Herzinfarkt: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Herzinfarkt, 9.3. bis 18.9.2012

Bei Diabetes Blutdruck nicht zu stark senken

Bluthochdruck bedeutet bei Diabetikern vom Typ 2 ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkt. Mit dem Blutdruck sinkt auch die Sterblichkeit, aber nur bis zu einem systolischen Wert von 130 mmHg. Bei noch tieferen Werten nimmt die Sterblichkeit wieder zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit über hunderttausend Diabetikern. [3177]

18. September 2012  –  Ärztezeitung

Fastfood erhöht Risiko für Herztod

Nur schon an einem Tag pro Woche Fastfood konsumieren lässt das Risiko für Herzinfarkt um zwanzig Prozent ansteigen. Bei zwei- bis dreimaligem Konsum steigt es um die Hälfte, bei noch häufigerem bis um achtzig Prozent. Diese Zahlen stammen aus einer Studie mit über fünfzigtausend Chinesen in Singapur. [3139]

6. Juli 2012  –  UPI Health News

Fischöl schützt das Herz nicht

Häufig fetten Fisch essen oder täglich teure Omega-3-Kapseln schlucken - beides taugt nichts zur Vorbeugung eines frühen Herztodes. Das zeigt eine kanadische Untersuchung bei über zwölftausend Personen mit erhöhtem Herzrisiko. Zwar senkt Omega-3 das Blutfett, aber nicht das Risiko eines Herzinfarkts oder Herzstillstandes. [3125]

14. Juni 2012  –  Ärztezeitung

Dunkle Schokolade als Herzmedikament

Täglich hundert Gramm dunkle Schokolade mit einem Kakao-Anteil von mindestens 70 Prozent - das empfehlen australische Forscher. In einer Studie haben sie herausgefunden, dass bei zehntausend Herzpatienten, die den Ratschlag zehn Jahre lang befolgen, statistisch gesehen 15 tödliche und 70 nichttödliche Herzinfarkte verhindert werden könnten. [3118]

5. Juni 2012  –  UPI Health News

Kalziumpräparate fördern Herzinfarkt

Wer gegen den Abbau von Knochen regelmässig Kalziumtabletten nimmt, muss mit einem nahezu verdoppelten Risiko für Herzinfarkt rechnen. Das zeigt eine Studie an der Universität Zürich mit Daten von über zwanzigtausend Personen aus Europa. Sie bestätigt eine ähnliche Untersuchung aus dem Jahr 2010. Man vermutet, dass Kalzium aus den Präparaten auch zu Verkalkung der Arterien führt. Die Knochen werden nach neusten Erkenntnissen höchstens minimal gestärkt. [3113]

29. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Ist HDL-Cholesterin wirklich gut?

An der Rolle des «guten» HDL-Cholesterins, das angeblich vor Krankheiten von Herz und Kreislauf schützen soll, mehren sich die Zweifel. Jetzt zeigt eine genetische Analyse von zwanzig Studien mit mehr als hunderttausend Personen: Jene, die von Geburt an mehr HDL produzieren als andere, erleiden gleich oft wie diese einen Herzinfarkt. [3110]

23. Mai 2012  –  Ärzteblatt

Sex nach Herzinfarkt kein Problem

Wer einen Herzinfarkt überlebt hat und so fit ist, dass er einige Stockwerke über die Treppe schafft, kann problemlos Sex haben. Das teilt die Amerikanische Herzvereinigung mit. Herztod nach Sex sei extrem selten. Die Angst davor sei übertrieben, unter anderem wegen Fernsehserien. [3103]

10. Mai 2012  –  Telegraph

Schmerzmittel behindern Erholung nach Herzinfarkt

Schmerzsignale regen den Herzmuskel zur Reparatur der zerstörten Zellen an, indem sie Stammzellen aus dem Knochenmark den Weg zur schadhaften Stelle weisen. Dort bilden die Stammzellen neue Blutgefässe, die den Herzmuskel versorgen. Schmerzmittel behindern diesen natürlichen Vorgang. Das zeigen Experimente mit Mäusen, die jetzt auch bei menschlichen Patienten bestätigt worden sind. [3087]

17. April 2012  –  Telegraph

Rheuma, Herz und Kreislauf

Entzündungen der Gelenke, rheumatoide Arthritis, greifen auch Herz und Kreislauf an: Das Risiko für Vorhofflimmern nimmt um 40 Prozent zu, jenes für Schlaganfall um 30 Prozent, wie eine Untersuchung der erwachsenen Bevölkerung Dänemarks zeigt. Eine erhöhte Gefahr für Herzinfarkt war schon in früheren Studien festgestellt worden. [3068]

19. März 2012  –  Ärztezeitung

Vitamin B und Omega 3 nutzlos

Nahrungsergänzung mit den B-Vitaminen Folsäure, B6 und B12 sowie Omega-3-Fettsäuren kostet nur Geld, nützt aber nichts. Das zeigt eine französische Studie mit über zweitausend Personen. Die teuren Präparate helfen weder gegen Herzinfarkt und Schlaganfall noch gegen Krebs. Im Gegenteil: Bei Frauen steigern sie sogar das Krebsrisiko. [3062]

9. März 2012  –  Ärztezeitung

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