Immunsystem: Archiv

Archiv zu Immunsystem, 26.3.2012 bis 24.12.2013

Grippe-Impfung hilft Frauen mehr als Männern

Nach einer Impfung gegen Grippe bildet das weibliche Immunsystem mehr Antikörper gegen die Erreger als das männliche. Ursache ist das männliche Hormon Testosteron: Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto schwächer fällt die Reaktion des Immunsystems aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit je einigen Dutzend Frauen und Männern an der Stanford-Universität in Kalifornien. [3430]

24. Dezember 2013  –  Welt

Aids-Impfung: Nur halber Erfolg bei Affen

Ein neu entwickelter Impfstoff kann etwa einen von zwei Rhesusaffen vor Affen-Aids schützen. Dessen Erreger SIV (verwandt mit dem menschlichen HIV) dringt zwar in den Körper ein, wird dann aber vom Immunsystem angegriffen und mit der Zeit abgetötet. Warum die Impfung einige Tiere schützt und andere nicht, bleibt unbekannt. Trotzdem will man jetzt daraus eine bessere Impfung für Menschen entwickeln: Dort liegt die Erfolgsquote bisher bei mageren 30 Prozent. [3401]

16. September 2013  –  Ärzteblatt

Hund im Haus, Kinder weniger allergisch

Die Bakterien, die ein Hund aus dem Erdreich nach Hause schleppt, sorgen für eine grössere Vielfalt von Mikroben im Haushalt. Kinder, die in einer solchen Umgebung aufwachsen, entwickeln seltener eine Allergie als Kinder in hundelosen Haushalten. Das zeigt eine Studie in den USA. Mehr als siebentausend Bakterien-Arten haben die Forscher identifizieren können. Je mehr davon das kindliche Immunsystem kennenlernt, desto weniger neigt es offenbar dazu, übermässig auf harmlose Substanzen zu reagieren. [3336]

27. Mai 2013  –  UPI Health News

Schnuller im Mund reinigen: Weniger Allergie

Eltern, die den Schnuller zum Reinigen in den Mund nehmen, reduzieren das Allergie- und Asthmarisiko ihres Babys. Das zeigt eine Studie mit über hundert Babys in Göteborg. Die Forscher vermuten, dass sich das kindliche Immunsystem so besser an die natürliche Mundflora anpasst. Keine Gefahr droht hingegen durch Ansteckung mit Erkältungs- und Karies-Erregern. [3329]

15. Mai 2013  –  Medpage Today

Bakterien helfen Viren abwehren

Verschiedene Bakterien, die im Darm leben, stärken das Immunsystem in seiner Abwehr gegen Viren der Atemwege bei Menschen, aber auch bei Mäusen. Letztere sterben schneller an Grippe, wenn man sie mit Antibiotika behandelt und so die nützlichen Bakterien abtötet. [3132]

25. Juni 2012  –  Ärzteblatt

Blutwäsche gegen Demenz?

Bei einigen Patienten an der Berliner Charité verbesserten sich Gedächnis und Wohlbefinden, nachdem sie mittels Blutwäsche von schädlichen Antikörpern befreit worden sind. Die Antikörper hatten zuvor wichtige Übertragungskanäle für Nervenimpulse im Gehirn blockiert. Die neue Behandlung weckt Hoffnung für jene Fälle von Demenz, die durch ein fehlgeleitetes Immunsystem verursacht sind. [3131]

22. Juni 2012  –  Ärztezeitung

Acht Irrtümer über das Sonnenbaden korrigiert

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg stellt acht verbreitete Irrtümer über Sonnenschutz richtig: 1. Nachcremen verlängert die Schutzdauer nicht. 2. Bräunen ist kein Zeichen für gesunde Haut. 3. Braune Haut benötigt den gleichen Lichtschutzfaktor wie blasse. 4. Auch im Schatten gibts Sonnenbrand. 5. Auch günstige Cremen wirken gut. 6. Kleidung ist kein optimaler Schutz, nass wirkt sie kaum. 7. Sonnenbäder stärken nicht das Immunsystem. 8. Sonnenbäder machen keine gute Laune. [3129]

20. Juni 2012  –  Welt

Singen stärkt Abwehrkräfte

Aktivere Atmung, ein aktiveres Immunsystem und mehr Endorphine - dank diesen positiven Nebenwirkungen haben Hobbysänger weniger Infektionen als andere. Das sagt Musik-Mediziner Eckart Altenmüller aus Hannover. [3121]

8. Juni 2012  –  Focus

So wirken Laktobazillen gegen Durchfall

Gegen akuten Durchfall wirken Präparate mit gefriergetrockneten Laktobazillen. Forscher haben vier Gründe dafür gefunden: Erstens kleiden Laktobazillen die Darmschleimhaut mit einem Biofilm aus, der das Eindringen der krankmachenden Keime hemmt. Zweitens erzeugen sie Antibiotika gegen die Keime. Drittens regen sie das körpereigene Immunsystem zur Abwehr an. Und viertens fördern sie das Wachstum der gesunden Darmflora. [3086]

16. April 2012  –  Ärztezeitung

Zuviel Hygiene fördert Allergien

Asthma und allergische Darmentzündungen sind häufiger bei Menschen, die als Kinder in einer möglichst keimfreien Umgebung aufgewachsen sind. Diese Vermutung, gestützt auf zahlreiche Beobachtungen und Studien, ist jetzt in einem deutsch-amerikanischen Mäuseversuch erneut getestet worden: Steril aufgezogene Labormäuse zeigten eine deutlich höhere Neigung zu Allergien als ihre Artgenossen aus normaler Umgebung. Die Immunsysteme von Maus und Mensch seien sich so ähnlich, dass man von diesem Experiment auch auf den Menschen schliessen könne, meinen die Forscher. [3073]

26. März 2012  –  Spiegel

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