Heuschnupfen: Archiv

Archiv zu Heuschnupfen, 1.1.2002 bis 23.5.2011

Bei Heuschnupfen kein Alkohol

Allergiker tun in Zeiten starken Pollenflugs gut daran, alkoholische Getränke zu meiden. Bier, Wein und Schnaps enthalten Histamin, einen Signalstoff, der allergische Reaktionen auslöst. [2872]

23. Mai 2011  –  Welt

Jeder dritte Heuschnupfen wird zu Asthma

Wer neben Heuschnupfen auch an trockenem Reizhusten und Atemnot leidet, tut gut daran, sich gegen Asthma behandeln zu lassen. Dazu raten Allergie-Experten der Berliner Charité. Je früher man behandelt, desto besser die Aussicht, das Asthma wieder loszuwerden. Andernfalls droht saisonales Asthma zu einem ganzjährigen zu werden. [2841]

6. April 2011  –  Ärztezeitung

Nasensprays können abhängig machen

Nasensprays helfen oft schnell bei Heuschnupfen, und das verführt dazu, sie dauernd zu verwenden. Doch wenn sie die Schleimhaut abschwellende Wirkstoffe enthalten, sollte man sie nie länger als eine Woche verwenden. Denn die Wirkstoffe können abhängig machen: Mit der Zeit schwellen die Schleimhäute nur noch ab, wenn sie das Medikament bekommen. Unbedenklich sind dagegen Nasensprays mit Meersalz. [2582]

10. Mai 2010  –  20 Minuten

Bier und Wein fördern Heuschnupfen

Allergiker tun gut daran, sich bei Bier und Wein zurückzuhalten. Die alkoholischen Getränke können nämlich die Neigung zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen und Asthma verstärken. Schuld daran sind Histamine, die sich bei der Gärung bilden. Histamine dienen dem Immunsystem dazu, die Reaktion gegen fremde Substanzen anzuheizen. Diese negative Wirkung von Wein und Bier zeige sich bei Frauen doppelt so stark als bei Männern, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. [2570]

4. Mai 2010  –  Welt

Mehr Hygiene, mehr Allergien

Jahr für Jahr leiden immer mehr Menschen an Heuschnupfen und anderen Allergien. Schuld daran sei unter anderem eine übertriebene Hygiene, behauptet Duy Delespesse von der Uni Montreal. Der kanadische Mediziner kritisiert, dass moderne Kinder immer weniger mit Bakterien in Berührung kommen. Das unterfordere ihr Immunsystem, das dann übertrieben auf Pollen und andere Reizstoffe in der Umwelt reagiere. [2565]

1. Mai 2010  –  Standard

Geimpfte Kinder weniger allergisch

Kinder, die alle empfohlenen Impfungen erhalten haben, leiden seltener an Heuschnupfen, Ekzemen oder Asthma als nicht komplett geimpfte Kinder. Das zeigt die Analyse der Daten von mehr als siebzehntausend Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Impfung senkt das Allergie-Risiko um etwa 7 bis 14 Prozent. Von einer Erhöhung, wie von vielen Eltern befürchtet, kann also keine Rede sein. [2368]

2. Februar 2010  –  Ärztezeitung

Allergie senkt Krebsrisiko

So unangenehm Asthma und Heuschnupfen sind, eine positive Wirkung scheinen sie dennoch zu haben: Sie schützen bis zu einem gewissen Grad vor Krebs. Das Risiko ist generell etwa um 12 Prozent kleiner als bei Personen ohne Allergie. Das zeigt eine Studie an über einer Million Personen in den USA. [1113]

19. August 2005  –  Am J Epidemiology 2005;162:212

Unregelmäßige Periode bei Asthma

Frauen, die an Asthma und Heuschnupfen leiden, haben öfter einen unregelmäßigen Monatszyklus als Frauen ohne Allergie. Die Ursache liegt in der Krankheit, nicht in der Behandlung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über 8000 Frauen in fünf Ländern Nordeuropas. [1092]

21. Juli 2005  –  Thorax 2005;60:445

Mehr Geschwister, weniger Heuschnupfen

Die gute Nachricht: Kinder, die in der Familie oder in Krippen mit vielen anderen Kindern in Kontakt kommen, leiden als Erwachsene seltener an Heuschnupfen. Die schlechte: Sie leiden häufiger an Asthma. [303]

9. November 2002  –  Thorax 2002;57:945

Mehr



 
9 Kurznachrichten

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Heuschnupfen

Icon

Symptome und Komplikationen. Pollentests, Pollen meiden. Desensibilisierung. Medikamente.

mehr