Herz: Archiv 71 bis 80

Archiv zu Herz, 28.11.2011 bis 27.1.2012

Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?

Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]

27. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Alter: Wann Schluss mit Autofahren?

Ungutes Gefühl im dichten Verkehr und bei Nachtfahrten. Häufung von Fahrfehlern: Kleine Blechschäden, übersehene Rotlichter, Beinahe-Kollisionen mit Fussgängern und Velofahrern. Medikamente gegen Herz-, Kreislauf- und andere Beschwerden. Je mehr von diesen Punkten zutreffen, desto eher sollte man sich überlegen, die Hände vom Steuer zu lassen und auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, rät Verkehrspsychologe Bernhard Schlag von der Technischen Universität Dresden. [3031]

26. Januar 2012  –  Welt

Rotwein: Resveratrol-Studien gefälscht

Angeblich soll vor allem die Substanz Resveratrol für die gesunde Wirkung von Rotwein auf Herz und Kreislauf verantwortlich sein. Seit einiger Zeit mehren sich Zweifel an dieser gesunden Wirkung. Jetzt ist der Resveratrol-Forscher Dipak Das von der Universität Connecticut der Fälschung in 145 Fällen überführt worden. Die Moral von der Geschichte: Rotwein mag gut, muss aber nicht gesund sein - schon gar nicht wegen einer einzigen Substanz. [3024]

17. Januar 2012  –  Ärztezeitung

Aspirin nur zur Behandlung, nicht vorbeugend

Acetylsalicylsäure (Aspirin) ist unbestritten wirksam bei koronarer Herzkrankheit oder nach einem Herzinfarkt, um die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern. Doch gesunde Personen sollten die Finger davon lassen: Um bei ihnen einen einzigen Herzinfarkt zu verhüten, müssten statistisch gesehen 120 Personen sechs Jahre lang behandelt werden. Eine lebensgefährliche innere Blutung entsteht jedoch schon nach der Behandlung von 73 Personen. Der Schaden ist also deutlich grösser als der Nutzen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von neun klinischen Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [3020]

11. Januar 2012  –  Ärzteblatt

Herznotfall: Massage genügt

Wer keinen Wiederbelebungskurs (CPR) besucht hat, soll sich im Notfall auf Herzmassage konzentrieren und nicht beatmen. Das sagt die Britische Herzstiftung in ihren neusten Richtlinien. Denn Beatmung lenke nicht ausgebildete Personen zu sehr von der Herzmassage ab. Aus Ekel oder Angst, etwas falsch zu machen, würden viele Umstehende überhaupt nichts unternehmen. [3015]

4. Januar 2012  –  BBC

Vitamine schützen nicht vor Herzinfarkt

Zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt nützt auch Vitamin D nichts. Eine Studie mit über fünftausend Personen in Schottland hat keine derartige Wirkung von Vitamin-D-Präparaten gefunden. Sie widerspricht damit früheren Studien, die erste Hoffnungen auf Vitamin D genährt hatten. Auch die Vitamine A, C und E haben sich schon längst als unbedeutend für ein gesundes Herz erwiesen. [3005]

19. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Das dreitausendste Gesundheitstelegramm

In den letzten zehn Jahren sind an dieser Stelle 3000 Kurzartikel veröffentlicht worden. Am meisten gefragt waren im vergangenen Jahr Artikel über Cholesterin, Blutdruck, verschiedene Ernährungsthemen, Gewicht, Herz und Kreislauf. Alle Artikel basieren auf Studien, die in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. [3000]

12. Dezember 2011  –  PubMed

Grippeimpfung halbiert Risiko für Herzpatienten

Für Herzpatienten, die gegen Grippe geimpft sind, sinkt das Risiko, wegen einer Herzschwäche oder einem Herzanfall ins Spital zu müssen oder daran zu sterben, auf die Hälfte. Das zeigt eine thailändische Studie mit über vierhundert Patienten. [2996]

7. Dezember 2011  –  Ärztezeitung

Frauen: Süssgetränke schaden dem Herzen

Frauen, die pro Tag mehr als eine Dose Cola oder ein anderes Süssgetränk konsumieren, setzen im Vergleich mit anderen um die Taille mehr Fett an. Auch bewegen sie sich seltener und haben erhöhte Fettwerte - alles Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Auch das Risiko für Diabetes steigt. Männer vertragen zwar mehr Zucker, sollten aber dennoch Mass halten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über viertausend Personen in den USA. [2991]

30. November 2011  –  Ärztezeitung

Zu salzarm ist ungesund

Zuviel Salz in der Nahrung steigert den Blutdruck und bringt so Herz und Kreislauf in Gefahr. Diese Tatsache bleibt unbestritten. Doch jetzt lässt eine neue kanadische Studie vermuten, dass auch zuwenig Salz ungesund ist - ausgerechnet für Menschen mit Bluthochdruck. Als optimale Salzmenge haben die Kanadier 8 Gramm pro Tag ermittelt - doppelt so viel wie die WHO empfiehlt. Bevor aber nicht weitere Studien dieses Ergebnis bestätigen, werden die bisherigen Empfehlungen in Kraft bleiben. [2990]

28. November 2011  –  Ärzteblatt

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