Herz: Archiv 51 bis 60

Archiv zu Herz, 27.6. bis 2.10.2012

Sport ist auch ein Herz-Medikament

Intensives Training sei für herzkranke Menschen ebenso wichtig wie Medikamente, sagt der Münchner Herzspezialist Martin Halle. Die optimale Intensität muss für jede Person in einem Ergometertest ermittelt werden. Sie beträgt 40 bis 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz oder 50 bis 80 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme. Um das im täglichen Training zu kontrollieren, ist eine Pulsuhr nötig. [3187]

2. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Mangel an Vitamin D schadet dem Herzen

Bei Menschen mit einem zu niedrigen D-Vitaminspiegel ist das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, etwa 80 Prozent höher als bei optimaler Versorgung mit Vitamin D. Das zeigt eine dänische Langzeitstudie mit über zehntausend Personen. [3184]

27. September 2012  –  Ärzteblatt

Bei Diabetes Blutdruck nicht zu stark senken

Bluthochdruck bedeutet bei Diabetikern vom Typ 2 ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkt. Mit dem Blutdruck sinkt auch die Sterblichkeit, aber nur bis zu einem systolischen Wert von 130 mmHg. Bei noch tieferen Werten nimmt die Sterblichkeit wieder zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie mit über hunderttausend Diabetikern. [3177]

18. September 2012  –  Ärztezeitung

Wadenschmerz: Gefahr für das Herz

Schmerzen die Waden beim Gehen und lässt der Schmerz beim Stehenbleiben nach, ist das ein ernstes Warnsignal für das Herz. Die Schmerzen in den Beinen zeigen Durchblutungsstörungen an. In den meisten Fällen sind auch die Herzkranzgefässe davon betroffen. Das teilt die Deutsche Herzstiftung mit. [3174]

13. September 2012  –  Ärztezeitung

Dick und trotzdem gesund

Selbst Adipositas (Fettleibigkeit) mit einem Body Mass Index über 30 muss Herz und Kreislauf sowie andere Gesundheitsfaktoren nicht negativ beeinflussen. Gesunde Dicke sind fit, haben normalen Blutdruck und unauffällige Cholesterin- und Zuckerwerte. Das haben spanische Forscher festgestellt. [3170]

7. September 2012  –  UPI Health News

Bakterienkiller Triclosan schwächt Muskeln

Als «antibakteriell» werden viele Zahnpasten, Seifen und Putzmittel angepriesen. Sie enthalten meist den Wirkstoff Triclosan. Dieser ist auch in Textilien und sogar in Spielzeug enthalten. Doch Triclosan schwächt Muskelzellen, auch jene des Herzens. Das zeigen Versuche mit Mäusen in den USA. Bei Menschen ist diese Wirkung noch nicht nachgewiesen, aber wahrscheinlich: Die Strukturen an Muskelzellen, die Triclosan schädigt, sind bei Mäusen und Menschen gleich. [3155]

15. August 2012  –  Spiegel

Stress abbauen entschärft Diabetes

Viele Diabetiker neigen zu Angst und Depression. So steigt das Risiko, dass der erhöhte Blutzucker Herz und Kreislauf schädigt. In Heidelberg hat man deshalb ein wöchentliches Anti-Stress-Programm speziell für Diabetiker entwickelt. Die Bilanz bei über hundert Teilnehmern nach einem Jahr ist positiv: Weniger Depression, bessere Kreislaufwerte und eine stabilere Nierenfunktion, verglichen mit einer unbehandelten Gruppe von Patienten. [3154]

13. August 2012  –  Ärztezeitung

Dicker Bauch stärkt schwaches Herz

Bei Herzinsuffizienz, also schwacher Pumpleistung des Herzens, verlängert ein dicker Bauch oder ein hoher Body Mass Index BMI das Leben. Wie schon frühere Studien kommt jetzt auch eine neue am medizinischen Zentrum der Universität von Kalifornien in Los Angeles zu diesem Schluss. Über zweitausend Personen beiden Geschlechts sind untersucht worden. Man vermutet, dass Fettreserven dem schwachen Herzen mehr Energie liefern, und dass mehr Fette im Blut Entzündungen hemmen. [3142]

13. Juli 2012  –  Ärztezeitung

Fastfood erhöht Risiko für Herztod

Nur schon an einem Tag pro Woche Fastfood konsumieren lässt das Risiko für Herzinfarkt um zwanzig Prozent ansteigen. Bei zwei- bis dreimaligem Konsum steigt es um die Hälfte, bei noch häufigerem bis um achtzig Prozent. Diese Zahlen stammen aus einer Studie mit über fünfzigtausend Chinesen in Singapur. [3139]

6. Juli 2012  –  UPI Health News

Wohnlage beeinflusst Sterberisiko

In der Schweiz ist das Risiko, frühzeitig zu sterben, für Einwohner in armen Gegenden um 38 Prozent höher als für solche in reichen Wohnlagen. Besonders hoch sind die Risiken für Herz und Kreislauf, Lungenkrebs und Verkehrsunfälle. Das zeigt eine Studie der Universität Bern. Die Armenviertel finden sich in grossen Städten und deren Agglomerationen, aber auch in voralpinen ländlichen Gebieten und in den Berggebieten. [3134]

27. Juni 2012  –  Ärzteblatt

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