Herzschwäche: Archiv

Archiv zu Herzschwäche, 8.7.2008 bis 7.12.2011

Grippeimpfung halbiert Risiko für Herzpatienten

Für Herzpatienten, die gegen Grippe geimpft sind, sinkt das Risiko, wegen einer Herzschwäche oder einem Herzanfall ins Spital zu müssen oder daran zu sterben, auf die Hälfte. Das zeigt eine thailändische Studie mit über vierhundert Patienten. [2996]

7. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Wie und warum Schokolade gesund ist

Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]

1. September 2011  –  Die Zeit

Bewegung gut gegen zwei Dutzend Krankheiten

Regelmässige Bewegung senkt die Risiken der folgenden Krankheiten: Krebs des Dickdarms, der Prostata und zahlreicher anderer Organe; Herzinfarkt, Herzschwäche und Angina pectoris; Schlaganfall; Alzheimer und andere Formen von Demenz; Depression, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Osteoporose und Impotenz. Die Liste umfasst mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten. Sie basiert auf einer Auswertung von vierzig Studien, die in den vergangenen vier Jahren veröffentlicht worden sind. [2752]

17. November 2010  –  AOL Health

Torjubel kann tödlich enden

Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]

8. Juni 2010  –  Standard

Dicke Herzschwache besser behandelt?

Für das Rätsel, warum dicke Menschen mit Herzschwäche eher überleben als schlanke, haben Mediziner in den USA eine mögliche Erklärung gefunden: Sie werden offenbar konsequenter mit wirksamen Medikamenten behandelt. Zudem werden Dicke schon in jüngeren Jahren krank; jüngere Patienten haben aber grundsätzlich die besseren Chancen, zu überleben. [2156]

20. November 2009  –  PubMed PMID: 19884822

Dick und herzschwach: Kein direkter Zusammenhang

Dicke Menschen werden eher herzkrank als schlanke. Doch dicke Menschen überleben eine Herzschwäche eher als schlanke. Dieses Paradox beschäftigt die Mediziner, denn es wird durch immer neue Studien bestätigt. Doch nun haben Mediziner der Uni Heidelberg die Daten von etwa 1800 Patienten statistisch genauer unter die Lupe genommen. Sie kommen zum Schluss, dass die dicken Patienten, statistisch gesehen, weniger schwer krank sind als die schlanken, und deshalb eher überleben. Warum das so ist, bleibt aber nach wie vor ein Rätsel. [2155]

19. November 2009  –  PubMed PMID: 19887494

Bei Herzschwäche haben Dicke bessere Chancen

Dicke Menschen mit einer Herzschwäche, genauer mit einer Stauungsinsuffizienz, sind von der Krankheit weniger stark betroffen als ihre schlanken Leidensgenossen. Bei schwerem Verlauf haben sie die besseren Chancen, einen akuten Schub der Krankheit zu überleben. Zu diesem Schluss kommen Fachleute des Cedars Sinai Herzinstituts in Los Angeles. Es ist somit fraglich, ob Abspecken um jeden Preis bei diesen Patienten zum Erfolg führt. [2154]

17. November 2009  –  PubMed PMID: 19898291

Betablocker sind zweischneidige Schwerter

Vor nunmehr über drei Jahrzehnten hat man entdeckt, dass Betablocker nach einem Herzinfarkt die Gefahr eines zweiten Infarkts senken. Seither verschreibt man sie bei Angina pectoris und bei Herzschwäche zum Schutz vor dem Herztod. Doch in all den Jahren hat sich auch gezeigt, dass Betablocker zum Beispiel bei Diabetes die Sterblichkeit um 8 Prozent und das Risiko für Hirnschlag sogar um 30 Prozent erhöhen. Sie machen bisweilen müde, depressiv und impotent. Ob und wann sie sinnvoll sind, muss der Arzt deshalb von Fall zu Fall sorgfältig abwägen. [2137]

25. September 2009  –  PubMed PMID: 19702791

Herzschwäche verdoppelt Risiko für Demenz

Menschen, die an Herzinsuffizienz, das heisst an einem schwachen Herzen leiden, sind mit einem rund doppelt so hohen Risiko von Defiziten in ihren geistigen Leistungen betroffen wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Dabei droht auch die Gefahr, dass die Patienten ihre Medikamente nicht oder falsch einnehmen, so dass sich die Krankheit weiter verschlimmert. [1966]

23. Oktober 2008  –  PubMed PMID: 18683451

Dick sein ist besser bei schwachem Herzen

Wer an einem zu schwachen Herzen leidet, an so genannter Herzinsuffizienz oder Herzschwäche, hat mit etwas mehr Speck auf den Rippen ein um zwanzig bis vierzig Prozent geringeres Risiko, daran zu sterben. Dies zeigt eine Auswertung von sieben Studien mit insgesamt über zwanzigtausend Patienten. Wie das Fett vor dem Herztod schützt, bleibt aber noch ungeklärt. [1902]

8. Juli 2008  –  PubMed PMID: 18585492

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