Herz: Archiv 21 bis 30

Archiv zu Herz, 18.3. bis 23.5.2013

Omega-3-Kapseln nutzlos

Fischöl-Kapseln mit Omega-3-Fetten schützen genau so gut oder schlecht vor Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten wie Kapseln mit gewöhnlichem Olivenöl. Das zeigt eine Doppelblindstudie mit über zwölftausend Patienten in Italien. [3334]

23. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Mit dem Stress steigt auch das Cholesterin

Wer am Arbeitsplatz unter Stress steht, hat oft einen zu hohen Cholesterinspiegel und eine Häufung von anderen Faktoren, die eine Verstopfung von Arterien begünstigen. Das zeigt eine Studie mit neunzigtausend spanischen Arbeitern. Der Zusammenhang könnte erklären, warum Stress gefährlich ist für das Herz. [3332]

21. Mai 2013  –  UPI Health News

Hoher Blutdruck begünstigt Vorhofflimmern

Zum Welttag der Hypertonie: Vorhofflimmern ist die häufigste Form der Herzrhythmusstörung (Arrhythmie). Ursache ist meist ein zu hoher Blutdruck. Er weitet die Vorhöfe des Herzens aus, was deren Gewebe verändert und die Ausbreitung der Pulswelle in den Herzmuskelfasern stört. Die grösste Gefahr sind Blutgerinnsel, die sich in den Vorhöfen bilden. Sie können sich später lösen und als Embolien wichtige Arterien verstopfen, zum Beispiel bei einem Schlaganfall im Gehirn. [3331]

17. Mai 2013  –  Ärztezeitung

Blutdruck nicht unter 120 senken

Die Neigung zu Herzinfarkt und Schlaganfall ist am niedrigsten bei einem oberen (systolischen) Wert von 115, darunter steigt sie wieder an. Bei Hypertonikern, deren Blutdruck durch Medikamente gesenkt worden ist, liegt diese Wendemarke höher, nämlich bei 120. Senkt man den Blutdruck unter diesen Wert, kann die Sterblichkeit so hoch sein wie bei jenen Patienten, deren Blutdruck nicht gesenkt wurde. Zu diesem Schluss kommt eine neue Auswertung der Accomplish-Studie. [3311]

17. April 2013  –  Ärztezeitung

Glatze kann Gefahr fürs Herz anzeigen

Verliert ein Mann sein Haar am oberen Hinterkopf, dann tut er gut daran, besonders gut auf sein Herz zu achten: Er neigt nämlich um ein Drittel, möglicherweise sogar um die Hälfte stärker zu einem Infarkt als ein Mann mit kräftigem Haarwuchs. Das jedenfalls sagt eine Studie mit über dreissigtausend Personen in den USA und in Europa. Eine Stirnglatze bedeutet dagegen keine Gefahr fürs Herz. [3309]

12. April 2013  –  Ärztezeitung

Der Stoff, der rotes Fleisch ungesund macht

Warum werden Liebhaber von rotem Fleisch eher herzkrank als andere? Schuld daran könnte L-Carnitin sein, ein Bestandteil der Muskulatur, den es auch als Nahrungszusatz in Kapseln zu kaufen gibt. Ein Laborversuch hat gezeigt, dass Fleischesser, aber nicht Vegetarier das L-Carnitin im Darm in einen Stoff umwandeln, der den Stoffwechsel ungünstig beeinflusst. Dabei lagert sich mehr Cholesterin an den Wänden der Blutgefässe ab und verstopft diese. [3306]

9. April 2013  –  Ärzteblatt

Weltweit Millionen Herztote wegen zuviel Salz

Jedes Jahr sterben weltweit über zwei Millionen Menschen an einer Herzkrankheit, die durch einen zu hohen Salzkonsum verursacht worden ist. Diese Zahl haben Präventivmediziner in Boston aus Ergebnissen von über hundert klinischen Studien berechnet. Schon Fertignahrung für Säuglinge und Kleinkinder enthalten zu viel Salz, kritisieren die Experten. Salz erhöht den Blutdruck und belastet deshalb Herz und Kreislauf. [3299]

26. März 2013  –  Ärzteblatt

Herz-OP: Bypass meist besser als Stent

Ein Bypass ist in den meisten Fällen besser geeignet, verengte Herzkranzgefässe zu erweitern als ein Stent. Zu diesem Ergebnis kommt eine soeben abgeschlossene fünfjährige Studie. Stents sind nur bei ganz einfachen Verengungen gleich gut wie ein Bypass. Sobald drei oder mehr Gefässe betroffen sind, gibt es in den fünf Jahren nach Bypass nur etwa halb so viele Komplikationen wie nach Stent-Einsatz. [3298]

25. März 2013  –  Ärztezeitung

Sieben Regeln gegen Herzinfarkt und Krebs

Die ęSimplen SiebenĽ Lebensregeln der amerikanischen Herzgesellschaft sind: Sich viel bewegen, aufs Gewicht achten, gesund essen, Cholesterin, Blutdruck und Blutzucker im gesunden Bereich halten, nicht rauchen. Dieselben Regeln schützen auch vor Krebs, wie eine Studie mit über zehntausend Personen zeigt. Wer sechs bis sieben der Regeln befolgt, hat ein um die Hälfte niedrigeres Krebsrisiko als wer keine Regel beachtet. Vier Regeln bringen noch ein Drittel, zwei noch ein Fünftel niedrigeres Risiko. [3297]

22. März 2013  –  Ärzteblatt

Zuviel Kalzium ungesund für Frauen

Mehr als 1,4 Gramm Kalzium pro Tag lässt das Risiko für Herztod bei Frauen ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine schwedische Studie mit über sechzigtausend Frauen. Bei Männern liegt die Grenze zum Ungesunden schon bei einem Gramm pro Tag, wie eine früher publizierte amerikanische Studie zeigt. Da Frauen zur Vorbeugung von Osteoporose mehr Kalziumtabletten schlucken als Männer, ist die Grenze von 1,4 Gramm schnell erreicht, wenn sie auch mit der Nahrung viel Kalzium aufnehmen. [3293]

18. März 2013  –  Ärztezeitung

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