Herzinfarkt: Archiv

Archiv zu Herzinfarkt, 25.2. bis 7.11.2013

Verkürzen Testosteron-Präparate das Leben?

Männer, die wegen zu tiefen Werten Testosteron-Präparate nehmen, haben ein um rund ein Viertel höheres Risiko für vorzeitigen Tod, Herzinfarkt oder Schlaganfall als solche, die sich nicht behandeln lassen. Das zeigen verschiedene Studien mit mehr als achttausend Männern in den USA. [3419]

7. November 2013  –  Ärzteblatt

Rheuma ist auch eine Herzkrankheit

Rheumatoide Arthritis ist mehr als nur eine chronische Entzündung der Gelenke. Auch die Blutgefässe in Herz, Lunge, Nieren und Körperkreislauf sind von der Entzündung betroffen. Diese fördert Herzinfarkt und Venenthrombosen. [3415]

24. Oktober 2013  –  Ärztezeitung

Grippe kann Herzinfarkt auslösen

Bei Menschen mit verengten Arterien kann eine Grippe den Infarkt auslösen. Das folgern Forscher aus den Ergebnissen einer australischen Studie: Bei gegen Grippe geimpften Herzpatienten ist ein Infarkt nur etwa halb so häufig wie bei nicht geimpften. Bei Grippe verändert sich die Blutgerinnung, was die Arterien eher verstopfen lässt. [3391]

26. August 2013  –  Ärzteblatt

Fisch gegen Herzinfarkt nicht länger empfohlen

Eine britische Gruppe von Experten stoppt ihre Empfehlung, für die Vorbeugung eines zweiten Herzinfarkts fetten Fisch zu essen oder Kapseln mit Omega-3 Fettsäuren zu schlucken. Deren Nutzen sei minimal. Die Gruppe empfiehlt aber weiterhin eine Mittelmeerdiät mit viel Früchten und Gemüse, Fisch statt Fleisch und pflanzlichen Ölen statt tierischen Fetten. [3350]

14. Juni 2013  –  UPI Health News

Schmerzmittel auf Dauer schädlich für das Herz

Zwei oft verwendete Schmerzmittel, Diclofenac und Ibuprofen, erhöhen bei längerer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall etwa im gleichen Mass wie die COX-2-Hemmer. Das zeigt eine Auswertung von über sechshundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Einige COX-2-Hemmer sind schon vor Jahren wegen des Herzrisikos vom Markt zurückgezogen worden. Gegen Rheuma können statt Medikamente auch Hitze, Kälte und Sport helfen. [3342]

4. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Omega-3-Kapseln nutzlos

Fischöl-Kapseln mit Omega-3-Fetten schützen genau so gut oder schlecht vor Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten wie Kapseln mit gewöhnlichem Olivenöl. Das zeigt eine Doppelblindstudie mit über zwölftausend Patienten in Italien. [3334]

23. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Blutdruck nicht unter 120 senken

Die Neigung zu Herzinfarkt und Schlaganfall ist am niedrigsten bei einem oberen (systolischen) Wert von 115, darunter steigt sie wieder an. Bei Hypertonikern, deren Blutdruck durch Medikamente gesenkt worden ist, liegt diese Wendemarke höher, nämlich bei 120. Senkt man den Blutdruck unter diesen Wert, kann die Sterblichkeit so hoch sein wie bei jenen Patienten, deren Blutdruck nicht gesenkt wurde. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung der Accomplish-Studie. [3311]

17. April 2013  –  Ärztezeitung

Sieben Regeln gegen Herzinfarkt und Krebs

Die «Simplen Sieben» Lebensregeln der amerikanischen Herzgesellschaft sind: Sich viel bewegen, aufs Gewicht achten, gesund essen, Cholesterin, Blutdruck und Blutzucker im gesunden Bereich halten, nicht rauchen. Dieselben Regeln schützen auch vor Krebs, wie eine Studie mit über zehntausend Personen zeigt. Wer sechs bis sieben der Regeln befolgt, hat ein um die Hälfte niedrigeres Krebsrisiko als wer keine Regel beachtet. Vier Regeln bringen noch ein Drittel, zwei noch ein Fünftel niedrigeres Risiko. [3297]

22. März 2013  –  Ärzteblatt

Herz: Risiko- und Schutzfaktoren bei Frauen

Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und sozialer Stress wirken bei Frauen noch schädlicher auf Herz und Kreislauf als bei Männern. Dafür ist der Schutz durch Bewegung und ein tägliches Glas (aber nicht mehr) Rotwein bei Frauen besser. Frauen unter 65 überleben einen Herzinfarkt weniger gut als gleichaltrige Männer. Niedrig dosiertes Aspirin wirkt bei Frauen besser gegen Schlaganfall, bei Männern besser gegen Herzinfarkt. Das haben Untersuchungen des Instituts für Geschlechterforschung an der Berliner Charité ergeben. [3288]

11. März 2013  –  Ärztezeitung

Vitamin-C-Präparate: kein Nutzen, aber Nierensteine

Präparate mit hoch dosiertem Vitamin C nützen nichts gegen Krebs, Herzinfarkt oder Erkältung. Das Vitamin wird zum grossen Teil ungenutzt über die Nieren ausgeschieden. Dort verdoppelt es das Nierensteinrisiko bei Männern, wenn diese täglich Vitamin C schlucken. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über zwanzigtausend Männern. [3277]

25. Februar 2013  –  Ärztezeitung

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