
News zu Herz
Schaden zuckerfreie Süssgetränke dem Herzen?
Wer künstlich gesüsste Diätgetränke täglich konsumiert, muss mit einem 43 Prozent höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leben. Das zeigt eine Studie mit mehr als zweitausend Personen in den USA. Ob die Süssgetränke dem Herzen schaden oder ob Personen mit erhöhtem Risiko mehr solche Getränke konsumieren, lässt sich aus diesem Ergebnis nicht ableiten. Diätgetränke werden nämlich für Personen mit Übergewicht und anderen Risikofaktoren besonders empfohlen. [3037]
3. Februar 2012 – UPI Health News
Herz: Wie stark wirken Risikofaktoren?
Rauchen, zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes sind die vier wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine andere Herz-Kreislauf-Krankheit. Ihre Wirkung ist jetzt mit Daten aus 18 Langzeitstudien neu berechnet worden: Mit zwei oder mehr Risikofaktoren im Alter von 45 Jahren wird im Durchschnitt die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen vor dem achtzigsten Altersjahr erkranken. Mit null Risikofaktoren erkranken 1,4 Prozent der Männer und 4,1 Prozent der Frauen. [3032]
27. Januar 2012 – Ärzteblatt
Alter: Wann Schluss mit Autofahren?
Ungutes Gefühl im dichten Verkehr und bei Nachtfahrten. Häufung von Fahrfehlern: Kleine Blechschäden, übersehene Rotlichter, Beinahe-Kollisionen mit Fussgängern und Velofahrern. Medikamente gegen Herz-, Kreislauf- und andere Beschwerden. Je mehr von diesen Punkten zutreffen, desto eher sollte man sich überlegen, die Hände vom Steuer zu lassen und auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, rät Verkehrspsychologe Bernhard Schlag von der Technischen Universität Dresden. [3031]
26. Januar 2012 – Welt
Rotwein: Resveratrol-Studien gefälscht
Angeblich soll vor allem die Substanz Resveratrol für die gesunde Wirkung von Rotwein auf Herz und Kreislauf verantwortlich sein. Seit einiger Zeit mehren sich Zweifel an dieser gesunden Wirkung. Jetzt ist der Resveratrol-Forscher Dipak Das von der Universität Connecticut der Fälschung in 145 Fällen überführt worden. Die Moral von der Geschichte: Rotwein mag gut, muss aber nicht gesund sein - schon gar nicht wegen einer einzigen Substanz. [3024]
17. Januar 2012 – Ärztezeitung
Aspirin nur zur Behandlung, nicht vorbeugend
Acetylsalicylsäure (Aspirin) ist unbestritten wirksam bei koronarer Herzkrankheit oder nach einem Herzinfarkt, um die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern. Doch gesunde Personen sollten die Finger davon lassen: Um bei ihnen einen einzigen Herzinfarkt zu verhüten, müssten statistisch gesehen 120 Personen sechs Jahre lang behandelt werden. Eine lebensgefährliche innere Blutung entsteht jedoch schon nach der Behandlung von 73 Personen. Der Schaden ist also deutlich grösser als der Nutzen. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von neun klinischen Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [3020]
11. Januar 2012 – Ärzteblatt
Wer keinen Wiederbelebungskurs (CPR) besucht hat, soll sich im Notfall auf Herzmassage konzentrieren und nicht beatmen. Das sagt die Britische Herzstiftung in ihren neusten Richtlinien. Denn Beatmung lenke nicht ausgebildete Personen zu sehr von der Herzmassage ab. Aus Ekel oder Angst, etwas falsch zu machen, würden viele Umstehende überhaupt nichts unternehmen. [3015]
4. Januar 2012 – BBC
Vitamine schützen nicht vor Herzinfarkt
Zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt nützt auch Vitamin D nichts. Eine Studie mit über fünftausend Personen in Schottland hat keine derartige Wirkung von Vitamin-D-Präparaten gefunden. Sie widerspricht damit früheren Studien, die erste Hoffnungen auf Vitamin D genährt hatten. Auch die Vitamine A, C und E haben sich schon längst als unbedeutend für ein gesundes Herz erwiesen. [3005]
19. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Das dreitausendste Gesundheitstelegramm
In den letzten zehn Jahren sind an dieser Stelle 3000 Kurzartikel veröffentlicht worden. Am meisten gefragt waren im vergangenen Jahr Artikel über Cholesterin, Blutdruck, verschiedene Ernährungsthemen, Gewicht, Herz und Kreislauf. Alle Artikel basieren auf Studien, die in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. [3000]
12. Dezember 2011 – PubMed
Grippeimpfung halbiert Risiko für Herzpatienten
Für Herzpatienten, die gegen Grippe geimpft sind, sinkt das Risiko, wegen einer Herzschwäche oder einem Herzanfall ins Spital zu müssen oder daran zu sterben, auf die Hälfte. Das zeigt eine thailändische Studie mit über vierhundert Patienten. [2996]
7. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Frauen: Süssgetränke schaden dem Herzen
Frauen, die pro Tag mehr als eine Dose Cola oder ein anderes Süssgetränk konsumieren, setzen im Vergleich mit anderen um die Taille mehr Fett an. Auch bewegen sie sich seltener und haben erhöhte Fettwerte - alles Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Auch das Risiko für Diabetes steigt. Männer vertragen zwar mehr Zucker, sollten aber dennoch Mass halten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über viertausend Personen in den USA. [2991]
30. November 2011 – Ärztezeitung
Zuviel Salz in der Nahrung steigert den Blutdruck und bringt so Herz und Kreislauf in Gefahr. Diese Tatsache bleibt unbestritten. Doch jetzt lässt eine neue kanadische Studie vermuten, dass auch zuwenig Salz ungesund ist - ausgerechnet für Menschen mit Bluthochdruck. Als optimale Salzmenge haben die Kanadier 8 Gramm pro Tag ermittelt - doppelt so viel wie die WHO empfiehlt. Bevor aber nicht weitere Studien dieses Ergebnis bestätigen, werden die bisherigen Empfehlungen in Kraft bleiben. [2990]
28. November 2011 – Ärzteblatt
Fitness fürs Herz ist Fitness fürs Hirn
Sind Herz und Kreislauf bis ins hohe Alter gesund, bleibt auch das Gehirn länger fit. Das zeigt eine Studie mit über zwanzigtausend Senioren in den USA. Von den Risikofaktoren scheint sich vor allem hoher Blutdruck negativ auf die geistigen Fähigkeiten auszuwirken. Schützend wirkt dagegen eine gute Schulbildung. [2986]
22. November 2011 – Ärztezeitung
Eigene Stammzellen stärken das Herz
Bei einer Bypass-Operation nach Herzinfarkt entnehmen Chirurgen dem Herzen Stammzellen. Diese werden in Zellkulturen vermehrt. Monate später bekommt der Patient über Herzkatheter eine Infusion mit rund einer Million dieser Stammzellen. Im Herzmuskel wachsen sie zu neuen Herzmuskelzellen heran und verbessern die Pumpleistung. Diese neue Methode ist im US-Staat Kentucky erfolgreich erprobt worden - allerdings erst an etwas mehr als einem Dutzend Patienten. [2981]
15. November 2011 – Ärzteblatt
Blutdrucksenker besser abends einnehmen
Wer Medikamente gegen zu hohen Blutdruck nehmen muss, tut dies am besten abends - sie wirken dann um einiges besser als am Morgen: Der Blutdruck sinkt stärker, und das Risiko für Herz und Kreislauf ist um siebzig Prozent niedriger. Das zeigt eine Studie mit über zweitausend Patienten in Spanien. [2977]
9. November 2011 – Ärztezeitung
Kleinkinder: Scherzen sprengt schematisches Denken
Eltern, die mit ihren Kleinen herumalbern und Spässe machen, verhelfen ihnen zu flexiblem Denken ausserhalb genormter Kästchen. Mit diesen Fähigkeiten werden sie später leichter Freunde finden, mit Stress umgehen und kreative Leistungen vollbringen. Zu diesem Schluss kommen britische Forscher. Sie haben untersucht, wie Spass und «Tun als ob» auf fünfzehn bis vierundzwanzig Monate alte Kinder wirkt. [2970]
31. Oktober 2011 – UPI Health News
7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden
1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]
24. Oktober 2011 – UPI Health News
Natürliches Testosteron schützt Herzen von Senioren
Ältere Männer mit einem hohen Spiegel von Testosteron im Blut haben ein etwa um 30 Prozent niedrigeres Risiko für Herzinfarkt als die übrigen Männer gleichen Alters. Zu diesem Schluss kommt eine schwedische Studie mit über zweitausend Männern. Wichtig ist offenbar, dass der Körper eigenes Testosteron bildet. Mit hoch dosierten Präparaten kann das Herzrisiko sogar ansteigen, wie eine frühere Studie zeigt. [2957]
11. Oktober 2011 – Ärztezeitung
Nahrungsergänzung: Gefährliche Präparate aus dem Internet
Fast ein Drittel der Fitness-, Schlankheits-, Antiaging und Potenzmittel aus dem Internethandel enthält nicht zugelassene oder nicht deklarierte Wirkstoffe, zum Teil in lebensgefährlichen Dosierungen. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an 78 Produkten. [2954]
6. Oktober 2011 – Spiegel
Herz-OP: Mehr Stents, weniger Bypässe
Stents sind kleine Metallhülsen, die Verengungen in Herzkranzgefässen erweitern. Sie lassen sich schonend über Sonden (Katheter) anbringen und ersetzen immer häufiger die aufwendigen Bypass-Operationen. Schon fast die Hälfte der Stents sind mit Medikamenten beschichtet, die ein erneutes Verstopfen verhindern sollen, Tendenz zunehmend. Das zeigen die neusten Statistiken aus Deutschland. [2950]
30. September 2011 – Ärztezeitung
Rotwein gut fürs Herz, trotz Bluthochdruck
Polyphenole, die gesunden Substanzen in Rotwein, können einen zu hohen Blutdruck nicht senken. Das zeigt ein Versuch mit über sechzig Personen in Rotterdam. Die Forscher vermuten, dass Polyphenole die Zellen der Gefässwände stärken, so dass sie hohem Blutdruck besser widerstehen. [2946]
26. September 2011 – WebMD
Alter, nicht Menopause fördert Herzinfarkte
Frauen erleiden nach der Menopause häufiger als vorher einen Herzinfarkt. Das liegt aber nicht an der Menopause, wie früher vermutet, sondern rein am Alter. Die schwindenden Hormone haben keine Einfluss. Ihr Ersatz lässt das Risiko für Herzinfarkt sogar ansteigen. Zu diesem Schluss kommen Analysen von Sterberegistern in England, Wales und den USA. [2938]
8. September 2011 – Ärzteblatt
Wie und warum Schokolade gesund ist
Die Risiken für Herzinfarkt, Hirnschlag und Diabetes können bei regelmässigem Konsum von dunkler Schokolade um je ungefähr ein Drittel sinken. Wirksam sind Bestandteile des Kakaos. Gegen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) helfen diese allerdings nicht. Negativ wirkt sich der hohe Fett- und Zuckergehalt aus. Den besten Vorteil bietet daher schwarze Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao. Zu diesem Schluss kommt die Auswertung von Studien mit insgesamt über hunderttausend Personen. [2933]
1. September 2011 – Die Zeit
Herzkrankheit macht gutes Cholesterin böse
Das HDL-Cholesterin gilt als gutartig, weil es das Risiko für Herzinfarkt vermindert. Dies gilt aber nur für Gesunde, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Bei Patienten, die schon an einer Herzkrankheit leiden, verändert sich das HDL zum Schlechten und greift die Blutgefässe an. [2922]
17. August 2011 – Tages-Anzeiger
Mittagsschlaf macht fit und gesund
Zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde Kurzschlaf (Powernapping) über Mittag kann das Risiko vorzeitigen Herztodes um ein Drittel senken. Die Leistungskraft am Arbeitsplatz nimmt zu, und im Alter sink das Risiko für Demenz. Zu diesem Schluss kommen Studien bei über zwanzigtausend Personen. [2909]
19. Juli 2011 – Ärztezeitung
Vier gesunde Regeln gegen plötzlichen Herztod
Nicht rauchen, schlank bleiben, täglich eine halbe Stunde Sport treiben und sich gesund ernähren mit viel Obst und Gemüse - wer sich an diese vier Regeln hält, senkt sein Risiko für plötzlichen Herztod um 90 Prozent. Das haben Forscher aus Daten von mehr als achzigtausend amerikanischen Frauen berechnet. [2903]
11. Juli 2011 – Ärzteblatt
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