
News zu Hals
Einfache Hausmittel gegen Heiserkeit
Die deutsche Ärztezeitung gibt sieben Tipps bei Erkältung mit Halsschmerzen: 1. Wenig sprechen, nicht räuspern. 2. Viel trinken, sehr gut sind Salbei- und Ingwertee. 3. Dampf inhalieren. 4. Wohnluft feucht halten. 5. Höchstens leichter Sport (Wandern, Radwandern, Spazieren). 6. Körperwarme feuchte Halswickel (Quark). 7. Entspannungstechniken, Stressabbau. [3022]
13. Januar 2012 – Ärztezeitung
Übergewicht schützt vor Knochenbruch
Je schlanker Frauen nach der Menopause sind, desto öfter brechen sie den Schenkelhals am Hüftgelenk. Das zeigen Statistiken bei gegen einer Million Frauen in Grossbritannien und Australien. Belastet durch das höhere Gewicht verstärken sich die Knochen und brechen dadurch weniger. Bei Stürzen federn Fettpolster den Aufprall ab. Auch Sport belastet die Knochen und bremst so deren Abbau. [2932]
31. August 2011 – Ärztezeitung
Weisser Hautkrebs durch Viren und UV
Nur wenn Viren die Zellen der Haut geschädigt haben, kann UV-Strahlung weissen Hautkrebs auslösen. Das vermuten Krebsforscher nach Versuchen an Labormäusen. Die Hautkrebs-Viren sind verwandt mit solchen, die Warzen oder Gebärmutterhalskrebs auslösen. Jetzt wollen Forscher einen Impfstoff gegen weissen Hautkrebs entwickeln. [2910]
20. Juli 2011 – Welt
Einer von zehn Krebsfällen durch Alkohol
Bei Männern ist jeder zehnte Krebs durch Alkohol verursacht, bei Frauen aber nur etwa jeder dreissigste. Das haben Krebsforscher aus Daten von mehr als einer Drittelmillion Personen aus acht europäischen Ländern berechnet. Alkohol fördert Krebs vor allem im Kopf- und Halsbereich sowie in der Leber und im Darm, bei Frauen auch Brustkrebs. [2844]
11. April 2011 – Ärzteblatt
1. Abends kein Alkohol. 2. Abends weniger essen, besonders weniger fett. 3. Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel. 4. Kein Nikotin. 5. Nasenspülungen. 6. In Seiten- oder Bauchlage schlafen. 7. Abnehmen. Dazu raten Experten vom deutschen Berufsverband der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte. Wird das Schnarchen so stark, dass es die Atmung behindert (Schlaf-Apneu), schadet es der Gesundheit. [2842]
7. April 2011 – Welt
Lippen: Halsmuskel statt Aufspritzen
Kollagenspritzen für vollere Lippen waren gestern. Der neuste Trend kommt aus einer Schönheitsklinik in Naples, Florida: Aus dem langen seitlichen Halsmuskel, der das Brust- und Schlüsselbein mit der Schädelbasis verbindet, schneiden die Chirurgen ein passendes Stück Fasern mit Bindegewebe. Dieses setzen sie in die Lippe ein. Nach ein paar Wochen sei die Schwellung verheilt und das Ergebnis sehe perfekt aus, sagen die Erfinder der Methode. [2488]
22. März 2010 – BBC
Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend
Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen. [2456]
5. März 2010 – Ärztezeitung
Frauen übersehen oft Warnsignale für Herzinfarkt
Sie fühlen sich oft ungewöhnlich müde? Sie finden in letzter Zeit kaum richtig Schlaf? Sie sind kurzatmig? Ihnen ist übel, und Sie leiden an Schmerzen im Oberbauch? Sie haben ungewöhnlich starke Hals- oder Nackenschmerzen? Wenn Sie eine Frau sind, dann könnten Sie einen Herzinfarkt erlitten haben und sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen! Laut Umfrage einer deutschen Krankenkasse kennen nur die wenigsten Frauen diese Anzeichen für einen weiblichen Herzinfarkt. Sie unterscheiden sich deutlich von den klassischen Symptomen des Mannes (Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb). [2265]
7. Januar 2010 – Welt
Früher Sex, mehr Gebärmutterhalskrebs
Je früher in ihrem Leben eine Frau ihren ersten Sex hat, desto höher ist ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Keine Rolle spielt jedoch, entgegen früheren Studien, die Zahl der Sexpartner. Ursache für den Krebs ist das Papillomavirus HPV, das beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Je früher die Infektion, desto länger hat sie Zeit, sich zu einem Krebs zu entwickeln. [2230]
22. Dezember 2009 – BBC
Zehn Risikofaktoren für Demenz
Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]
5. Juni 2009 – PubMed PMID: 19439724
Zähne putzen kann auch Krebs verhindern
Schlechte Mundhygiene, entzündetes Zahnfleisch und ausfallende Zähne erhöhen das Risiko für Krebs im Bereich von Kopf, Hals und Speiseröhre auf das Doppelte bis Dreifache. Gute Mundhygiene kann also Krebs verhindern. Problematisch sind jedoch Mundwässer: Sie erhöhen das Risiko für Krebs ebenso stark wie eine schlechte Mundhygiene. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Ost- und Mitteleuropa sowie in Südamerika. [2075]
2. April 2009 – PubMed PMID: 19322217
Nach Orgasmus auf einem Auge blind
An der Universitätsklinik von Kopenhagen ist ein Mann behandelt worden, der bei jedem Orgasmus zeitweise auf dem linken Auge blind wurde. Die Untersuchung zeigte, dass seine Halsschlagader auf der einen Seite zu fast hundert Prozent verstopft war. Nach Behandlung mit Medikamenten löste sich der Pfropf an der kritischen Stelle auf, und der Mann hatte keine Beschwerden mehr beim Sex. [1939]
16. September 2008 – PubMed PMID: 18658172
Vitamin C bremst Arterienverkalkung
Bei älteren Männern verdickt sich die Wand der Halsschlagader mit den Jahren. Doch das geschieht weniger schnell, wenn sie viel Vitamin C aus Früchten und Gemüse konsumieren. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Männern über siebzig in Schweden. [1870]
21. Mai 2008 – PubMed PMID: 18472409
Wer fit ist, übersteht Schleudertrauma besser
Neben Kopfstützen ist auch die Fitness wichtig, um bei einem Auffahrunfall Schäden an der Halswirbelsäule (Schleudertrauma) zu verhindern: Bei gut trainierten Personen bleiben die Schäden nach einem Unfall deutlich geringer als bei Sportmuffeln. Das zeigt eine Studie an über hundert britischen Unfallopfern. [1847]
17. April 2008 – PubMed PMID: 18390979
Sport hält Wände der Arterien glatt
Wer sich fit hält, senkt sei Risiko für verschiedene Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Ein wichtiger Vorteil liegt offenbar darin, dass die innere Wand der Arterien glatter bleibt. So sinkt die Gefahr, dass sich dort Gerinnsel festsetzen. Das haben Untersuchungen an der Halsschlagader bei über hundert Personen gezeigt. Dagegen waren in der Dicke der Arterienwände, die als Mass für die Verkalkung gilt, keine Unterschiede zwischen sportlich Aktiven und Bewegungsmuffeln zu sehen. [1841]
9. April 2008 – PubMed PMID: 18381823
Gesunde Zähne, gesunde Arterien
Wer seine Zähne verliert, dessen Arterien verkalken öfter, vor allem im Bereich der Halsschlagadern. Die Risiken für Demenz und Schlaganfall steigen. Vom Zähneputzen profitieren also nicht nur die Zähne, sondern profitiert auch das Hirn. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierhundert Personen in Wien. [1422]
20. September 2006 – Stroke 2006;37:2271
Training: Mischung von Kraft und Ausdauer am besten
Bei jungen Männern in Japan, die ausschliesslich mit Gewichten Kraft trainieren, hat man an den Halsschlagadern harte Stellen entdeckt. Diese treten nicht auf bei Männern, die neben Kraft auch Ausdauer trainieren. [1406]
29. August 2006 – J Hypertension 2006;24:1753
Frauen anfälliger für Arteriosklerose
Übergewicht, hoher Blutdruck und hoher Blutzucker - das so genannte metabolische Syndrom - fördert die Verkalkung der Schlagadern am Hals bei Frauen stärker als bei Männern. Das zeigt eine Studie an über 1500 Personen in Österreich. [1091]
20. Juli 2005 – Stroke 2005;36:1212
Zellen, die Verkalkung fördern
Bestimmte weiße Blutkörperchen, so genannte Monozyten, fördern die Verkalkung in den Halsschlagadern. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Personen in Norwegen. Bei Beginn der Untersuchung hatten sie noch keine Ablagerungen in den Arterien. Sieben Jahre später hat man festgestellt: Je mehr Monozyten im Blut, desto mehr Kalk in den Arterien. [1031]
27. April 2005 – Stroke 2005;36:715
Stress lässt Arterien mehr verkalken
Je größer die seelische Spannung, desto eher verkalken die Halsschlagadern. Das zeigt eine Untersuchung mittels Ultraschall an über zweitausend Personen in Deutschland. [1023]
15. April 2005 – Heart 2005;91:460
Menschen, die an Arteriosklerose leiden, kalkigen Stellen in den Schlagadern am Hals und im Hirn, sind eher als andere von Alzheimer betroffen. Das haben Autopsien an mehr als tausend verstorbenen Patienten in den USA ergeben. [997]
10. März 2005 – Neurology 2005;64:494
Patienten mit Krebs an Kopf und Hals haben oft einen deutlichen Mangel an Folsäure. Das zeigt eine Studie an über 200 Patienten in Rom. Dort erprobt man jetzt eine vorbeugende Behandlung mit Folsäure. [958]
14. Januar 2005 – British Medical Journal 2005;330:120
Sollen Frauen jedes Jahr einen Pap-Abstrich machen lassen, um einen möglichen Krebs am Gebärmutterhals früh zu entdecken? Wenn der Test 3-mal negativ war, kann man das Intervall auf 3 Jahre ausdehnen. Das Risiko, dass ein Krebs unentdeckt bleibt, ist mit 3:100'000 winzig klein. [616]
18. Oktober 2003 – N Engl J Medicine 2003;349:1501
Kinder im Alter zwischen 4 und 7 Jahren sind bei Unfällen in einer an den Gurten befestigten Sitzschale doppelt so gut geschützt wie von den Gurten allein. Die Schale verhindert vor allem Verletzungen von Hals, Rücken, inneren Organen und Beinen. Das zeigt eine US-Studie. [489]
5. Juni 2003 – JAMA 2003;289:2835
Nacken schmerzt? Nacken trainieren!
Ständige Schmerzen im Nacken lassen mit der Zeit nach, wenn man regelmässig Kraft und Ausdauer der Nackenmuskeln trainiert: Am Boden liegen und den Kopf heben, oder Kraftübungen der Muskeln an Hals und Schultern mit einem elastischen Band oder mit den eigenen Armen. [476]
22. Mai 2003 – JAMA 2003;289:2509
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