Husten: Archiv

Archiv zu Husten, 7.12.2009 bis 14.11.2013

Verfärbter Husten-Auswurf kein Zeichen für Bakterien

Bei akuter Bronchitis gilt die Farbe des Auswurfs als Zeichen für die Art der Erreger: Klar soll auf Viren hindeuten, verfärbt auf Bakterien. Falsch, sagt jetzt eine spanische Studie bei über vierhundert Patienten mit akuter Bronchitis ohne Fieber. Egal ob mit Antibiotika, Entzündungshemmer oder Placebo behandelt, war der Husten nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden. [3421]

14. November 2013  –  Ärztezeitung

Reizhusten: Luftbremse mit der Faust

Trockener Reizhusten ist quälend. Ein einfacher Trick kann verhindern, dass die Schleimhäute in den Bronchien schmerzen und verletzt werden: Mit der Hand eine offene Faust machen und sanft hineinhusten. Das sollte die Luft so weit abbremsen, dass sich die Wangen aufblähen. [3413]

17. Oktober 2013  –  Welt

Antibiotika bei Erkältung nutzlos, vielleicht schädlich

Gegen Bronchitis mit Husten und Heiserkeit nützen Antibiotika nichts. Hingegen erzeugen diese oft Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Hautausschläge. Das zeigt eine europaweite Studie mit über zweitausend Patienten. Fazit: Antibiotika sind nur bei Verdacht auf Lungenentzündung angezeigt. [3237]

20. Dezember 2012  –  Spiegel

Jeder zehnte Hustenpatient hat COPD

Einer von zehn Patienten, die wegen akutem Husten zum Arzt geht, hat eine chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD. Zu diesem Schluss kommt eine europaweite Studie mit fast zweitausend Patienten, die weniger als einen Monat lang an Husten gelitten haben. Lungenfachleute schätzen, dass jeder zweite Fall von COPD unerkannt bleibt. Mehr als zehn Prozent der über 40-Jährigen soll von dieser Lungenkrankheit betroffen sein. [3216]

15. November 2012  –  Ärztezeitung

Pelargonium-Hustenmittel eventuell gefährlich

Medikamente mit einem Extrakt aus der afrikanischen Kapland-Pelargonie, z.B. Umckaloabo, werden gegen Husten und Bronchitis verschrieben, auch bei Kindern. Jetzt häufen sich in Deutschland Berichte über schwere Leberschäden nach Einnahme des Medikaments. Ein Zusammenhang ist noch nicht strikt bewiesen, soll jetzt aber systematisch untersucht werden. [3136]

2. Juli 2012  –  Ärzteblatt

Ingwer gut für Verdauung, nicht gegen Erkältung

Ingwer und Zubereitungen aus diesem Wurzelstock haben sich gegen Verdauungsbeschwerden und zur Verhütung von Reisekrankheit gut bewährt. Jedoch sei die oft behauptete Wirkung gegen Husten und Erkältung nicht wissenschaftlich belegt. Das sagt Professor Jürgen Reichling im Phyto-Forum der deutschen Ärztezeitung. [3092]

24. April 2012  –  Ärztezeitung

Jeder dritte Heuschnupfen wird zu Asthma

Wer neben Heuschnupfen auch an trockenem Reizhusten und Atemnot leidet, tut gut daran, sich gegen Asthma behandeln zu lassen. Dazu raten Allergie-Experten der Berliner Charité. Je früher man behandelt, desto besser die Aussicht, das Asthma wieder loszuwerden. Andernfalls droht saisonales Asthma zu einem ganzjährigen zu werden. [2841]

6. April 2011  –  Ärztezeitung

Vuvuzela ist auch Virenschleuder

Die südafrikanische Fan-Tröte schadet nicht nur den Ohren, sondern hilft auch Grippe- und andere Viren verbreiten. Durch die Plastikröhre verbreitet sich die Atemluft eines kranken Menschen viel weiter als durch Husten und Schreien. Auf diese Gefahr weist das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin hin. Die Tröpfchen aus der Vuvuzela sind kleiner als beim Husten und bleiben deshalb länger in der Luft. In Südafrika ist zur Zeit Grippesaison. [2644]

15. Juni 2010  –  Focus

Unerkannte Raucherlungen

Etwa eine von fünf Personen, die zwanzig Jahre lang täglich ein Pack Zigaretten geraucht haben, leidet an COPD, chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit, auch Raucherhusten genannt. Zwei von drei betroffenen Personen wissen nichts von ihrem Leiden. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie an über tausend Rauchern. Mit einem Lungenfunktionstest lässt sich COPD in einem frühen Stadium erkennen, noch bevor starke Symptome wie Dauerhusten und Atemnot auftreten. [2524]

13. April 2010  –  Ärztezeitung

Erkältet? Nicht räuspern, sondern husten!

Ist bei Erkältung oder Grippe die Stimme belegt, sollte man die Stimmbänder durch Husten oder Hüsteln, aber nicht durch Räuspern vom Schleim befreien. Leises Summen oder Brummen vor dem Husten eignet sich gut, um zähen Schleim zu lockern, ohne die Stimmbänder zu belasten. Räuspern schadet den Stimmbändern, weil sie sich zu heftig aneinander reiben. Das entzündet die Schleimhaut und kann auf Dauer heiser machen. [2166]

7. Dezember 2009  –  20 Minuten

Aktueller    1   2   3    Früher

Mehr



 
25 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Heuschnupfen

Icon

Symptome und Komplikationen. Pollentests, Pollen meiden. Desensibilisierung. Medikamente.

mehr