Gesundheitstelegramm: Hautkrebs

News zu Hautkrebs

Krebsmittel weckt Hoffnung gegen Alzheimer

Bexaroten, ein Mittel gegen Hautkrebs, kann Symptome von Alzheimer bei Mäusen teilweise rückgängig machen. Das Mittel wirkt viel besser und vor allem viel schneller als alle bisher erprobten Medikamente. Von den Tierversuchen in einem Labor in Ohio bis zur Anwendung bei menschlichen Patienten ist allerdings noch ein weiter Weg. Die Forscher warnen vor übertriebenen Hoffnungen und raten dringend davon ab, das Krebsmedikament ohne Verschreibung gegen Alzheimer zu nehmen. [3042]

10. Februar 2012  –  Telegraph

Weniger Hautkrebs dank Kaffee

Bestimmte Arten von Hautkrebs, etwa Basaliome oder Spinaliome, entwickeln sich seltener bei Frauen, die täglich sechs oder mehr Tassen Kaffee trinken. Nur koffeinhaltiger Kaffee zeigt diese Wirkung. Es greift offenbar Enzyme an, die Krebszellen vor einem Angriff des Immunsystems schützen. [2924]

19. August 2011  –  Ärzteblatt

Weisser Hautkrebs durch Viren und UV

Nur wenn Viren die Zellen der Haut geschädigt haben, kann UV-Strahlung weissen Hautkrebs auslösen. Das vermuten Krebsforscher nach Versuchen an Labormäusen. Die Hautkrebs-Viren sind verwandt mit solchen, die Warzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jetzt wollen Forscher einen Impfstoff gegen weissen Hautkrebs entwickeln. [2910]

20. Juli 2011  –  Welt

Bester Sonnenschutz: Mittagssonne meiden!

Um drei Viertel lässt sich die mögliche Belastung mit UV-Strahlen reduzieren, wenn man zwischen elf und fünfzehn Uhr die Sonne meidet. Das sagt Professor Eggert Stockfleth, Leiter der Europäischen Hautkrebsstiftung. In Europa nehmen die Neuerkrankungen an Hautkrebs jedes Jahr um etwa fünf Prozent zu. [2862]

9. Mai 2011  –  Ärztezeitung

Ein wenig Sonne über Mittag ist gesund

Sonnenschutz total - aus Furcht vor Hautkrebs - ist ungesund, warnen sieben britische Organisationen, darunter die Vereinigung der Hautärzte, die Osteoporose-Gesellschaft und die Gesellschaft für Krebsforschung. Sie empfehlen, über Mittag dosiert Sonne zu tanken - dann, wenn das Sonnenlicht am meisten UV-Strahlung enthält. Das sollte man regelmässig tun, sogar im Sommer, allerdings nur für etwa zehn bis fünfzehn Minuten und mit ausreichendem Sonnenschutz. So bildet die Haut das lebenswichtige Vitamin D. Mit dem Sonnenbad sollte man aufhören, bevor die Haut rot wird. [2774]

17. Dezember 2010  –  BBC

Solarium fördert Hautkrebs stärker als gedacht

Mehr als viermal höher ist das Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) bei Menschen, die regelmässig ins Solarium gehen und sich dort unter schnell bräunende Geräte legen. Wer mehr als fünfzig Stunden in seinem Leben auf üblichen Sonnenbänken verbracht hat, muss mit einem mehr als dreimal höheren Risiko rechnen. Generell haben Nutzer von Solarien ein um 75 Prozent höheres Risiko als Menschen, die sich nicht künstlich bräunen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über tausend Melanom-Patienten in den USA. Sie lässt vermuten, die Krebsgefahr durch Solarien sei höher als bisher angenommen. [2618]

28. Mai 2010  –  Ärztezeitung

Hautkrebstag: So beugt man vor

Die Krebsliga Schweiz empfiehlt, zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten zu bleiben, im Sommer im Freien Hut, Sonnenbrille und schützende Kleidung zu tragen und nackte Haut reichlich mit Sonnenschutzmittel einzureiben. Besonders gut sollten Kinder und Jugendliche geschützt werden, denn ihre Haut ist empfindlicher als die von Erwachsenen. Sonnenbrände in den ersten 18 Lebensjahren führen später am häufigsten zu Hautkrebs. [2583]

10. Mai 2010  –  Medical Tribune

Agentur warnt: Solarien so krebserregend wie Rauchen

Wer sich vor dem dreissigsten Lebensjahr regelmässig in Solarien bräunen lässt, steigert sein Risiko für Hautkrebs um 75 Prozent. Die Internationale Krebsforschungsagentur IARC stuft Solarien in die höchste Stufe der Krebsrisiken ein, vergleichbar mit Zigaretten oder Asbest. Immerhin ist aber Hautkrebs zu hundert Prozent heilbar, wenn rechtzeitig erkannt - im Unterschied zu Lungenkrebs. [2475]

15. März 2010  –  Standard

Solarien können der Gesundheit schaden

Jede siebte Sonnenbank in einem europäischen Solarium strahlt zuviel UV ab. Wer sich dort bräunen lässt, droht einen Sonnenbrand zu bekommen und im schlimmsten Fall später an Hautkrebs zu erkranken. Zu diesem Schluss kommt ein Test an über fünfhundert Sonnenbänken in zehn europäischen Ländern. Wer sich im Solarium bräunen lässt, sollte erwachsen sein, ein auf den Hauttyp abgestimmtes Programm wählen, die Augen schützen, Kosmetika vor dem Bräunen von der Haut entfernen, mindestens 48 Stunden Pause zwischen zwei Sitzungen einhalten und empfindliche Körperstellen nicht bräunen. [2414]

15. Februar 2010  –  Standard

Erster Impfstoff gegen Krebs

Zum ersten Mal in der Geschichte der Medizin kommt jetzt eine Impfung gegen Krebs auf den Markt. Das Präparat bekämpft schwarzen Hautkrebs bei Hunden. Für Menschen ist ein ähnlicher Impfstoff erst in der dritten Phase der klinischen Prüfung. Diese wird schätzungsweise noch ein Jahr dauern. Anders als die meisten anderen Impfungen, etwa gegen Grippe, wirkt die Krebs-Impfung erst dann, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist. [2290]

13. Januar 2010  –  Welt

Krebs-Gencode geknackt

Krebsforschern ist es gelungen, die Gene von Haut- und Lungenkrebszellen vollständig zu entschlüsseln. Der Vergleich mit gesunden Zellen zeigt: Hautkrebszellen haben etwa dreissigtausend Fehler in ihrer Erbmasse, verursacht durch zuviel Sonnenstrahlung; Lungenkrebszellen haben über zwanzigtausend Fehler, verursacht durch Schadstoffe im Tabakrauch. Mit jedem gerauchten Pack Zigaretten kommt im Durchschnitt ein neuer Gen-Fehler dazu. Die Forscher hoffen, anhand der Gene neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebs zu finden. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird sich noch zeigen müssen. [2217]

18. Dezember 2009  –  BBC

Vitamin D Tropfen, der Haut zuliebe

Wer sich gut vor der Sonne schützt, wie Hautärzte dies zum Schutz vor Krebs empfehlen, kann unter Umständen Mangel an Vitamin D leiden. Dieses Vitamin, wichtig für Knochen, kann der Körper in der Haut selbst herstellen, wenn diese von ultraviolettem Licht beschienen wird. Dieser Anteil des Sonnenlichts ist aber schädlich für die Haut. Deshalb ist es wohl besser, seinen Vitaminbedarf mit Hilfe von Tropfen zu decken, als sich der Gefahr von Sonnenbrand, schneller Alterung und Hautkrebs auszusetzen. [1921]

21. August 2008  –  PubMed PMID: 18648712

Gesunde Mittagssonne, mit Mass

Über Mittag enthält das Licht der Sonne einen höheren Anteil an Ultraviolett B, das die Haut zur Bildung von Vitamin D anregt. Am Nachmittag steigt der Anteil an Ultraviolett A, das Hautkrebs fördert. Laut neuster Meinung der Experten ist deshalb die Mittagssonne am gesündesten, allerdings nur solange sich die Haut nicht rötet. [1831]

26. März 2008  –  PubMed PMID: 18348449

Alkohol verstärkt schädliche Wirkung von UV

Wer sich zu oft und zu lange an der Sonne aufhält, muss mit einem höheren Risiko für schwarzen Hautkrebs (Melanom) rechnen. Dagegen helfen gute Kleidung und Mittel mit einem hohen Schutzfaktor. Dagegen hilft aber auch Abstinenz, denn Alkohol verstärkt die Wirkung der schädlicher UV-Strahlen. Das Risiko kann für starke Trinker bis doppelt so hoch sein als für Abstinenten, sagt eine Studie an über fünfhundert Personen im amerikanischen Sonnen-Staat Hawaii. [1398]

17. August 2006  –  Am J Epidemiology 2006;164:232

Weniger Hautkrebs bei dunklen Typen

Männer mit dunklem Hauttyp erkranken 6-mal seltener an bösartigem Hautkrebs (Melanom) als Männer mit heller Haut. Bei Frauen spielt der Hauttyp aber fast keine Rolle. [86]

31. März 2002  –  Am J Epidemiology 2002;155:614

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Die Behandlung hat drei Ziele: erstens Schübe verhindern, zweitens deren Folgen bekämpfen und drittens das Fortschreiten der Krankheit bremsen.

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