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Gesundheitstelegramm | Hormone

Mit der Pille weniger Freude am Sex
05. Mai 2010 - Zwar befreit die Pille den weiblichen Sex vor der Angst, ungewollt schwanger zu werden. Doch viele Frauen haben trotz Pille weniger Lust auf Sex oder leiden gar an Beschwerden beim Verkehr. Solche Sexualstörungen sind am häufigsten bei Frauen, die hormonelle Präparate nehmen, also die Pille oder eine Hormonspirale. Am seltensten sind sie bei Frauen, die anders oder gar nicht verhüten. Das zeigt eine Studie an über tausend Studentinnen in Deutschland.  [2573]
Quelle: Focus  
 
Starke Muskeln, starke Knochen und umgekehrt
29. April 2010 - Muskeln regen über Signalstoffe den Aufbau von Knochenmasse an. Umgekehrt sondern Knochen Hormone ab, die das Muskelwachstum fördern. Diese neue Erkenntnis bringt eine Studie in den USA. Bisher war man von einer bloss indirekten Wirkung ausgegangen: Anstrengung belastet die Knochen mechanisch, was sie zur Verstärkung anregt.  [2559]
Quelle: Spiegel  
 
Die Pille langfristig kein Risiko für Frauen
29. März 2010 - Frauen über 45, die in jungen Jahren eine Antibaby-Pille mit hoher Hormondosis eingenommen haben, können aufatmen: Ihr Sterberisiko ist nicht höher als bei Frauen, die nie die Pille genommen haben. Das zeigt eine schottische Studie mit mehr als vierzigtausend Frauen, die bis zu 39 Jahre lang beobachtet worden sind. Moderne Pillen enthalten weniger Hormone als früher, um das Risiko für Herz und Kreislauf zu senken.  [2504]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Stillen schützt vor Brustkrebs
24. März 2010 - Frauen, die ihr Baby stillen, erkranken seltener an Brustkrebs. Günstig ist auch, früh ein Kind zu bekommen. Dies sind die beiden Hauptgründe, dass Brustkrebs in westlichen Industrieländern sechsmal häufiger vorkommt als in ländlichen Regionen Asiens und Afrikas. Doch auch mit einem westlichen Lebensstil können Frauen ihr Risiko senken: Nicht zuviel zunehmen, nur wenig Alkohol trinken, in den Wechseljahren keine Hormone nehmen.  [2494]
Quelle: Ärztezeitung  
 
Getränkedosen sind Hormonschleudern
25. Februar 2010 - In den Lackschichten im Innern von Getränkedosen hat ein deutsches Labor alarmierende Werte der Chemikalie Bisphenol A gefunden. Dieser Stoff stört im menschlichen Körper das Gleichgewicht der Hormone: Er wirkt ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen. Es drohen Schäden wie Sexualstörungen, verminderte Fruchtbarkeit, Schwächung der Hirnzellen, Krankheiten von Herz und Kreislauf sowie Diabetes.  [2439]
Quelle: Medizinauskunft  
 
Grippetod meist durch Bakterien, nicht Viren
19. Februar 2010 - Am gefährlichsten bei einer Grippe sind nicht die Viren, die sie verursacht haben, sondern Bakterien: Als lachende Dritte profitieren sie davon, dass das Immunsystem durch den Kampf gegen die Viren geschwächt ist. Dabei spielen Stresshormone eine wichtige Rolle. Sie dämpfen das Immunsystem und hindern es so daran, allzu heftig zu reagieren und das empfindliche Gewebe der Lunge zu zerstören. Die Kehrseite: Bakterien erhalten so ihrerseits eine Chance, die Lunge zu befallen.  [2424]
Quelle: Welt  
 
Glücklichsein hält Herz gesünder
18. Februar 2010 - Auf der 5-stufigen Skala der Zufriedenheit (sehr glücklich, glücklich, neutral, unglücklich, sehr unglücklich) bedeutet jeder Anstieg um einen Punkt ein 22 Prozent tieferes Risiko, herzkrank zu werden. Das zeigt eine US-Studie an 1700 Personen. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass glückliche Menschen weniger unter Stress leiden und sich Glückshormone positiv auswirken.  [2422]
Quelle: BBC  
 
Testosteron hält die Augen feucht
13. Januar 2010 - Das männliche Sexualhormon regt die Tränendrüsen dazu an, die Augen stets gut feucht zu halten. Es steigert die Absonderung der Tränenflüssigkeit und sorgt auch dafür, dass sie weniger schnell verdunstet. Wenn die Augen vor Lust glänzen und funkeln, ist also mindestens teilweise das Sexhormon mit von der Partie. An trockenen Augen leiden zeitweise bis zu 35 Prozent der über Fünfzigjährigen, Frauen häufiger als Männer. Ob ein aktives Sexleben dagegen hilft, muss jeder und jede selber versuchen. Von Testosteronsalben raten Experten ab: Sie könnten das Gleichgewicht der Hormone stören.  [2288]
Quelle: Standard  
 
Tango ist die beste Medizin
30. Dezember 2009 - Argentinischer Tango hat sich gegen Depression, Stress und Eheprobleme, aber auch gegen Parkinson als wirksam gezeigt, wie mehrere Studien belegen. Um zu entschlüsseln, warum Tango, nicht aber Walzer und Foxtrott so günstig auf die Gesundheit wirkt, haben Forscher der Uni Frankfurt in Speichelproben der Tänzer die Konzentration der Hormone vor und nach dem Tanz gemessen. Fazit: Tango regt einerseits, durch die erotische Nähe zum Partner, das Testosteron an. Andererseits senkt die rhythmische Musik das Stresshormon Cortisol. Die Bewegung steigert zudem die Fitness.  [2243]
Quelle: Focus  
 
Sexhormone halten Körper und Geist vital
11. September 2009 - Sex bis ins hohe Alter gilt als Jungbrunnen. Diese Volksweisheit wird jetzt durch eine japanische Studie bestätigt. Bei je hundert Frauen und Männern im Alter von über siebzig Jahren hat sie einen Zusammenhang zwischen der Vitalität an Körper und Geist und den Sexhormonen im Blut gefunden: Je höher der Hormonspiegel, desto grösser sind die Chancen, die Verrichtungen des täglichen Lebens noch gut zu meistern und geistig noch rege zu sein.  [2131]
Quelle: PubMed  PMID: 19702939
 
Hormone steuern Sinn für Gefühle
27. März 2009 - Frauen gelingt es in der Regel besser als Männern, den Ausdruck von negativen Gefühlen wie Ärger, Furcht oder Trauer in einem Gesicht zu lesen. Zahlreiche Studien haben diesen Unterschied erforscht, doch die Ergebnisse sind zum Teil widersprüchlich. Nun kennt man den Grund: Die Treffsicherheit für das Lesen von Gefühlen ist in der ersten Phase des weiblichen Zyklus am höchsten. Mit dem nahenden Eisprung, wenn der Pegel des Hormons Östrogen ansteigt, verwischt sich der scharfe Blick für negative Emotionen und gleicht sich jenem der Männer an. Dies zeigt eine Studie an vierzig Frauen und zehn Männern in Brasilien. So sorgt Mutter Natur offenbar dafür, dass sich Frauen und Männer in der empfängnisbereiten Zeit besser vertragen.  [2071]
Quelle: PubMed  PMID: 19297103
 
Testosteron gut für das Herz
03. Dezember 2008 - Zwar ist das Risiko, einen Infarkt zu erleiden, für Männer etwa doppelt so hoch als für Frauen. Doch nicht das männliche Sexualhormon Testosteron ist daran schuld - im Gegenteil: Männer mit einem Mangel an Testosteron sind eher von einem Infarkt betroffen als hormonell gut versehene Männer. Eher scheint das höhere Risiko für Männer daher zu kommen, dass sie einen höheren Bedarf an Testosteron haben als Frauen und daher eher als diese von einem Mangel betroffen sind. [1995]
Quelle: PubMed  PMID: 19011291
 
Asthma verlängert Pubertät bei Mädchen
04. April 2008 - Zwar erleben Mädchen, die an Asthma leiden, ihre erste Periode oft früher als ihre gesunden Kameradinnen. Doch die durch die Hormone ausgelösten körperlichen Entwicklungen verlaufen langsamer, so dass die Pubertät länger dauert und später abgeschlossen ist.  [1838]
Quelle: PubMed  PMID: 18204126
 
Weniger Brustkrebs nach Hormonstopp
04. Februar 2008 - Seit der Jahrtausendwende haben die Fälle von Brustkrebs in Frankreich deutlich abgenommen, obwohl sich drei Mal mehr Frauen mit Mammografie untersuchen lassen als noch vor wenigen Jahren. Doch immer weniger lassen sich heute nach der Menopause mit Hormonen behandeln. Laut Ansicht der Forscher ist das die einzige Erklärung für den günstigen Trend.  [1795]
Quelle: PubMed  PMID: 18230565
 
Alkohol, Hormone und Brustkrebs
05. November 2007 - Frauen, die täglich Alkohol trinken, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs nach den Wechseljahren - aber nur dann, wenn sie Hormone nehmen. Ohne Hormone erhöht Alkohol das Risiko nicht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über fünftausend Frauen in Kopenhagen.  [1733]
Quelle: PubMed  PMID: 17966122
 
Computerstress: Qigong kann helfen
18. April 2007 - Gegen Stress am Computer hat man in Schweden ein wirksames Mittel entdeckt: Qigong, das chinesische «Schattenboxen, dämpft die Wirkung der Stresshormone und lindert auch Schmerzen im Kreuz.  [1591]
Quelle: PubMed  PMID: 17400142
 
Hormon: Pflaster sicherer als Tabletten?
01. März 2007 - Östrogen-Tabletten für Frauen nach den Wechseljahren sind in Verruf geraten, unter anderem weil sie die Neigung zu Blutgerinnseln (Thrombosen) in den Venen fördern. Hormone als Pflaster statt als Pillen sind möglicherweise sicherer. Dies lässt eine Studie an einigen Hundert Frauen in Frankreich vermuten. Um das zu erhärten, sind nun weitere Studien nötig.  [1547]
Quelle: Circulation  2007;115:840
 
Männer: Vorsicht mit Lavendel- und Teebaumöl
06. Februar 2007 - Viele Produkte zur Hautpflege enthalten Lavendel- und Teebaumöl. Doch diese entfalten eine Wirkung ähnlich wie weibliche Hormone. Im US-Bundesstaat Colorado haben sie bei drei gesunden Jungen vor der Pubertät die Brustdrüsen anschwellen lassen. Diese Schwellung hörte bald wieder auf, nachdem man die Produkte abgesetzt hatte.  [1524]
Quelle: N Engl J Medicine  2007;356:479
 
Frauen: Mehr Asthma wegen Hormonbehandlung
03. Februar 2006 - Die Behandlung mit Hormonen in und nach den Wechseljahren bringt für Frauen ein größeres Risiko für Asthma mit sich. Bei schlanken Frauen kann sich das Risiko mehr als verdoppeln, während die Hormone bei übergewichtigen Frauen keinen Unterschied machen. Übergewicht, ohne Hormonbehandlung, fördert Asthma auch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über 8000 Frauen in fünf nordischen Ländern.  [1233]
Quelle: Thorax  2006;61:34
 
Frauen: Hormone fördern Brustkrebs
11. Juni 2004 - Frauen die nach den Wechseljahren Hormone nehmen, erkranken eher an Brustkrebs als Frauen ohne eine solche Behandlung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über zwanzigtausend Frauen in Dänemark, im Einklang mit früheren Studien in anderen Ländern. [803]
Quelle: Cancer  2004;100:2328
 
Schichtarbeit eine Sache der Hormone?
25. November 2003 - Nicht allen liegt unregelmäßige Arbeit. Wer sie mag, hat am Morgen einen höheren Spiegel des männlichen Hormons Testosteron; wer sie nicht mag, hat einen tieferen Spiegel und mehr Bedürfnis nach Schlaf. Das zeigt eine schwedische Studie. [652]
Quelle: J Applied Physiology  2003;95:2099
 
Mehr Brustkrebs durch Hormone
08. August 2003 - Frauen, die Hormone nehmen (Östrogen, Progestagen oder beides), haben ein deutlich höheres Risiko für Brustkrebs. Das zeigt eine Studie an über einer Million Frauen in England.  [552]
Quelle: Lancet  2003;362:419
 
Frauen: Hormone nicht fürs Herz
07. August 2003 - Die neuste Studie macht es endgültig klar: Die Hormone Östrogen und Progestin schützen Frauen nach den Wechseljahren nicht vor Herzinfarkt, wie man früher dachte. Im Gegenteil: Sie erhöhen das Risiko. [551]
Quelle: N Engl J Medicine  2003;349:523
 
Mehr Brustkrebs nach Kombi-Hormonen
26. Juni 2003 - Frauen, die Hormone als Kombination von Östrogen und Progestin nehmen, haben ein höheres Risiko für Brustkrebs. Mit Östrogen allein bleibt das Risiko klein. [510]
Quelle: JAMA  2003;289:3254
 
Hormone schlecht für das Hirn
29. Mai 2003 - Frauen, die nach den Wechseljahren die Hormone Östrogen und Progestin nehmen, haben ein höheres Risiko für geistigen Abbau und für Hirnschlag.  [482]
Quelle: JAMA  2003;289:2651+2673
 
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