Herz: Archiv 11 bis 20

Archiv zu Herz, 4.6. bis 23.8.2013

Länger schlafen gut für das Herz?

Wer mehr als sieben Stunden pro Nacht schläft, kann um etwa 16 Prozent besser vor Herztod geschützt sein als mit weniger Schlaf. Voraussetzung ist allerdings, dass er oder sie körperlich aktiv ist, nicht raucht, nur wenig Alkohol trinkt und sich gesund ernährt. Das zeigt die holländische źMORGEN╗-Studie mit über vierzehntausend Personen. Fazit: Schlaf ist kein Wundermittel, aber ein wesentliches Puzzleteilchen gesunden Lebensstils. [3390]

23. August 2013  –  Ärztezeitung

Blutdruckmanschette schützt Herz bei OP

Vor einer Bypass-Operation wird eine Blutdruckmanschette am Oberarm fünf Minuten lang aufgepumpt und dann wieder entleert. Das Ganze wird mehrfach wiederholt. Diese Prozedur macht das Herz widerstandsfähigeer gegen die Strapazen der Operation, sagen Spezialisten am Westdeutschen Herzzentrum in Essen. Laut einer ersten vorläufigen Doppelblindstudie könnte die Sterblichkeit nach der Operation um mehr als die Hälfte sinken. Dieses Ergebnis wird zur Zeit in einer grösseren britischen Studie überprüft. [3386]

19. August 2013  –  Ärzteblatt

Auch künstliche Süssstoffe machen dick

Nicht nur Zucker kann dick machen, sondern auch Ersatzstoffe wie Aspartam, Sucralose oder Saccharin. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine US-Studie. Neben Gewichtszunahme erhöhen die Süssstoffe auch die Risiken für Diabetes und Herzkrankheiten. Der süsse Geschmack ohne Zuckerzufuhr könnte den Stoffwechsel verwirren, mutmassen die Forscher. [3375]

29. Juli 2013  –  UPI Health News

Sporttipps für Senioren

Gleichgewichtsübungen wie Tai-Chi oder Tanzen, Kraftübungen für die Muskeln und Wanderungen für Herz und Kreislauf - so sehen deutsche Sportmediziner und Geriater die ideale körperliche Betätigung für Senioren. Diese sind laut einer kanadischen Studie nicht anfälliger für Sportverletzungen als jüngere Personen. [3367]

11. Juli 2013  –  Ärztezeitung

Europa: Herzen gesünder

Todesfälle durch Herzkrankheiten sind heute in Europa weniger als halb so häufig wie noch in den achtziger Jahren, und sie gehen weiter zurück. Das zeigt eine Analyse der WHO. Ursache sei abnehmender Tabakkonsum, meinen Experten. [3358]

26. Juni 2013  –  Medpage Today

Training: Auch kurz und intensiv kann fit machen

Dreimal pro Woche vier Minuten lang intensiv trainieren, mit 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz - das reicht bei übergewichtigen und sportlich inaktiven Menschen aus, um die Fitness deutlich zu steigern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über zwanzig Freiwilligen in Norwegen. Gut geeignet für das Kurzzeittraining sind Hügellaufen oder schnelles Treppensteigen. Ob auch schlankere und körperlich aktivere Menschen vom Kurztraining profitieren, bleibt allerdings fraglich. [3354]

20. Juni 2013  –  Ärztezeitung

Fisch gegen Herzinfarkt nicht länger empfohlen

Eine britische Gruppe von Experten stoppt ihre Empfehlung, für die Vorbeugung eines zweiten Herzinfarkts fetten Fisch zu essen oder Kapseln mit Omega-3 Fettsäuren zu schlucken. Deren Nutzen sei minimal. Die Gruppe empfiehlt aber weiterhin eine Mittelmeerdiät mit viel Früchten und Gemüse, Fisch statt Fleisch und pflanzlichen Ölen statt tierischen Fetten. [3350]

14. Juni 2013  –  UPI Health News

Vorhofflimmern fördert Demenz

Menschen mit Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, bauen geistig schneller ab als andere. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über fünftausend Personen in Alabama: Mit Herzflimmern erreicht ein Mensch die Schwelle zur Demenz etwa zwei Jahre früher als eine Person mit gesundem Herzrhythmus. Als Ursache vermutet man kleinste Blutgerinnsel, die zu Verstopfungen im Blutkreislauf des Gehirns führen. [3346]

10. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Fitness schützt vor Krebs

Fitte Männer mittleren Alters, gesund an Lunge, Herz und Kreislauf, sind im Alter um bis zu zwei Drittel besser vor Lungenkrebs und zu einem Drittel besser vor Darmkrebs geschützt als Männer mit der geringsten Fitness. Das zeigt eine Studie des amerikanischen Cooper-Instituts mit über siebzehntausend Männern, im Durchschnitt fünfzig Jahre alt. Lungen- und Darmkrebs gehören zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. [3345]

7. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Schmerzmittel auf Dauer schädlich für das Herz

Zwei oft verwendete Schmerzmittel, Diclofenac und Ibuprofen, erhöhen bei längerer Anwendung das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall etwa im gleichen Mass wie die COX-2-Hemmer. Das zeigt eine Auswertung von über sechshundert Studien mit insgesamt über dreihunderttausend Patienten. Einige COX-2-Hemmer sind schon vor Jahren wegen des Herzrisikos vom Markt zurückgezogen worden. Gegen Rheuma können statt Medikamente auch Hitze, Kälte und Sport helfen. [3342]

4. Juni 2013  –  Ärzteblatt

Aktueller    1   2   3   4   5   6   7   8   9   10    Früher

Mehr



 
574 Kurznachrichten

Suche einschränken:
mehr als ein Suchwort eingeben.

 

Ähnlich

Alle Themen

Meistgelesen

Ernährung

Icon

Tagesbedarf an Vitaminen, Flüssigkeitt, Energie, Fett, Salz usw. Bausteine und ihre Wirkungen.

mehr

Fitness

Icon

Kleines Fitness-1x1 für Training und Erholung. Selbsttest: Wie fit sind Sie? Fitnessfaktoren.

mehr

Blutdruck

Icon

Selber messen, aber richtig. Was die Werte bedeuten. Blutdruck senken ohne Medikamente.

mehr

Cholesterin

Icon

LDL und HDL, Normwerte, Cholesterin senken ohne Medikamente. Fragen, Antworten.

mehr