Hautkrebs: Archiv

Archiv zu Hautkrebs, 15.3.2010 bis 11.6.2014

Jung Sonnenbrand, alt Hautkrebs

Wenn junge Menschen zwischen 15 und 20 Jahren fünfmal oder häufiger einen schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung erlitten haben, steigt ihr Risiko für mehrere Arten von bösartigem Hautkrebs Jahrzehnte später um 60 bis 80 Prozent. Das zeigt eine US-Studie mit über hunderttausend Personen. [3453]

11. Juni 2014  –  Ärztezeitung

Aspirin zum Schutz vor schwarzem Hautkrebs?

Frauen, die Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin) einnehmen, erkranken seltener an schwarzem Hautkrebs (Melanom). Das zeigt eine US-Studie, in der fast sechzigtausend Frauen über zwölf Jahre beobachtet worden sind. Je länger die Einnahme, desto seltener tritt Melanom auf. Daraus schliessen die Forscher auf eine Schutzwirkung von ASS. Da dieses Medikament auch Nachteile hat, ist es vermutlich nicht ratsam, es speziell gegen einen möglichen Krebs einzunehmen. [3294]

19. März 2013  –  Ärzteblatt

Krebsmittel weckt Hoffnung gegen Alzheimer

Bexaroten, ein Mittel gegen Hautkrebs, kann Symptome von Alzheimer bei Mäusen teilweise rückgängig machen. Das Mittel wirkt viel besser und vor allem viel schneller als alle bisher erprobten Medikamente. Von den Tierversuchen in einem Labor in Ohio bis zur Anwendung bei menschlichen Patienten ist allerdings noch ein weiter Weg. Die Forscher warnen vor übertriebenen Hoffnungen und raten dringend davon ab, das Krebsmedikament ohne Verschreibung gegen Alzheimer zu nehmen. [3042]

10. Februar 2012  –  Telegraph

Weniger Hautkrebs dank Kaffee

Bestimmte Arten von Hautkrebs, etwa Basaliome oder Spinaliome, entwickeln sich seltener bei Frauen, die täglich sechs oder mehr Tassen Kaffee trinken. Nur koffeinhaltiger Kaffee zeigt diese Wirkung. Es greift offenbar Enzyme an, die Krebszellen vor einem Angriff des Immunsystems schützen. [2924]

19. August 2011  –  Ärzteblatt

Weisser Hautkrebs durch Viren und UV

Nur wenn Viren die Zellen der Haut geschädigt haben, kann UV-Strahlung weissen Hautkrebs auslösen. Das vermuten Krebsforscher nach Versuchen an Labormäusen. Die Hautkrebs-Viren sind verwandt mit solchen, die Warzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jetzt wollen Forscher einen Impfstoff gegen weissen Hautkrebs entwickeln. [2910]

20. Juli 2011  –  Welt

Bester Sonnenschutz: Mittagssonne meiden!

Um drei Viertel lässt sich die mögliche Belastung mit UV-Strahlen reduzieren, wenn man zwischen elf und fünfzehn Uhr die Sonne meidet. Das sagt Professor Eggert Stockfleth, Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung. In Europa nehmen die Neuerkrankungen an Hautkrebs jedes Jahr um etwa fünf Prozent zu. [2862]

9. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Ein wenig Sonne über Mittag ist gesund

Sonnenschutz total - aus Furcht vor Hautkrebs - ist ungesund, warnen sieben britische Organisationen, darunter die Vereinigung der Hautärzte, die Osteoporose-Gesellschaft und die Gesellschaft für Krebsforschung. Sie empfehlen, über Mittag dosiert Sonne zu tanken - dann, wenn das Sonnenlicht am meisten UV-Strahlung enthält. Das sollte man regelmässig tun, sogar im Sommer, allerdings nur für etwa zehn bis fünfzehn Minuten und mit ausreichendem Sonnenschutz. So bildet die Haut das lebenswichtige Vitamin D. Mit dem Sonnenbad sollte man aufhören, bevor die Haut rot wird. [2774]

17. Dezember 2010  –  BBC

Solarium fördert Hautkrebs stärker als gedacht

Mehr als viermal höher ist das Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) bei Menschen, die regelmässig ins Solarium gehen und sich dort unter schnell bräunende Geräte legen. Wer mehr als fünfzig Stunden in seinem Leben auf üblichen Sonnenbänken verbracht hat, muss mit einem mehr als dreimal höheren Risiko rechnen. Generell haben Nutzer von Solarien ein um 75 Prozent höheres Risiko als Menschen, die sich nicht künstlich bräunen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über tausend Melanom-Patienten in den USA. Sie lässt vermuten, die Krebsgefahr durch Solarien sei höher als bisher angenommen. [2618]

28. Mai 2010  –  Ärztezeitung

Hautkrebstag: So beugt man vor

Die Krebsliga Schweiz empfiehlt, zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten zu bleiben, im Sommer im Freien Hut, Sonnenbrille und schützende Kleidung zu tragen und nackte Haut reichlich mit Sonnenschutzmittel einzureiben. Besonders gut sollten Kinder und Jugendliche geschützt werden, denn ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen. Sonnenbrände in den ersten 18 Lebensjahren führen später am häufigsten zu Hautkrebs. [2583]

10. Mai 2010  –  Medical Tribune

Agentur warnt: Solarien so krebserregend wie Rauchen

Wer sich vor dem dreissigsten Lebensjahr regelmässig in Solarien bräunen lässt, steigert sein Risiko für Hautkrebs um 75 Prozent. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stuft Solarien in die höchste Stufe der Krebsrisiken ein, vergleichbar mit Zigaretten oder Asbest. Immerhin ist aber Hautkrebs zu hundert Prozent heilbar, wenn rechtzeitig erkannt - im Unterschied zu Lungenkrebs. [2475]

15. März 2010  –  Standard

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