Infektion: Archiv

Archiv zu Infektion, 21.6.2012 bis 19.11.2013

Patienten, fragt nicht nach Antibiotika!

Immer mehr Erreger werden unempfindlich auf Antibiotika. Hält dieser Trend an, wird man viele Infektionen wieder so schlecht behandeln können wie im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Viele Menschen werden wieder an Lungenentzündung sterben. Je mehr Antibiotika unnötig verschrieben werden, desto mehr Mikroben haben Gelegenheit, dagegen eine Resistenz zu entwickeln. Schuld an dieser Entwicklung seien auch die Patienten. Sie sollten aufhören, bei jeder Erkältung den Arzt nach Antibiotika zu fragen, sagt der Präsident der Britischen Hausärztevereinigung. [3422]

19. November 2013  –  UPI Health News

Alte Geschlechtskrankheiten kommen zurück

Infektionen mit Tripper und Syphilis, vor Jahrzehnten nahezu verschwunden, nehmen europaweit wieder deutlich zu. Am häufigsten sind Chlamydien, die Frauen und Männer unfruchtbar machen können, und die Krebs auslösenden Papillom-Viren. Einschränkungen gegen die Prostitution würden die Lage verschlimmern, warnen Experten: Sex im Untergrund sei meistens ungeschützter Sex. [3420]

12. November 2013  –  Ärztezeitung

Riechen kann man trainieren

Wenn nach einer starken Infektion der Nasenschleimhaut der Geruchssinn geschwunden ist, kann ein gezieltes tägliches Training mit Riechstiften helfen. Sie enthalten typische Gerüche wie Rosenduft, Eukalyptus, Limonen oder Gewürznelkenduft in hoher Konzentration. Die starken Düfte regen die Riechzellen der Schleimhaut an, sich schneller zu regenerieren. [3404]

23. September 2013  –  Ärztezeitung

Masern: Tödliche Hirnkrankheit

Bei Säuglingen, die sich mit Masern anstecken, können Viren ins Gehirn eindringen und dort mit der Zeit Nervenzellen zerstören. Die Gehirnentzündung nach Masern lässt sich nicht behandeln und führt zum Tod. Ein Jugendlicher ist in Deutschland an den Spätfolgen gestorben. Um eine Infektion ihres Babys zu verhindern, sollten sich Frauen, die schwanger werden wollen, gegen Masern impfen lassen. Babys können erst ab dem zehnten Monat geimpft werden. [3351]

17. Juni 2013  –  Welt

Luftbefeuchter gegen Grippe

Feuchte Luft schwächt Grippeviren bei der Tröpfchen-Infektion: In einem Raum mit relativer Luftfeuchtigkeit von 45 Prozent haben die Viren ihre Ansteckungskraft nach einer Stunde völlig verloren. Bei 20 Prozent bleiben sie vier bis fünf Stunden lang ansteckend. Das zeigt ein Laborexperiment an der Universität von West Virginia. [3283]

4. März 2013  –  Ärzteblatt

Windpocken nach Impfung zurückgegangen

Seit eine deutsche Fachkommission die Impfung aller Kleinkinder empfiehlt, erkranken 85 Prozent weniger an Windpocken, bis zum Alter von vier Jahren sogar 92 Prozent weniger. Die Impfquote ist aber noch zu gering, um die Infektion von ungeimpften Erwachsenen mit Varizella-Viren zu verhindern. [3245]

8. Januar 2013  –  Ärzteblatt

Psoriasis-Mittel gegen Alzheimer?

Antikörper zur Behandlung der Schuppenflechte (Psoriasis) verbessern bei Alzheimer-Mäusen die Leistung des Gehirns. Das zeigen Versuche in Labors der Universitäten Zürich und Berlin. Ob diese Behandlung auch bei menschlichen Patienten taugt, muss sich noch zeigen. Als Nebenwirkungen drohen schwächere Immun-Abwehr gegen Infektionen und gegen Krebszellen. [3223]

27. November 2012  –  Ärzteblatt

Harninfektion: Cranberry-Saft wirkungslos

Täglich ein Glas Cranberry-Saft trinken oder Kapseln oder Tabletten mit dem Wirkstoff der roten Beere schlucken - nichts davon hilft Infektionen der Harnwege vorbeugen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von 14 neuen Studien zu diesem Thema. [3198]

19. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Hände waschen: mindestens zwanzig Sekunden!

Nach der Toilette und vor dem Essen sollte man seine Hände mindestens zwanzig Sekunden lang waschen, und zwar mit Seife. Das empfehlen die amerikanischen Zentren für Krankheitsbekämpfung, um Infektionen vorzubeugen. Die Empfehlung ist nicht überflüssig, wie die Umfrage eines Toilettenherstellers zeigt: Zwar waschen sich die meisten Amerikaner nach dem «Geschäft» die Hände, aber nicht lange genug: im Durchschnitt nehmen sie sich dafür nur fünf bis fünfzehn Sekunden Zeit. [3165]

30. August 2012  –  UPI Health News

Sport hilft bei Krebs

Krebspatienten verbringen weniger Tage im Spital und leiden seltener unter Infektionen, wenn sie regelmässig mit angepasster Belastung Sport treiben. Diese Erkenntnis soll jetzt an der Sporthochschule Köln weiter erforscht werden - in einem neuen Sportzentrum speziell für Krebskranke. [3130]

21. Juni 2012  –  Ärztezeitung

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