Herzinfarkt: Archiv 81 bis 90

Archiv zu Herzinfarkt, 15.12.2009 bis 21.1.2010

Gefälschtes Abmagerungsmittel im Internet

Kaum ist die neue rezeptfreie Abmagerungskapsel «Alli» auf dem Markt, tauchen im Internet schon die ersten Fälschungen auf. Experten warnen, denn sie enthalten nicht den Wirkstoff Orlistat wie das Original, sondern einen, der nicht ohne Rezept abgegeben werden dürfte. Es drohen Todesfälle durch Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere Komplikationen. [2321]

21. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Brot ohne Butter kann Herztod verhindern

Fast neun von zehn Briten essen zuviel gesättigte Fette. Würden sie Margarine statt Butter aufs Brot streichen, müssten über dreitausend Briten pro Jahr nicht an Herzinfarkt sterben. Das haben Experten berechnet. Schon zwei Scheiben Butterbrot und ein Milchkaffee decken 80 Prozent der empfohlenen Höchstmenge an gesättigtem Fett. Gesättigte Fette fördern Ablagerungen in den Arterien, während mehrfach ungesättigte vor allem Omega-3, diese verhindern helfen. [2310]

18. Januar 2010  –  Telegraph

Abgase machen ein Drittel der Amerikaner krank

Weniger als dreihundert Meter von einer stark befahrenen Strasse leben 30 Prozent der Amerikaner. Sie alle werden durch die Abgase kränker. Vor allem Kinder leiden an Asthma und anderen Krankheiten der Atemwege. Die Erwachsenen erleiden mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle. Neben den Abgasen sind vermutlich auch der Lärm und die oft schlechteren Wohnungen an den exponierten Lagen für die gesundheitlichen Nachteile verantwortlich. Wer dort lebt, gehört meist zur Unterschicht und lebt weniger gesund als der besser verdienende Teil der Bevölkerung. Es ist die Mischung aus schlechter Umwelt und ungesundem Lebensstil, die Menschen an Verkehrsadern krank macht. [2299]

15. Januar 2010  –  Ärzteblatt

Gesunde Fettpolster bei Frauen

Am Po, um die Hüften und an den Oberschenkeln sind Fettpolster für Frauen nicht schädlich, sondern sogar ausgesprochen gesund: Sie senken das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Diesen Schluss ziehen britische Forscher aus den bisher veröffentlichten Studien. Nur um die Taille und am Bauch schaden Fettpolster mehr als sie nützen. Der Body Mass Index scheint also bei Frauen nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Ob das Fett weg soll oder doch besser bleibt wo es ist, entscheidet frau wohl besser nach dem Blick in den Spiegel oder aufs Messband. [2285]

12. Januar 2010  –  BBC

Neue Fluglärmstudie: mehr Herzinfarkte, mehr Krebsfälle

Nicht nur Herz und Kreislauf leiden durch Fluglärm. Auch das Risiko für Krebs steigt. Zu diesem alarmierenden Schluss kommt eine neue grosse Studie: In der Umgebung des Flughafens Frankfurt am Main sind über eine Million Krankenakten analysiert und mit Daten aus nicht von Lärm betroffenen Regionen verglichen worden. Der Fluglärm rund um Frankfurt erzeuge in einer Bevölkerung von 1,7 Millionen rund 5500 Herzanfälle, 6000 Schlaganfälle und 3000 Fälle von Brustkrebs, haben die Forscher berechnet. [2283]

12. Januar 2010  –  FAZ

Frauen übersehen oft Warnsignale für Herzinfarkt

Sie fühlen sich oft ungewöhnlich müde? Sie finden in letzter Zeit kaum richtig Schlaf? Sie sind kurzatmig? Ihnen ist übel, und Sie leiden an Schmerzen im Oberbauch? Sie haben ungewöhnlich starke Hals- oder Nackenschmerzen? Wenn Sie eine Frau sind, dann könnten Sie einen Herzinfarkt erlitten haben und sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen! Laut Umfrage einer deutschen Krankenkasse kennen nur die wenigsten Frauen diese Anzeichen für einen weiblichen Herzinfarkt. Sie unterscheiden sich deutlich von den klassischen Symptomen des Mannes (Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb). [2265]

7. Januar 2010  –  Welt

Schädlicher Gerinnungsstoff führt zum Herzinfarkt

Nur eine einzige von vielen Substanzen, die das Blut gerinnen lassen, ist dafür verantwortlich, dass die Arterien verstopfen. Es handelt sich um ein Eiweiss namens Phospholipase D 1 (PLD 1). Es aktiviert einen Klebstoff, der die Blutklumpen stabilisiert. Für die normale Blutgerinnung ist PLD 1 nicht unbedingt erforderlich. Diese Erkenntnis könnte man künftig nutzen, um mit Medikamenten das menschliche PLD 1 gezielt zu blockieren. So könnte man die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls bannen, ohne wie bisher die Blutgerinnung herabsetzen zu müssen. Bis dahin werden aber selbst bei raschen Fortschritten noch viele Jahre vergehen. [2262]

6. Januar 2010  –  Ärztezeitung

Aspirin nichts für Gesunde

Zwar können Patienten nach einem Herzinfarkt das Risiko eines zweiten Infarkts senken, indem sie Aspirin nehmen. Doch für Gesunde mit einem geringen Herzrisiko ist es nicht ratsam, vorbeugend Aspirin zu nehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung von sechs Studien mit über neunzigtausend gesunden Personen. Negativ fällt vor allem die Gefahr von inneren Blutungen ins Gewicht. Sich regelmässig bewegen, gesund essen und nicht zu rauchen ist der weitaus bessere Schutz für das Herz. [2251]

4. Januar 2010  –  SonntagsZeitung

Auch Champagner gut für das Herz

Es muss nicht immer Rotwein sein: Auch ein bis zwei Gläschen Champagner oder Sekt pro Tag ist günstig für das Herz. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der britischen Uni von Reading. Der Schaumwein steht dem Rotwein, der in dieser Hinsicht am besten untersucht ist, in nichts nach. Allerdings gibt es keine Studien, die einen Zusammenhang mit der Häufigkeit von Herzinfarkten zeigen könnten. Auch ist massvolles Trinken angesagt: Ab mehr als zwei Gläsern täglich wird es ungesund. [2209]

17. Dezember 2009  –  Focus

Zelltherapie schützt Herz nach Infarkt

Herzinfarkt überlebt, Herz operiert, und was dann? Seit einigen Jahren ist die folgende Zelltherapie im Gespräch: Der Chirurg entnimmt dem Patienten bestimmte Zellen aus dem Knochenmark, bereitet sie auf und führt sie dann über einen Herzkatheter zum beschädigten Herzmuskel. Die Methode nützt offenbar, wie eine neue Studie zeigt: Die Patienten haben eine grössere Chance zu überleben und vor weiteren Komplikationen am Herzen verschont zu bleiben. [2201]

15. Dezember 2009  –  Ärztezeitung

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