Intelligenz: Archiv

Archiv zu Intelligenz, 12.2.2010 bis 10.7.2013

Regelmässige Bettzeiten fördern Schulleistung

Kinder, die schon früh an regelmässige Schlafenszeiten gewöhnt sind, sind in der Schule besser als andere. Am stärksten ist positive Wirkung auf die Intelligenz im Alter von drei Jahren, was sich Jahre später auf die Schulleistung auswirkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit elftausend Kindern. Ob der Vorteil in einem besseren Schlaf oder in einem konsequenten Erziehungsstil zu suchen sind, bleibt allerdings offen. [3366]

10. Juli 2013  –  Ärzteblatt

Alkohol: Null Toleranz in der Schwangerschaft

Jedes Glas Alkohol ist für schwangere Frauen eines zuviel, denn es schädigt das werdende Kind im Mutterleib: Sein Gehirn bleibt im Wachstum zurück. Verhalten und Intelligenz werden im späteren Leben gestört sein. Trinken in der Schwangerschaft sei schwerste Kindsmisshandlung, sagt Professor Hans-Ludwig Spohr von der Berliner Charité. [3217]

19. November 2012  –  Ärztezeitung

Baby-Schnuller bremst soziale Reife

Männliche Babys, die häufig mit dem Schnuller zum Schweigen gebracht werden, bleiben gefühlsmässig länger unreif als andere. Sie können eine Situation schlechter aus der Sicht ihrer Mitmenschen beurteilen. Auch in anderen Testwerten der emotionalen Intelligenz bleiben sie unter den Erwartungen. Bei Mädchen hat ein Schnuller keine solche Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an der Universität von Wisconsin. [3181]

24. September 2012  –  UPI Health News

Kiffen macht dumm

Die Hanfdroge Cannabis schadet dem Gehirn, und zwar je stärker, desto früher man mit Kiffen beginnt. Besonders stark betroffen sind Jugendliche, die noch im Wachstum sind. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie mit über tausend Personen in Neuseeland. Die Intelligenz der Teilnehmer ist während fast vierzig Jahren wiederholt gemessen worden. [3163]

28. August 2012  –  Ärztezeitung

Füttern nach Bedarf macht Baby intelligenter

Ein fester Rhythmus für Brust oder Fläschchen mag für die Mutter bequemer sein, jedoch ist es für Babys Intelligenz besser, wenn es seinen Bedarf selber anmelden darf. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie. Der Intelligenzgewinn durch Füttern nach Bedarf macht im Schulalter etwa vier bis fünf Punkte auf der IQ-Skala aus. [3072]

23. März 2012  –  UPI Health News

Rauchen macht Gehirn zehn Jahre älter

Rauchen drosselt die Blutzufuhr ins Gehirn: Hirnzellen sterben ab, und das Risiko für Demenz nimmt zu. Das Gehirn altert schneller. Die abbauende Wirkung regelmässigen Rauchens auf Gedächtnis und Intelligenz entspricht etwa zehn Lebensjahren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über zehntausend britischen Personen. [3040]

8. Februar 2012  –  Ärzteblatt

Intelligenz senkt Risiko für Selbstmord

Bei Männern, die gemessen am Intelligenzquotient (IQ) zu den oberen zehn Prozent gehören, ist das Risiko, sich selbst umzubringen, neunmal kleiner als bei den Männern in den untersten zehn Prozent. Das zeigt eine Studie an schwedischen Rekruten. Dieser deutliche Unterschied hat vermutlich mehrere Ursachen. Sie reichen von wirtschaftlichem Stress bis zu den Fertigkeiten, Krisen zu bewältigen. [2634]

7. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Macht Rauchen dumm?

Bei jungen Rauchern liegt der Intelligenzquotient IQ durchschnittlich um 7 Punkte tiefer als bei nicht rauchenden Altersgenossen. Das zeigt eine israelische Studie an rund zwanzigtausend Soldaten zwischen 18 und 21 Jahren. Wie es dazu kommt, erklärt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Sind dümmere Menschen anfälliger für das Rauchen? Oder macht das Rauchen dumm? Am wahrscheinlichsten trifft beides zu. Je mehr Zigaretten pro Tag, desto deutlicher die IQ-Differenz. Dies spricht mindestens teilweise für eine schädliche Wirkung des Rauchs auf die grauen Zellen. [2515]

7. April 2010  –  Standard

Wo im Hirn die Intelligenz sitzt

Die grauen Zellen, die Menschen schlau machen, sitzen verteilt in verschiedenen Regionen im vorderen und seitlichen Teil des Schädels. Entscheidend für die Intelligenz ist vor allem, wie gut die Verbindungen zwischen diesen Regionen funktionieren. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Hirnforscher, die über zweihundert Patienten mit jeweils genau bekannten örtlichen Schäden am Gehirn untersucht haben. [2443]

26. Februar 2010  –  Spiegel

Intelligenz wichtigster Schutzfaktor gegen Herzkrankheit

Risikofaktor Nummer eins für Angina pectoris und Herzinfarkt ist das Rauchen. Und der wichtigste Schutzfaktor ist eine hohe Intelligenz. Das hat eine Studie an über tausend Personen in Schottland gezeigt. Wer mehr weiss, weiss auch besser, was für die Gesundheit wichtig und was gefährlich ist, folgern die Autoren der Studie. Zusätzlich können die gleichen Faktoren, die dem Herz gefährlich werden, auch die Leistung des Gehirns beeinträchtigen. [2406]

12. Februar 2010  –  Telegraph

Aktueller    1   2   3   4    Früher

Mehr



 
34 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Lebenserwartung

Icon

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

mehr