
News zu Herzschwäche
Grippeimpfung halbiert Risiko für Herzpatienten
Für Herzpatienten, die gegen Grippe geimpft sind, sinkt das Risiko, wegen einer Herzschwäche oder einem Herzanfall ins Spital zu müssen oder daran zu sterben, auf die Hälfte. Das zeigt eine thailändische Studie mit über vierhundert Patienten. [2996]
7. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Wie und warum Schokolade gesund ist
Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]
1. September 2011 – Die Zeit
Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten
Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]
17. November 2010 – AOL Health
Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]
8. Juni 2010 – Standard
Dicke Herzschwache besser behandelt?
Für das Rätsel, warum dicke Menschen mit Herzschwäche eher überleben als schlanke, haben Mediziner in den USA eine mögliche Erklärung gefunden: Sie werden offenbar konsequenter mit wirksamen Medikamenten behandelt. Zudem werden Dicke schon in jüngeren Jahren krank; jüngere Patienten haben aber grundsätzlich die besseren Chancen, zu überleben. [2156]
20. November 2009 – PubMed PMID: 19884822
Dick und herzschwach: Kein direkter Zusammenhang
Dicke Menschen werden eher herzkrank als schlanke. Doch dicke Menschen überleben eine Herzschwäche eher als schlanke. Dieses Paradox beschäftigt die Mediziner, denn es wird durch immer neue Studien bestätigt. Doch nun haben Mediziner der Uni Heidelberg die Daten von etwa 1800 Patienten statistisch genauer unter die Lupe genommen. Sie kommen zum Schluss, dass die dicken Patienten, statistisch gesehen, weniger schwer krank sind als die schlanken, und deshalb eher überleben. Warum das so ist, bleibt aber nach wie vor ein Rätsel. [2155]
19. November 2009 – PubMed PMID: 19887494
Bei Herzschwäche haben Dicke bessere Chancen
Dicke Menschen mit einer Herzschwäche, genauer mit einer Stauungsinsuffizienz, sind von der Krankheit weniger stark betroffen als ihre schlanken Leidensgenossen. Bei schwerem Verlauf haben sie die besseren Chancen, einen akuten Schub der Krankheit zu überleben. Zu diesem Schluss kommen Fachleute des Cedars Sinai Herzinstituts in Los Angeles. Es ist somit fraglich, ob Abspecken um jeden Preis bei diesen Patienten zum Erfolg führt. [2154]
17. November 2009 – PubMed PMID: 19898291
Betablocker sind zweischneidige Schwerter
Vor nunmehr über drei Jahrzehnten hat man entdeckt, dass Betablocker nach einem Herzinfarkt die Gefahr eines zweiten Infarkts senken. Seither verschreibt man sie bei Angina pectoris und bei Herzschwäche zum Schutz vor dem Herztod. Doch in all den Jahren hat sich auch gezeigt, dass Betablocker zum Beispiel bei Diabetes die Sterblichkeit um 8 Prozent und das Risiko für Hirnschlag sogar um 30 Prozent erhöhen. Sie machen bisweilen müde, depressiv und impotent. Ob und wann sie sinnvoll sind, muss der Arzt deshalb von Fall zu Fall sorgfältig abwägen. [2137]
25. September 2009 – PubMed PMID: 19702791
Herzschwäche verdoppelt Risiko für Demenz
Menschen, die an Herzinsuffizienz, das heisst an einem schwachen Herzen leiden, sind mit einem rund doppelt so hohen Risiko von Defiziten in ihren geistigen Leistungen betroffen wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Dabei droht auch die Gefahr, dass die Patienten ihre Medikamente nicht oder falsch einnehmen, so dass sich die Krankheit weiter verschlimmert. [1966]
23. Oktober 2008 – PubMed PMID: 18683451
Dick sein ist besser bei schwachem Herzen
Wer an einem zu schwachen Herzen leidet, an so genannter Herzinsuffizienz oder Herzschwäche, hat mit etwas mehr Speck auf den Rippen ein um zwanzig bis vierzig Prozent geringeres Risiko, daran zu sterben. Dies zeigt eine Auswertung von sieben Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Patienten. Wie das Fett vor dem Herztod schützt, bleibt aber noch ungeklärt. [1902]
8. Juli 2008 – PubMed PMID: 18585492
Schwaches Herz braucht Cholesterin
Patienten, die an Herzschwäche oder Herzinsuffizienz leiden, haben bessere Chancen mit einem höheren Cholesterinspiegel als mit einem niedrigen. Das zeigt eine Studie an 130 Herzpatienten in Russland. [1807]
20. Februar 2008 – PubMed PMID: 18260904
Vollkornprodukte können das Risiko, an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu erkranken, um bis zu ein Drittel senken. Dies ist das Ergebnis einer Studie bei über zwanzigtausend Ärzten in den USA. [1730]
31. Oktober 2007 – PubMed PMID: 17954802
Bei Herzschwäche besser nicht abnehmen
Patienten mit Herzinsuffizienz leben länger, wenn sie mehr Kilos auf die Waage bringen. Verglichen mit Fettleibigen, haben Patienten mit Normalgewicht ein um die Hälfte erhöhtes Risiko, innerhalb von drei Jahren zu sterben. Dies allerdings nur, wenn sie nicht an Ansammlungen von Flüssigkeit (ödemen) leiden. Das hat eine Harvard-Studie an über siebentausend Patienten ergeben. [1664]
30. Juli 2007 – PubMed PMID: 17638930
Metabolisches Syndrom schwächt das Herz
Personen mit dem metabolischen Syndrom neigen mehr als andere zu Herzschwäche, und zwar unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Personen in Schweden. [1453]
2. November 2006 – Heart 2006;92:1409
Mehr Herzschwäche wegen Feinstaub
Steigt die Belastung der Luft mit Feinstaub um 10 Mikrogramm pro Kubikmeter, dann müssen 28 Prozent mehr Patienten wegen Herzschwäche ins Spital. Das zeigt eine Studie in über 200 Agglomerationen mit über elf Millionen Einwohnern in den USA. [1259]
13. März 2006 – JAMA 2006;295:1127
Diabetiker sind mehr als andere von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) betroffen. Das zeigt sich schon bei Vorstufen zu Diabetes: Je schlechter der Körper auf Insulin reagiert, desto höher das Risiko für Herzschwäche. Es könnte sein, dass Übergewicht vor allem über das Insulin zum Risiko für Herz und Kreislauf beiträgt. Das zeigt eine Studie an über tausend älteren Männern in Schweden. [1095]
26. Juli 2005 – JAMA 2005;294:334
Feinstaub kann Herzschwäche auslösen
Wenn die Belastung der Luft mit Feinstaub zunimmt, werden mehr Patienten als sonst wegen schwerer Herzinsuffizienz ins Spital eingeliefert. Das zeigt eine Statistik im US-Staat Pennsylvania. [1068]
17. Juni 2005 – Am J Epidemiology 2005;161:1030
In den letzten 50 Jahren haben die Chancen für Frauen und für Männer, eine Herzschwäche zu überleben, um mehr als die Hälfte zugenommen. Auch leiden heute weniger Frauen an Herzschwäche als früher; bei Männern ist dieser Anteil unverändert. [295]
1. November 2002 – N Engl J Medicine 2002;347:1397
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