Herzinfarkt: Archiv 31 bis 40

Archiv zu Herzinfarkt, 8.7.2011 bis 3.2.2012

Schaden zuckerfreie Süssgetränke dem Herzen?

Wer künstlich gesüsste Diätgetränke täglich konsumiert, muss mit einem 43 Prozent höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leben. Das zeigt eine Studie mit mehr als zweitausend Personen in den USA. Ob die Süssgetränke dem Herzen schaden oder ob Personen mit erhöhtem Risiko mehr solche Getränke konsumieren, lässt sich aus diesem Ergebnis nicht ableiten. Diätgetränke werden nämlich für Personen mit Übergewicht und anderen Risikofaktoren besonders empfohlen. [3037]

3. Februar 2012  –  UPI Health News

Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?

Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]

27. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Aspirin nur zur Behandlung, nicht vorbeugend

Acetylsalicylsäure (Aspirin) ist unbestritten wirksam bei koronarer Herzkrankheit oder nach einem Herzinfarkt, um die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern. Doch gesunde Personen sollten die Finger davon lassen: Um bei ihnen einen einzigen Herzinfarkt zu verhüten, müssten statistisch gesehen 120 Personen sechs Jahre lang behandelt werden. Eine lebensgefährliche innere Blutung entsteht jedoch schon nach der Behandlung von 73 Personen. Der Schaden ist also deutlich grösser als der Nutzen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von neun klinischen Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [3020]

11. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Vitamine schützen nicht vor Herzinfarkt

Zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt nützt auch Vitamin D nichts. Eine Studie mit über fünftausend Personen in Schottland hat keine derartige Wirkung von Vitamin-D-Präparaten gefunden. Sie widerspricht damit früheren Studien, die erste Hoffnungen auf Vitamin D genährt hatten. Auch die Vitamine A, C und E haben sich schon längst als unbedeutend für ein gesundes Herz erwiesen. [3005]

19. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Eigene Stammzellen stärken das Herz

Bei einer Bypass-Operation nach Herzinfarkt entnehmen Chirurgen dem Herzen Stammzellen. Diese werden in Zellkulturen vermehrt. Monate später bekommt der Patient über Herzkatheter eine Infusion mit rund einer Million dieser Stammzellen. Im Herzmuskel wachsen sie zu neuen Herzmuskelzellen heran und verbessern die Pumpleistung. Diese neue Methode ist im US-Staat Kentucky erfolgreich erprobt worden - allerdings erst an etwas mehr als einem Dutzend Patienten. [2981]

15. November 2011  –  Ärzteblatt

Natürliches Testosteron schützt Herzen von Senioren

Ältere Männer mit einem hohen Spiegel von Testosteron im Blut haben ein etwa um 30 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt als die übrigen Männer gleichen Alters. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über zweitausend Männern. Wichtig ist offenbar, dass der Körper eigenes Testosteron bildet. Mit hoch dosierten Präparaten kann das Herzrisiko sogar ansteigen, wie eine frühere Studie zeigt. [2957]

11. Oktober 2011  –  Ärztezeitung

Alter, nicht Menopause fördert Herzinfarkte

Frauen erleiden nach der Menopause häufiger als vorher einen Herzinfarkt. Das liegt aber nicht an der Menopause, wie früher vermutet, sondern rein am Alter. Die schwindenden Hormone haben keine Einfluss. Ihr Ersatz lässt das Risiko für Herzinfarkt sogar ansteigen. Zu diesem Schluss kommen Analysen von Sterberegistern in England, Wales und den USA. [2938]

8. September 2011  –  Ärzteblatt

Wie und warum Schokolade gesund ist

Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]

1. September 2011  –  Die Zeit

Herzkrankheit macht gutes Cholesterin böse

Das HDL-Cholesterin gilt als gutartig, weil es das Risiko für Herzinfarkt vermindert. Dies gilt aber nur für Gesunde, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Bei Patienten, die schon an einer Herzkrankheit leiden, verändert sich das HDL zum Schlechten und greift die Blutgefässe an. [2922]

17. August 2011  –  Tages-Anzeiger

Extrem vegetarisch nicht gut für das Herz

Veganer haben ein höheres Risiko für Krankheiten von Herz und Kreislauf als Vegetarier, die auch Eier und Milchprodukte essen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung verschiedener Studien. Ursache ist ein Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fetten. Da aber Veganer meist nicht rauchen und auch sonst gesund leben, ist ihr Risiko für Herzinfarkt nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. [2902]

8. Juli 2011  –  Welt

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