Herzinfarkt: Archiv 61 bis 70

Archiv zu Herzinfarkt, 20.4. bis 16.8.2010

Sinkt Temperatur, steigt Gefahr fürs Herz

Mit dem Ende des Sommers nimmt die Gefahr für das Herz zu: Mit jedem Grad Celsius weniger auf dem Aussenthermometer steigt die Zahl der Herzinfarkte um zwei Prozent. Das zeigt eine britische Statistik in 15 Ballungsgebieten von England und Wales. Besonders anfällig auf tiefere Temperaturen sind Menschen im Alter von mehr als 75 Jahren. [2689]

16. August 2010  –  Ärzteblatt

Kalziumpräparate: Gut für Knochen, schlecht fürs Herz

Viele Frauen nach den Wechseljahren schlucken Tabletten mit Kalzium, um dem Abbau von Knochen (Osteoporose) vorzubeugen. Dieser Nutzen ist zwar durch Studien belegt - allerdings teuer erkauft: Kalziumpräparate erhöhen das Risiko für Herzinfarkt um 30 Prozent. Das zeigt die statistische Auswertung von elf klinischen Studien mit insgesamt zwölftausend Personen. Für jeden zweiten Knochenbruch, den die Präparate verhindern, erzeugen sie einen zusätzlichen Herzinfarkt. Zuviel Kalzium im Blut nach dem Schlucken einer Tablette kann offenbar die Verkalkung der Arterien begünstigen. Kalzium aus natürlichen Quellen hat keine solche Wirkung, da der Körper es nur langsam aufnimmt. [2678]

2. August 2010  –  Spiegel

Fünf wichtigste Risiken für Schlaganfall

Arterieller Bluthochdruck, ein dicker Bauch, Bewegungsmangel, Rauchen und ungesunde Ernährung sind, in dieser Reihenfolge, die fünf wichtigsten Risikofaktoren für einen Hirnschlag. Alle fünf Faktoren zusammen sind für 80 Prozent der Schlaganfälle verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Interstroke-Studie mit dreitausend Patienten in 22 Ländern. Die gleichen fünf Faktoren bedingen auch Herzinfarkt, wobei das Rauchen am meisten zum Herzrisiko beiträgt. [2649]

22. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Grosse haben weniger Herzprobleme

Frauen über 1,64 und Männer über 1,74 Meter haben das geringste Risiko, herzkrank zu werden oder an einem Herzinfarkt zu sterben. Kleine Menschen, also Frauen unter 1,53 und Männer unter 1,65 Meter haben vergleichsweise ein um die Hälfte höheres Risiko. Das haben finnische Wissenschaftler aus 52 Studien mit insgesamt drei Millionen Personen berechnet. Die Ursachen für diesen Unterschied sind unklar. Eventuell sind bei kleinen Menschen auch die Blutgefässe enger, wodurch sie schneller verstopfen könnten. Viel wichtiger als die Grösse sind jedoch Faktoren, die man beeinflussen kann: Bewegung, gesundes Essen und wenig Stress. [2638]

9. Juni 2010  –  Focus

Torjubel kann tödlich enden

Wer an einer Herzschwäche oder Angina pectoris leidet, sollte sich vor dem Fernseher in Acht nehmen, wenn die eigene Mannschaft spielt. Statistiken früherer Fussball-Weltmeisterschaften zeigen, dass während eines Spiels das Risko für einen Herzinfarkt um das Dreifache ansteigt. Bier und Zigaretten tragen wesentlich dazu bei. Wer gefährdet ist, soll sich nicht zu stark in den Bann des Spiels ziehen lassen, zum Beispiel für einige Minuten den Ton abschalten, raten Experten. Warnsignale eines Herzinfarkts sind Enge in der Brust, ausstrahlende Schmerzen im Arm, Atemnot, Schwitzen und Angst: Dann muss sofort der Notarzt gerufen werden. [2637]

8. Juni 2010  –  Standard

Herzmuskel: Reparatur mit Zellen aus Fruchtblase?

Aus Stammzellen der Fruchtblase haben japanische Forscher Herzmuskelzellen gezüchtet, die sich eignen könnten, nach einem Herzinfarkt die zerstörten Stellen des Herzmuskels zu reparieren. Die gezüchteten Zellen werden vom Körper nicht abgestossen. Bei Mäusen funktioniert das schon recht gut. Doch bis zum klinischen Einsatz bei menschlichen Patienten ist noch ein weiter Weg. Die Fruchtblase ist ein Teil der Plazenta, die nach der Geburt meist weggeworfen wird. [2630]

2. Juni 2010  –  Ärzteblatt

Antidepressiva gegen zweiten Infarkt

Nach einem Herzinfarkt wird etwa jeder fünfte Patient depressiv. Dadurch steigt das Risiko, bald wieder einen Infarkt zu erleiden. Dieses Risiko lässt sich durch eine Behandlung mit Antidepressiva deutlich senken. Laut einer deutschen Studie sinkt so das Risiko eines Zweitinfarkts um zwei Drittel und damit auf das Niveau von nicht depressiven Patienten. [2629]

2. Juni 2010  –  Ärztezeitung

Zweimal täglich Zähneputzen fürs Herz

Wer seine Zähne täglich zweimal putzt, verringert sein Risiko für Herzinfarkt. Bis zu siebzig Prozent höher ist dieses Risiko bei Menschen, die ihre Zähne selten oder nie putzen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an elftausend Personen in Schottland. Sie bestätigt Ergebnisse früherer Studien. Vermutlich greifen Bakterien, die das Zahnfleisch entzünden, auch die Blutgefässe an und lassen sie schneller verkalken. [2621]

29. Mai 2010  –  Daily Mail

Feinstaub erhöht den Blutdruck

Steigt die Belastung der Luft mit Feinstaub um 1,4 Mikrogramm pro Kubikmeter, erhöht sich der Blutdruck der Menschen um durchschnittlich einen Millimeter Quecksilbersäule. Das zeigen Messungen der Uni Duisburg-Essen in den stark belasteten Grossstädten des Ruhrgebiets. Der erhöhte Blutdruck ist ein Risiko für Herz und Kreislauf. Bereits frühere Studien zeigen, dass an Tagen mit extrem starker Feinstaubbelastung die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle zunimmt. [2599]

19. Mai 2010  –  Ärzteblatt

Olivenöl dämpft Entzündungen

Bestimmte Substanzen im Olivenöl unterdrücken die Wirkung von Genen, die das Immunsystem zu entzündlichen Reaktionen im Körper anstacheln. Das zeigen Versuche an der Uni von Cordoba. Entzündungen können, vor allem im Blutkreislauf, zu Schäden führen: Arterien verkalken, verstopfen und lösen so Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz aus. [2541]

20. April 2010  –  Telegraph

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