Gesundheitstelegramm: Hormon Mann

News zu Hormon Mann

Keine Wechseljahre beim Mann

Die angeblichen Wechseljahre des Mannes sind eine Erfindung der Pharmaindustrie. Angeblich sei ein Mangel an Testosteron schuld an vielen Beschwerden, von Erektionsstörungen über Müdigkeit, nachlassende Leistung bis zu Depression. Doch die oft verschriebenen teuren Hormonpräparate nützen nichts, wie eine Studie an über dreitausend Männern in acht europäischen Ländern zeigt: Die Beschwerden alternder Männer haben nichts mit dem Testosteronspiegel zu tun. Nur gerade zwei Prozent der untersuchten Männer haben eine Unterfunktion der Hoden und zu tiefe Hormonwerte. Beschwerden mit Hormonpräparaten zu behandeln, könne sogar gefährlich sein, warnen die Forscher. [2647]

18. Juni 2010  –  Tages-Anzeiger

Ultraschall statt «Pille für den Mann»?

Eine einzige Behandlung der Hoden mit Ultraschall soll genügen, Männer für ein halbes Jahr unfruchtbar zu machen. Davon sind Forscher der Uni von North Carolina überzeugt. Mit einem Stipendium der Bill und Melinda Gates-Stiftung wollen sie die Methode praxisreif machen. Falls dies gelingt, wäre es die wohl kostengünstigste und, da hormonfrei, auch schonendste Art der Empfängnisverhütung. Anders als die Vasektomie ist wäre sie auch nicht endgültig. [2591]

14. Mai 2010  –  BBC

Hysterie ist Männersache

Eine Neigung zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen, im Jargon der Psychologie hysterische oder hystrionische Persönlichkeit, hat man seit dem Altertum eher dem weiblichen Geschlecht zugeschrieben. Doch nichts könnte verkehrter sein. Denn neue Forschung zeigt, dass die «hysterische» Neigung um so grösser wird, je mehr von dem männlichen Hormon Testosteron ein Mann im Blut hat. Abgesehen von vielleicht etwas instabilen Gefühlen hat das aber auch positive Wirkungen: Weniger Angst, weniger Depression und besserer Sex. [2110]

15. Juni 2009  –  PubMed PMID: 19493294

Frau in der Nähe lässt Testosteron ansteigen

Das Hormon Testosteron im Speichel eines Mannes steigt innerhalb von fünf Minuten messbar an, wenn sich in der Nähe eine Frau befindet. Besonders stark ist dieser Anstieg bei aggressiven, dominanten Männern und bei solchen, die schon lange keinen Sex mehr hatten. Auch die romantische Beziehung zu einer anderen Frau dämpft das Hochschnellen des männlichen Hormons. Dies zeigt ein Experiment an der Abteilung für Psychologie der Universität Groningen. [1932]

5. September 2008  –  PubMed PMID: 18675269

Mehr News



 
Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.
 

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren …

mehr

Sexualität

Icon

Guter Sex ist die beste Medizin. Safer-Sex-Regeln. Antworten auf die 20 wichtigsten Fragen …

mehr

Mehr von Gesundheit TV

Titelbild

Depression lässt sich behandeln. Wichtig ist, sie früh zu erkennen und sich nicht darüber zu schämen.

zur Sendung

Ton: Lautsprechersymbol klicken