Gesundheitstelegramm: Impotenz

News zu Impotenz

Separate Freundschaften - besserer Sex

Verheiratete Männer mittleren Alters haben besseren Sex, wenn sie ihre Freunde des öfteren allein treffen und nicht immer nur gemeinsam mit ihrer Partnerin. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über dreitausend Personen in Chicago. Privatsphäre und Autonomie seien wichtig, um sexuelle Spannung aufrecht zu erhalten, erklären die Forscher: Zu enge Gemeinsamkeit lasse das Risiko für Impotenz ansteigen. [3025]

18. Januar 2012  –  Telegraph

Weniger Medikamente, bessere Potenz

Männer, die drei oder mehr verschiedene Medikamente nehmen, leiden deutlich öfter an Erektionsstörungen als solche mit höchstens zwei Medikamenten. Jedes zusätzliche Medikament erhöht das Risiko für Impotenz um zwei bis drei Prozent. Das hat eine Befragung bei über dreissigtausend Männern in den USA ergeben. Es könnte sich also lohnen, mit dem Arzt zu reden und überflüssige Medikamente abzusetzen. [2988]

24. November 2011  –  Ärztezeitung

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Experten warnen vor Diabetes-Epidemie

Am Weltkongress für Diabetes in Dresden warnen Spezialisten vor den Folgen dieser Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet: 70 Prozent der Herzinfarkte gehen inzwischen auf das Konto von Diabetes; hinzu kommen weitere oft tödliche Folgen wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Erblindung, Amputationen und Krebs. Einer der wichtigsten Risikofaktoren ist der Bauchumfang. Die beste Vorbeugung ist viel Bewegung und eine ausgewogene, nicht zu fette Ernährung. [2522]

12. April 2010  –  Welt

Mit Schallwellen gegen Impotenz

Nur wenige Minuten dauert die Behandlung mit dem kleinen Handgerät im Genitalbereich. Sie sendet schmerzfrei Schallwellen ins Körpergewebe, wo sie die Bildung neuer Blutgefässe anregen. An der fehlenden Durchblutung des Penis leiden viele Männer mit Potenzstörungen. Viagra, Levitra oder Cialis steigern die Durchblutung ebenfalls. Doch nach drei Wochen Schallbehandlung konnten fünfzehn von zwanzig Patienten in Haifa, Israel, die blauen Pillen wieder absetzen. Die israelische Methode ist erst im Versuchsstadium; bei hiesigen Urologen wird sie noch eine Weile auf sich warten lassen. [2269]

7. Januar 2010  –  Bild

Warum Kiffen impotent machen kann

In den Schwellkörpern des männlichen Penis hat man empfindliche Stellen gefunden, so genannte Rezeptoren, die auf Substanzen im Cannabis reagieren. Bei Menschen und anderen Primaten schwächen sie die Erektion. Nicht so bei Ratten; dort wirken sie genau umgekehrt. Aus einigen Studien ist bekannt, dass Kiffer öfter als andere an Impotenz leiden. [2032]

2. Februar 2009  –  PubMed PMID: 19147270

Risikofaktoren für Impotenz

Wenn die Potenz eines Mannes leidet, sind die Ursachen zu siebzig Prozent im organischen Bereich, wobei sich die folgenden Risikofaktoren besonders oft negativ auswirken: Diabetes, zuviel Cholesterin im Blut, Rauchen und verengte Blutgefässe. Viel Bewegung ist das beste Rezept, um dies zu verhindern. [1916]

14. August 2008  –  PubMed PMID: 18641415

Guter Sex, gesundes Herz

Männer mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt. So lange es jedoch beim Sex gut klappt, ist die Sache nicht ganz so schlimm. Andererseits zeigt Impotenz eine erhöhte Gefahr für das Herz an. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zweitausend Männern in Hongkong. [1881]

5. Juni 2008  –  PubMed PMID: 18498959

Harnprobleme im Alter müssen nicht sein

Inkontinenz und Impotenz kommen bei Männern zwischen sechzig und achtzig Jahren zwar vor, sind aber relativ selten. Das Unvermögen, die Blase zu kontrollieren und zu entleeren, nimmt mit steigendem Alter nicht zu. Es ist somit keine normale Folge des Älterwerdens. Das Risiko für Impotenz jedoch verdoppelt sich zwischen sechzig und achtzig, bleibt jedoch auch im hohen Alter kleiner als ein Drittel. Das hat eine Studie an über dreitausend Senioren in Holland gezeigt. [1843]

11. April 2008  –  PubMed PMID: 18384849

Dicker Bauch kann Potenz im Alter schwächen

Männer mit dickem Bauch leiden ab sechzig deutlich häufiger an Impotenz als schlanke. In jüngeren Jahren spielt das Fett am Bauch für die sexuelle Funktion noch keine Rolle. Soweit das Ergebnis einer Studie an über zweihundert Männern in Brasilien. [1457]

8. November 2006  –  J Urology 2006;176:1519

Potenz: Sport fördert, Fett und Rauchen mindern sie

Sportler neigen um etwa ein Drittel weniger zu Impotenz als Sportmuffel. Rauchen steigert das Risiko für Impotenz um etwa die Hälfte, und mit einem fetten Bauch steigt es fast auf das Doppelte. Das zeigt eine amerikanische Studie. [1387]

2. August 2006  –  J Urology 2006;176:217

Viagra gegen weiße Finger und Zehen

Viagra kann nicht nur gegen Impotenz helfen, sondern auch gegen das Raynaud-Syndrom, eine Störung der Durchblutung in Fingern und Zehen. Das zeigt ein Versuch an sechzehn Patienten in Deutschland. [1177]

17. November 2005  –  Circulation 2005;112:2980

Impotenz kann ein krankes Herz bedeuten

Wenn ein Mann nicht mehr kann, kann das auf ein krankes Herz hinweisen. Das zeigen neuste Studien. [934]

13. Dezember 2004  –  British Medical Journal 2004;329:1366

Velo-Tipps gegen Impotenz

Wer viele Stunden auf dem Velo verbringt, sollte besser ein Straßenrad als ein Mountainbike benutzen und den Sattel höher stellen als den Lenker. Das zeigt eine Studie an über 400 Teilnehmern eines Radrennens. [866]

8. September 2004  –  J Urology 2004;172:637

Impotenz als Risikofaktor für das Herz

Diabetiker leiden oft, ohne es zu merken, an einer Verengung der Herzkranzgefäße. Ein starker Hinweis auf eine solche Herzkrankheit ist Impotenz. Das zeigt eine Studie an über zweihundert Diabetikern in Italien. [826]

14. Juli 2004  –  Circulation 2004;110:22

Viagra: mehr Stress, wenn es nicht wirkt

Impotenz ist für fast jeden Mann ein großer Stress. Nimmt er Viagra und es hilft, fühlt er sich deutlich besser. Doch die 20 bis 40 Prozent der Männer, denen Viagra nicht hilft, fühlen sich nach der Behandlung deutlich schlechter als vorher. Übertriebene Erwartungen, geschürt durch Medien und Internet, spielen dabei eine wichtige Rolle. [774]

3. Mai 2004  –  British Medical Journal 2004;328:1037

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