350755
Prügelstrafe macht dumm
25. März 2009 - Harte Körperstrafen verlangsamen das Wachstum des Hirns bei Kindern. Als junge Erwachsene verfügen sie dann über eine deutlich geringere Masse der grauen Zellen: Je nach Region des Hirns ist sie um 14 bis 19 Prozent geringer als bei Kindern, die nie körperlich bestraft wurden. Die Leistung beim IQ-Test sind entsprechend geringer. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierzig Personen in Japan. [2069]
Quelle: PubMed
PMID: 19285558
Viel Meeresfische für Schwangere
18. Februar 2007 - Schwangere Frauen tun gut daran, viel Meeresfische und Meeresfrüchte zu essen. Am besten für das werdende Kind sind mehr als 340 Gramm pro Woche. Dann können sich die Nerven und Muskeln des Babys am besten entwickeln; sie werden einen höheren IQ und bessere soziale Fähigkeiten entwickeln. Bei geringeren Mengen ist dies nicht der Fall. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über elftausend Schwangeren und ihren Kindern in den USA. Die zahlreichen nützlichen Stoffe in der Nahrung aus dem Meer sind also weit wichtiger als die wenigen Schadstoffe, mit denen sie belastet ist. [1536]
Quelle: Lancet
2007;369:578
Intelligente essen eher vegetarisch
04. Februar 2007 - Wer einen hohen IQ hat, neigt eher als andere dazu, auf Fleisch zu verzichten. Frauen neigen eher als Männer zum Vegetarismus. Das zeigt sich in einer Studie an über achttausend Personen des Jahrgangs 1970 in Großbritannien. Die Klügeren denken offenbar mehr nach, auch über das Essen. Stur sind dabei aber nicht: Ein Drittel der «Vegetarier» isst auch Fisch und Geflügel. [1522]
Quelle: British Medical Journal
2007;334:245
Klügere essen gesünder und treiben mehr Sport
12. Januar 2007 - Kinder mit einem hohen IQ essen später als Erwachsene mehr Früchte, Gemüse und Vollkornbrot als Kinder mit einem niedrigen IQ. Das zeigt eine Studie an über achttausend Kindern, deren IQ im Jahr 1980 und deren Essgewohnheiten im Jahr 2000 erfasst worden sind. Auch treiben die Klügeren mehr Sport. [1504]
Quelle: Pediatrics
2007;119:e38
IQ: Kein Nachteil für Zwillinge
29. November 2006 - Zwillinge haben, was ihre Intelligenz betrifft, keinen Nachteil gegenüber einzeln geborenen Kindern. Auch ihre Chancen für eine akademische Karriere sind genau gleich gut. Zu diesem Schluss kommt eine neue dänische Studie an mehr als zehntausend Personen. Die Ergebnisse früherer Studien sind damit nicht bestätigt worden. Diese hatten einen Unterschied gefunden. [1472]
Quelle: British Medical Journal
2006;333:1095
Fitness auch für das Hirn
10. November 2006 - Wer im Alter noch fit ist, hat auch einen höheren IQ und ein geringeres Risiko, dement zu werden. Das zeigt ein Test an über vierhundert Betagten in Schottland: Je kräftiger ihr Händedruck und je besser ihre Leistungen auf dem Laufband und in der Lungenfunktion, desto besser auch ihre geistige Präsenz. [1459]
Quelle: Neurology
2006;67:1195
Stillen macht gesünder, aber nicht intelligenter
07. November 2006 - Dass Stillen gesund ist für das Baby, zeigen viele Studien. Doch es hat auch seine Grenzen. Zwar sind gestillte Babys, statistisch gesehen, intelligenter als solche, die mit der Flasche aufgezogen werden. Doch das liegt vor allem daran, dass Mütter mit einem hohen IQ eher stillen als solche mit einem niedrigen IQ. Die höhere Intelligenz der gestillten Kinder kommt also eher von den Genen als von der Muttermilch. [1456]
Quelle: British Medical Journal
2006;333:945
Hoher IQ schützt vor frühem Tod
11. Juni 2006 - In Schweden müssen alle Rekruten einen IQ-Test absolvieren. Nach den Jahrgängen von 1949 bis 1951 hat man dreißig Jahre später in den Sterberegistern gesucht. Dabei hat sich gezeigt, dass jene mit einem hohen IQ deutlich seltener verstorben sind als jene mit einem niedrigen IQ. Das gilt für alle bekannten Ursachen, von Herzinfarkt über verschiedene andere Krankheiten bis zu Unfällen, Mord und Totschlag. [1339]
Quelle: Int J Epidemiology
2006;35:665
Intelligenz hängt nicht von der Größe des Hirns ab
09. Februar 2006 - In Kanada sind die Hirne von hundert Verstorbenen seziert worden, bei denen man zu Lebzeiten den Intelligenz-Quotienten (IQ) gemessen hatte. Je nach Art der Intelligenz, ob bei Frauen oder Männern, bei Rechts- oder Linkshändern, ist das Ergebnis mal so, mal anders. Fazit: Die Größe des Hirns hat keinen Einfluss auf die Intelligenz. [1237]
Quelle: Brain
2006;129:386
Genies leben länger
11. November 2005 - Personen mit einem IQ von 135 und mehr haben eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung. Für jeden Punkt über diesen Wert hinaus sinkt das Risiko, an einer Krankheit früh zu sterben, um etwa zwei Prozent. Erst bei einem IQ von 163 ist der Gipfel erreicht; noch höhere Intelligenz bringt keinen weiteren Zuwachs an Lebenserwartung. Das hat eine Studie an über 800 Hochbegabten in den USA ergeben. [1173]
Quelle: Am J Epidemiology
2005;162:887
Intelligenz macht Alte nicht (un-) glücklicher
18. Juli 2005 - Die Zufriedenheit im Alter hängt nicht vom IQ ab. Das zeigt eine Studie an über fünfhundert Menschen des Jahrgangs 1921 in Schottland. [1089]
Quelle: British Medical Journal
2005-331:141
Klüger und gesünder
06. Mai 2005 - Menschen mit einem hohen IQ erleiden weniger Herzinfarkte und fühlen sich gesünder als weniger intelligente Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 5000 Personen in England. [1038]
Quelle: Am J Epidemiology
2005;161:831
Hoher Blutdruck schadet der Intelligenz
18. November 2004 - Bei Personen mit hohem Blutdruck fällt der IQ mit dem Alter schneller ab als bei Personen mit normalem Blutdruck. [917]
Quelle: Hypertension
2004;44:631
Hoher IQ, niedriger Blutdruck
03. Juni 2004 - Diesen Zusammenhang haben Statistiker in Schottland gefunden. Noch ist unklar, ob intelligente Menschen gesünder leben, oder ob ein niedriger Blutdruck sich günstig auf das Gehirn auswirkt. [797]
Quelle: J Hypertension
2004;22:893
Hoher IQ schützt vor geistigem Abbau
08. März 2004 - Wer mit 15 Jahren einen hohen Intelligenzquotienten hat, bleibt auch im hohen Alter geistig fitter. Das zeigt eine Studie an über 2000 Personen in Kanada. [732]
Quelle: British Medical Journal
2004;328:552
Stillen macht klüger
03. Dezember 2003 - Babys, die sehr leicht auf die Welt gekommen sind, bleiben in der Entwicklung oft etwas zurück. Stillen verbessert die Chancen: Der IQ mit sechs bis acht Jahren ist im Durchschnitt bis zu 5 Punkte höher. [659]
Quelle: Am J Epidemiology
2003;158:1075
Blei noch giftiger als vermutet
17. April 2003 - Je mehr Blei im Blut von Kindern kreist, desto kleiner ist ihr IQ. Als Grenzwert gelten 10 Mikrogramm Blei pro Deziliter Blut. Doch schon bei diesem Wert ist der IQ durchschnittlich um 7 bis 8 Punkte vermindert, sagt eine neue Studie. [445]
Quelle: N Engl J Medicine
2003;348:1517
IQ verlängert das Leben
24. Februar 2003 - Menschen mittleren Alters haben eine um so höhere Lebenserwartung, je höher ihr Intelligenzquotient (IQ) ist. [397]
Quelle: Am J Epidemiology
2003;157:327
Mini-Babys holen auf
12. Februar 2003 - Babys, die bei ihrer Geburt ein Kilo oder noch weniger wiegen, bleiben in der frühen Kindheit geistig oft etwas zurück. Doch bis zum Alter von acht Jahren holen viele um 10 und mehr IQ-Punkte auf. [385]
Quelle: JAMA
2003;289:705
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