Gesundheitstelegramm | Hals
Lippen: Halsmuskel statt Aufspritzen
22. März 2010 - Kollagenspritzen für vollere Lippen waren gestern. Der neuste Trend kommt aus einer Schönheitsklinik in Naples, Florida: Aus dem langen seitlichen Halsmuskel, der das Brust- und Schlüsselbein mit der Schädelbasis verbindet, schneiden die Chirurgen ein passendes Stück Fasern mit Bindegewebe. Dieses setzen sie in die Lippe ein. Nach ein paar Wochen sei die Schwellung verheilt und das Ergebnis sehe perfekt aus, sagen die Erfinder der Methode. [2488]
Quelle: BBC
Passivrauchen schädigt Arterien schon in der Jugend
05. März 2010 - Schon Jugendliche im Alter von 13 Jahren, sonst gesund und fit, zeigen deutliche Veränderungen an den Wänden der Aorta, der Halsschlagader und der Arterie am Knöchel, wenn sie sich im Ausgang oft in verrauchter Luft aufhalten. Die Ärzte sprechen von einer präklinischen Arteriosklerose. Im Klartext: Die Wände der Arterien sind zwar noch nicht verkalkt, wohl aber verdickt und weniger elastisch, was den Blutfluss einengt. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie an fast fünfhundert Jugendlichen. [2456]
Quelle: Ärztezeitung
Frauen übersehen oft Warnsignale für Herzinfarkt
07. Januar 2010 - Sie fühlen sich oft ungewöhnlich müde? Sie finden in letzter Zeit kaum richtig Schlaf? Sie sind kurzatmig? Ihnen ist übel, und Sie leiden an Schmerzen im Oberbauch? Sie haben ungewöhnlich starke Hals- oder Nackenschmerzen? Wenn Sie eine Frau sind, dann könnten Sie einen Herzinfarkt erlitten haben und sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen! Laut Umfrage einer deutschen Krankenkasse kennen nur die wenigsten Frauen diese Anzeichen für einen weiblichen Herzinfarkt. Sie unterscheiden sich deutlich von den klassischen Symptomen des Mannes (Engegefühl und Schmerzen im Brustkorb). [2265]
Quelle: Welt
Früher Sex, mehr Gebärmutterhalskrebs
22. Dezember 2009 - Je früher in ihrem Leben eine Frau ihren ersten Sex hat, desto höher ist ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Keine Rolle spielt jedoch, entgegen früheren Studien, die Zahl der Sexpartner. Ursache für den Krebs ist das Papillomavirus HPV, das beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann. Je früher die Infektion, desto länger hat sie Zeit, sich zu einem Krebs zu entwickeln. [2230]
Quelle: BBC
Zehn Risikofaktoren für Demenz
05. Juni 2009 - Doppelt bis vierfach zählen ein schwaches Abschneiden im Gedächtnis- und Intelligenztest und Magerkeit mit einem Body Mass Index von weniger als 19. Einfach bis doppelt zählt ein hohes Alter. Einfach zählen die folgenden sieben Faktoren: Eine ungünstige Variante des Apo-E-Gens (Alzheimer-Risikofaktor), Rückbildung der weissen Hirnmasse (erkennbar im Scanner), erweiterte Hohlräume im Hirn, Verkalkung der Halsschlagader, eine durchgemachte Bypass-Operation, schwache körperliche Fitness und Alkoholabstinenz. Letzteres könnte daran liegen, dass körperlich eingeschränkte Menschen oft keinen Alkohol mehr trinken. Laut einer kalifornischen Statistik können Senioren mit keinen oder nur wenigen Risikofaktoren zu 96 Prozent sicher sein, geistig fit zu bleiben. [2105]
Quelle: PubMed
PMID: 19439724
Zähne putzen kann auch Krebs verhindern
02. April 2009 - Schlechte Mundhygiene, entzündetes Zahnfleisch und ausfallende Zähne erhöhen das Risiko für Krebs im Bereich von Kopf, Hals und Speiseröhre auf das Doppelte bis Dreifache. Gute Mundhygiene kann also Krebs verhindern. Problematisch sind jedoch Mundwässer: Sie erhöhen das Risiko für Krebs ebenso stark wie eine schlechte Mundhygiene. Zu diesem Schluss kommt eine Studie in Ost- und Mitteleuropa sowie in Südamerika. [2075]
Quelle: PubMed
PMID: 19322217
Nach Orgasmus auf einem Auge blind
16. September 2008 - An der Universitätsklinik von Kopenhagen ist ein Mann behandelt worden, der bei jedem Orgasmus zeitweise auf dem linken Auge blind wurde. Die Untersuchung zeigte, dass seine Halsschlagader auf der einen Seite zu fast hundert Prozent verstopft war. Nach Behandlung mit Medikamenten löste sich der Pfropf an der kritischen Stelle auf, und der Mann hatte keine Beschwerden mehr beim Sex. [1939]
Quelle: PubMed
PMID: 18658172
Vitamin C bremst Arterienverkalkung
21. Mai 2008 - Bei älteren Männern verdickt sich die Wand der Halsschlagader mit den Jahren. Doch das geschieht weniger schnell, wenn sie viel Vitamin C aus Früchten und Gemüse konsumieren. Dies zeigt eine Studie an über fünfhundert Männern über siebzig in Schweden. [1870]
Quelle: PubMed
PMID: 18472409
Wer fit ist, übersteht Schleudertrauma besser
17. April 2008 - Neben Kopfstützen ist auch die Fitness wichtig, um bei einem Auffahrunfall Schäden an der Halswirbelsäule (Schleudertrauma) zu verhindern: Bei gut trainierten Personen bleiben die Schäden nach einem Unfall deutlich geringer als bei Sportmuffeln. Das zeigt eine Studie an über hundert britischen Unfallopfern. [1847]
Quelle: PubMed
PMID: 18390979
Sport hält Wände der Arterien glatt
09. April 2008 - Wer sich fit hält, senkt sei Risiko für verschiedene Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Ein wichtiger Vorteil liegt offenbar darin, dass die innere Wand der Arterien glatter bleibt. So sinkt die Gefahr, dass sich dort Gerinnsel festsetzen. Das haben Untersuchungen an der Halsschlagader bei über hundert Personen gezeigt. Dagegen waren in der Dicke der Arterienwände, die als Mass für die Verkalkung gilt, keine Unterschiede zwischen sportlich Aktiven und Bewegungsmuffeln zu sehen. [1841]
Quelle: PubMed
PMID: 18381823
Gesunde Zähne, gesunde Arterien
20. September 2006 - Wer seine Zähne verliert, dessen Arterien verkalken öfter, vor allem im Bereich der Halsschlagadern. Die Risiken für Demenz und Schlaganfall steigen. Vom Zähneputzen profitieren also nicht nur die Zähne, sondern profitiert auch das Hirn. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über vierhundert Personen in Wien. [1422]
Quelle: Stroke
2006;37:2271
Training: Mischung von Kraft und Ausdauer am besten
29. August 2006 - Bei jungen Männern in Japan, die ausschliesslich mit Gewichten Kraft trainieren, hat man an den Halsschlagadern harte Stellen entdeckt. Diese treten nicht auf bei Männern, die neben Kraft auch Ausdauer trainieren. [1406]
Quelle: J Hypertension
2006;24:1753
Frauen anfälliger für Arteriosklerose
20. Juli 2005 - Übergewicht, hoher Blutdruck und hoher Blutzucker - das so genannte metabolische Syndrom - fördert die Verkalkung der Schlagadern am Hals bei Frauen stärker als bei Männern. Das zeigt eine Studie an über 1500 Personen in Österreich. [1091]
Quelle: Stroke
2005;36:1212
Zellen, die Verkalkung fördern
27. April 2005 - Bestimmte weiße Blutkörperchen, so genannte Monozyten, fördern die Verkalkung in den Halsschlagadern. Das zeigt eine Studie an über zweitausend Personen in Norwegen. Bei Beginn der Untersuchung hatten sie noch keine Ablagerungen in den Arterien. Sieben Jahre später hat man festgestellt: Je mehr Monozyten im Blut, desto mehr Kalk in den Arterien. [1031]
Quelle: Stroke
2005;36:715
Stress lässt Arterien mehr verkalken
15. April 2005 - Je größer die seelische Spannung, desto eher verkalken die Halsschlagadern. Das zeigt eine Untersuchung mittels Ultraschall an über zweitausend Personen in Deutschland. [1023]
Quelle: Heart
2005;91:460
Verkalkung fördert Alzheimer
10. März 2005 - Menschen, die an Arteriosklerose leiden, kalkigen Stellen in den Schlagadern am Hals und im Hirn, sind eher als andere von Alzheimer betroffen. Das haben Autopsien an mehr als tausend verstorbenen Patienten in den USA ergeben. [997]
Quelle: Neurology
2005;64:494
Folsäure gegen Krebs
14. Januar 2005 - Patienten mit Krebs an Kopf und Hals haben oft einen deutlichen Mangel an Folsäure. Das zeigt eine Studie an über 200 Patienten in Rom. Dort erprobt man jetzt eine vorbeugende Behandlung mit Folsäure. [958]
Quelle: Cancer
2005;103:284
Pap nur alle 3 Jahre?
18. Oktober 2003 - Sollen Frauen jedes Jahr einen Pap-Abstrich machen lassen, um einen möglichen Krebs am Gebärmutterhals früh zu entdecken? Wenn der Test 3-mal negativ war, kann man das Intervall auf 3 Jahre ausdehnen. Das Risiko, dass ein Krebs unentdeckt bleibt, ist mit 3:100'000 winzig klein. [616]
Quelle: N Engl J Medicine
2003;349:1501
Kindersitz bis 7 Jahre
05. Juni 2003 - Kinder im Alter zwischen 4 und 7 Jahren sind bei Unfällen in einer an den Gurten befestigten Sitzschale doppelt so gut geschützt wie von den Gurten allein. Die Schale verhindert vor allem Verletzungen von Hals, Rücken, inneren Organen und Beinen. Das zeigt eine US-Studie. [489]
Quelle: JAMA
2003;289:2835
Nacken schmerzt? Nacken trainieren!
22. Mai 2003 - Ständige Schmerzen im Nacken lassen mit der Zeit nach, wenn man regelmässig Kraft und Ausdauer der Nackenmuskeln trainiert: Am Boden liegen und den Kopf heben, oder Kraftübungen der Muskeln an Hals und Schultern mit einem elastischen Band oder mit den eigenen Armen. [476]
Quelle: JAMA
2003;289:2509
Frauen: Lohnt sich Krebsabstrich?
25. April 2003 - Mit einem Abstrich kann man Krebs des Gebärmutterhalses schon in Vorstufen früh erkennen. Der Test ist in den letzten Jahren massiv verbessert worden. Dennoch muss man noch immer tausend Frauen 35 Jahre lang testen, um einen einzigen Todesfall zu verhüten. Über 80 Prozent der Frauen mit Vorstufen von Krebs würden nie einen bösartigen Tumor bekommen, doch alle müssen behandelt werden. [449]
Quelle: British Medical Journal
2003;326:901
Hüftschutz nützt nicht
16. April 2003 - Betagte stürzen oft und brechen sich wegen Osteoporose den Oberschenkelhals am Hüftgelenk. In Holland hat man einen Hüftschutz an einigen hundert Personen getestet. Fazit: Wer einen solchen Schutz trägt, hat ein unvermindertes Risiko für Knochenbruch. [444]
Quelle: JAMA
2003;289:1957
Tomaten für geistige Frische
22. Januar 2003 - Lycopin, der rote Farbstoff in Tomaten, vermindert die Verkalkung (Arteriosklerose) der Halsschlagader im Alter. [364]
Quelle: Am J Clin Nutrition
2003;77:133
Hormone schützen vor Arterienverkalkung
18. Januar 2003 - Männer, die im Alter mehr Hormone wie Testosteron oder Wachstumsfaktor im Blut haben, leiden weniger stark an einer Verkalkung (Arteriosklerose) der Halsschlagader und bleiben daher geistig länger frisch. [360]
Quelle: Am J Epidemiology
2003;157:25
Vitamin E gegen Arteriosklerose
23. September 2002 - Das Vitamin schützt vor dem Verkalken der Halsschlagader. Die geistige Frische im Alter bleibt länger erhalten. Vitaminzusätze sind nicht nötig: Viel Früchte und Gemüse reichen aus. [260]
Quelle: Am J Clin Nutrition
2002;76:582
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