HIV: Archiv

Archiv zu HIV, 1.2.2010 bis 16.9.2013

Aids-Impfung: Nur halber Erfolg bei Affen

Ein neu entwickelter Impfstoff kann etwa einen von zwei Rhesusaffen vor Affen-Aids schützen. Dessen Erreger SIV (verwandt mit dem menschlichen HIV) dringt zwar in den Körper ein, wird dann aber vom Immunsystem angegriffen und mit der Zeit abgetötet. Warum die Impfung einige Tiere schützt und andere nicht, bleibt unbekannt. Trotzdem will man jetzt daraus eine bessere Impfung für Menschen entwickeln: Dort liegt die Erfolgsquote bisher bei mageren 30 Prozent. [3401]

16. September 2013  –  Ärzteblatt

HIV-Selbsttest in der Schweiz verboten

Der Verkauf von HIV-Selbsttests ist in der Schweiz illegal, nicht aber die Verwendung von solchen Tests, die online gekauft worden sind. Die Eidgenössische Kommission für sexuelle Gesundheit rät aber vom Selbstgebrauch ab. In einem Test der westschweizerischen Konsumentenstiftung haben nur zwei Drittel von 33 getesteten Produkten das Ergebnis richtig angezeigt. [3308]

11. April 2013  –  Tages-Anzeiger

HIV-Selbsttests: So machen sie Sinn

Mit einem einfachen Speicheltest kann jeder und jede zu Hause feststellen, ob er oder sie mit dem HI-Virus infiziert ist. Der Test hat sich laut einer Auswertung von über zwanzig Studien weltweit bewährt. Wer ihn übers Internet bestellt, sollte darauf achten, dass es sich um den vom FDA zugelassenen Test handelt. Nach einer möglichen Ansteckung sollte man mit dem Test mehrere Wochen warten, damit der Körper Antikörper gegen HIV bilden kann. Der Test spricht auf die Antikörper an. Zur Sicherheit eventuell nach einigen Monaten wiederholen. [3304]

4. April 2013  –  Spiegel

Heimtest auf HIV

Der erste HIV-Test für zu Hause ist jetzt in den USA zugelassen worden. Man schabt etwas Schleim von der Mundschleimhaut, steckt ihn in ein Röhrchen und sieht nach einer halben Stunde das Ergebnis. Experten warnen: Das Ergebnis könnte falsch sein, positiv oder negativ. Und ohne fachliche Begleitung droht die Gefahr von panischen Reaktionen bis hin zum Selbstmord. [3138]

5. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Neuer Medikament-Typ gegen Aids

Ein neu entdecktes Eiweiss (VIR-576) verhindert, dass HI-Viren in menschliche Immunzellen eindringen und diese zerstören können. An der medizinischen Hochschule Hannover sind achtzehn HIV-Positive erfolgreich damit behandelt worden. Anders als bei den bisher üblichen hochwirksamen Anti-Virus-Medikamenten treten dabei nur wenige negative Nebenwirkungen auf. Für den praktischen Einsatz taugt das neue Mittel noch nicht, da es nur durch Infusion verabreicht werden kann. Es wird noch Jahre dauern, bis es als Tablette auf den Markt kommt. [2778]

23. Dezember 2010  –  Ärztezeitung

Hilft Pockenimpfung auch gegen Aids?

Bis in die 1950er Jahre ist die Bevölkerung fast weltweit gegen Pocken geimpft worden. Der Kampf gegen die Pockenviren war so erfolgreich, dass die Pocken als ausgerottet galten und die Impfung überflüssig wurde. Kurze Zeit später begann sich ein anderes Virus weltweit auszubreiten: HIV und die Krankheit Aids. Nun vermuten US-Forscher, die Impfung gegen Pocken habe auch die Verbreitung des HI-Virus verhindert. Diese Vermutung muss aber erst noch genauer untersucht werden, bevor man allenfalls Pockenimpfungen gegen HIV empfehlen könnte. [2598]

19. Mai 2010  –  Süddeutsche Zeitung

Gefährlicher Pilz breitet sich in Nordamerika aus

Ein Hefepilz der Gattung Cryptococcus hat sich im Nordwesten der USA und Kanadas zu einem höchst aggressiven Krankheitserreger entwickelt: Von 21 Menschen, die in jüngster Zeit angesteckt wurden, sind fünf gestorben. Der Pilz befällt die Atemwege und konnte bis vor kurzem nur Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie etwa HIV-Positiven gefährlich werden. Die neue Variante gefährdet auch Gesunde. Mit dem wärmeren Wetter könnte sie sich weiter verbreiten, befürchten Pilzexperten. [2551]

26. April 2010  –  Spiegel

Tuberkulose-Alarm in Südafrika und Osteuropa

Im südlichen Afrika und in Osteuropa nehmen die Infektionen an Tuberkulose dramatisch zu. Sorge bereiten vor allem die gleichzeitige Infektion mit HIV und Tuberkulose und die immer weitere Verbreitung von Tuberkuluse-Erregern, die gegen Antibiotika resistent sind. Weltweit sind 2008 über 9 Millionen Menschen neu an Tuberkulose erkrankt, 1,8 Millionen sind daran gestorben. [2493]

23. März 2010  –  Ärztezeitung

Aids häufigste Todesursache junger Frauen

Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist Aids weltweit die Todesursache Nummer eins, sagen die neusten Statistiken der UNO. Die Organisation UNAids kommt zu dem erschreckenden Schluss, dass bis zu 70 Prozent aller Frauen ein- oder mehrmals in ihrem Leben zu ungeschütztem Sex gezwungen werden. Dreissig Jahre nach Entdeckung des Erregers HIV ist der Anteil Infizierter bei Frauen in bestimmten Altersgruppen bis zu dreimal höher als bei Männern. Besonders schlimm ist die Situation in Afrika. [2455]

4. März 2010  –  BBC

Leugnen von HIV tötet Hunderttausende

In Südafrika sind über dreihunderttausend Menschen unnötig früh an Aids gestorben, und über dreissigtausend Babys sind mit HIV angesteckt worden, weil die Regierung Südafrikas einem HIV-Leugner aufgesessen ist. Der Amerikaner Peter Duesberg leugnet stur die wissenschaftlich längst bewiesene Tatsache, dass das HI-Virus Aids verursacht. Auch in der Schweiz gibt es Virus-Leugner. Sie haben aber nicht Aids im Visier, sondern H1N1 und Schweinegrippe. Abstruse Verschwörungstheorien verbreiten sich dank Internet heute viel schneller als früher. [2359]

1. Februar 2010  –  NZZ

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