Herz: Archiv 41 bis 50

Archiv zu Herz, 8.10. bis 27.12.2012

Herznotfall: Massage ohne Beatmung besser

Wer als Laie erste Hilfe leistet, sollte sich voll auf die Herzdruckmassage konzentrieren und diese nicht durch Beatmung unterbrechen: Mit Massage allein überleben bei raschem Eingreifen 40 Prozent der Patienten, mit Massage und Beatmung nur 33 Prozent. Das zeigt eine Auswertung von über tausend Herznotfällen in Japan. [3239]

27. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Grapefruit und Medikamente: Überdosis-Gefahr!

Ein Wirkstoff in Grapefruits hemmt den Abbau vieler Medikamente im Körper. Dadurch kann es zu gefährlicher Überdosis kommen, die zum Beispiel Herzrhythmusstörungen erzeugen kann. Besonders anfällig sind ältere Menschen. Als besonders kritisch sind bisher schon 43 Medikamente bekannt, darunter viele Blutdruck- und Cholesterinsenker. Betroffen sind ausschliesslich Medikamente zum Schlucken. [3227]

5. Dezember 2012  –  Ärztezeitung

Mit gesundem Kreislauf weniger depressiv

Frauen über 65 bleiben dann am besten vor Depressionen verschont, wenn sie fit und ihr Herz und Kreislauf gesund sind, wenn sie nicht rauchen und rege Sozialkontakte haben. Das zeigt eine Studie mit über siebentausend Seniorinnen in Kalifornien. Eine schlechtere Durchblutung des Gehirns begünstige Depressionen, vermuten die Autoren der Studie. [3214]

13. November 2012  –  Ärztezeitung

Herztod im Winter nicht wegen Kälte?

Im Winter steigt die Zahl der Herzinfarkte um ein Viertel bis ein Drittel an. Ursache scheint aber nicht die Kälte zu sein, wie eine Auswertung von US-amerikanischen Statistiken zeigt: In Staaten mit milden Wintern ist der Anstieg gleich hoch wie in jenen mit viel Kälte und Schnee. Als mögliche Gründe sehen Experten weniger Sport und einseitigere Ernährung im Winter. [3210]

7. November 2012  –  Ärzteblatt

Multivitamin nutzlos für Herz und Kreislauf

Ob Männer über sechzig täglich ein Multivitaminpräparat nehmen oder nicht, hat keinen Einfluss darauf, ob sie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über vierzehntausend Männern. Vitamine seien nicht generell zu empfehlen, sondern nur von Fall zu Fall bei Mangel. Viel wichtiger sei, sich regelmässig zu bewegen und nicht zu rauchen. [3209]

6. November 2012  –  Medpage Today

Grippe-Impfung halbiert Risiko für Herztod

Impfung gegen Grippe wirkt nicht nur gegen diese gefährliche Krankheit, sondern auch gegen Herzinfarkt oder Schlaganfall: Die Risiken für solche Ereignisse nehmen im Jahr nach der Impfung um 50 Prozent ab. Auch das Risiko, an irgend einer Ursache zu sterben, reduziert sich um 40 Prozent, und zwar unabhängig vom Schutz gegen Grippe. Das zeigt eine kanadische Auswertung von Studien mit insgesamt über dreitausend Patienten. [3206]

1. November 2012  –  UPI Health News

Weniger Herzinfarkte durch Schutz vor Passivrauchen

Nach Einführung von Gesetzen zum Schutz vor dem Passivrauchen gehen die Herzinfarkte im Durchschnitt um 15 Prozent zurück, die Lungenerkrankungen sogar um 24 Prozent. Das zeigt die Auswertung von Daten aus 37 Ländern, die solche Gesetze eingeführt haben. Am wirksamsten ist der Schutz, wenn er Arbeitsplätze, Restaurants und Bars umfasst. [3205]

31. Oktober 2012  –  Ärzteblatt

Ins Freie statt Vitamin-D-Tropfen

Die letzten sonnigen Spätherbsttage nutzen, um die Vitamin-D-Speicher für den Winter aufzufüllen, empfiehlt ein Fachkommentar der Deutschen Ärztezeitung. Zehn bis fünfzehn Minuten täglich mit unbedecktem Gesicht und nackten Armen im Freien genügen, um 80 Prozent des Bedarfs an Vitamin D zu decken. Die restlichen 20 Prozent lassen sich mit der Ernährung decken. Umstritten ist hingegen der Nutzen von D3-Präparaten: Laut Studien wirken sie weder gegen Erkältung, Herzkrankheiten oder Krebs noch für die Knochen. [3196]

16. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

Westlicher Lebensstil macht Chinesen kränker

Mit dem Wirtschaftswachstum haben viele Chinesen auch einen westlichen Lebensstil übernommen. Der bekommt ihnen offenbar nicht. Denn Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck nehmen rasant zu. Alle zehn Sekunden stirbt ein Chinese an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Jeder zweite Chinese raucht. Das gilt auch für Ärzte, die somit ein schlechtes Vorbild geben. [3195]

12. Oktober 2012  –  Welt

Herzkrank: Zucker testen

Statistisch ist jede fünfte Frau und jeder siebte Mann mit Herzinfarkt Diabetiker, ohne es zu wissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsche Studie mit über zweitausend Patientinnen und Patienten. Wird Diabetes behandelt, steigen die Überlebenschancen nach Infarkt. [3191]

8. Oktober 2012  –  Ärztezeitung

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