Herzinfarkt: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Herzinfarkt, 29.3. bis 21.6.2011

Tödliches Fernsehen

Mehr als drei Stunden Fernsehen täglich erhöht das Risiko, an einer Zivilisationskrankheit wie Diabetes oder Herzinfarkt vorzeitig zu sterben, um zehn bis zwanzig Prozent. Das haben amerikanische Forscher aus Daten von acht grossen medizinischen Studien errechnet. Europäer sitzen im Durchschnitt drei bis vier Stunden vor dem Fernseher, Amerikaner sogar fünf Stunden. [2891]

21. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Kann Herzinfarkt heilen?

Bei Mäusen ist es gelungen, beim Menschen leider noch nicht: Abgestorbene Teile des Herzmuskels können sich regenerieren und funktionieren wieder normal, wenn man ein bestimmtes Eiweiss verabreicht. Bis zu einer wirksamen Therapie beim Menschen ist aber noch ein weiter Weg. [2885]

10. Juni 2011  –  Spiegel

Herzinfarkt: Warnsignale bei Frauen

Brustschmerz, Druck- und Engegefühl in der Brust in über 90 Prozent der Fälle. Schweissausbruch, Schmerzen in Schulter, Arm und Hand, Ohnmacht (Synkope); Rachen- und Kieferschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Todesangst, Schwindel. Diese Liste stützt sich auf Daten von über fünfhundert Frauen in Augsburg. [2884]

9. Juni 2011  –  Ärztezeitung

Zweifel am «guten» Cholesterin

Ein hoher Wert von HDL-Cholesterin gilt als positiv für Herz und Kreislauf, weshalb HDL auch das «gute» Cholesterin genannt wird. Doch bisher sind alle Versuche gescheitert, durch medikamentös erhöhtes HDL die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle zu senken: Insgesamt drei Studien haben keinen Behandlungserfolg nachweisen können. [2880]

3. Juni 2011  –  Ärzteblatt

Osteoporose: Kalzium allein hilft nicht

Nahrungszusätze mit Kalzium können den Abbau von Knochen im Alter nicht stoppen. Im Gegenteil: Zu viel Kalzium kann das Risiko für Knochenbrüche sogar ansteigen lassen. Zudem können die Arterien verkalken, was Herzinfarkt begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Gut für die Knochen ist Kalzium nur zusammen mit Vitamin D. [2876]

27. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Rauchstopp wirkt sofort

Schon einen Tag nach der letzten Zigarette beginnt das Risiko für Herzinfarkt zu sinken. Nach einem Monat beginnen sich die Flimmerhärchen in den Atemwegen wieder zu erholen; nach neun Monaten arbeiten sie wieder wie zuvor. Deshalb sei es nie zu spät für einen Rauchstopp, sagen Experten des deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg. [2875]

26. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Schmerzmittel kann Herzinfarkt auslösen

Die Substanz Diclofenac, in vielen rezeptfreien Schmerzmitteln enthalten, kann bei Patienten mit Konorarkrankheit das Risiko eines Herzinfarkts erhöhen. Eine dänische Studie hat Daten von über achtzigtausend Patienten nach Herzinfarkt ausgewertet: Während der Behandlungsdauer kann das Risiko bis auf das Dreifache ansteigen. [2867]

16. Mai 2011  –  Ärzteblatt

Guter Schlaf ist gut für das Herz

Mindestens sieben Stunden guter, gesunder Schlaf trägt wesentlich dazu bei, das Herz gesund zu halten. Zu diesem Schluss kommt eine holländische Studie an über zwanzigtausend Personen, deren Herz vor zehn und mehr Jahren noch gesund war. Nun zeigt sich, dass jene, die weniger als sieben Stunden und dazu noch schlecht schlafen, ein bis zu 85 Prozent höheres Risiko für Herzinfarkt haben. [2852]

25. April 2011  –  Ärztezeitung

Gartenarbeit schützt das Herz

Häufiges Jäten, Kies rechen, Rasen mähen, Erde umgraben und ähnliche Arbeiten im Garten senken das Risiko für Herzinfarkt um 15 Prozent - bei sonst gleichen Risikofaktoren. Das zeigt eine japanische Studie an über hundert Personen mit Verdacht auf enge Herzkranzgefässe. Gärtnern ist so gesund, weil es neben körperlichem Training auch Stress abbaut, vermuten die Autoren der Studie. [2845]

12. April 2011  –  Ärztezeitung

Höhenlage gesund für das Herz

Wer in einem Ort auf 2000 Meter über Meereshöhe wohnt, lebt im Durchschnitt ein bis drei Jahre länger als im Flachland. Als Vorteil erweist sich der niedrigere Sauerstoffgehalt der Höhenluft, wodurch sich mehr Herzkranzgefässe bilden. Die geringere Anfälligkeit für Herzinfarkt ist der Hauptgrund für die höhere Lebenserwartung in der Höhe. Jedoch führt die Lungenkrankheit COPD in der Höhe schneller zum Tod als im Flachland. Diese Zusammenhänge zwischen Höhenlage und Sterblichkeit sind in einer amerikanischen Studie entdeckt worden. [2836]

29. März 2011  –  Ärzteblatt

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