Gesundheitstelegramm: Gewicht

News zu Gewicht

Schaden zuckerfreie Süssgetränke dem Herzen?

Wer künstlich gesüsste Diätgetränke täglich konsumiert, muss mit einem 43 Prozent höheren Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall leben. Das zeigt eine Studie mit mehr als zweitausend Personen in den USA. Ob die Süssgetränke dem Herzen schaden oder ob Personen mit erhöhtem Risiko mehr solche Getränke konsumieren, lässt sich aus diesem Ergebnis nicht ableiten. Diätgetränke werden nämlich für Personen mit Übergewicht und anderen Risikofaktoren besonders empfohlen. [3037]

3. Februar 2012  –  UPI Health News

Das dreitausendste Gesundheitstelegramm

In den letzten zehn Jahren sind an dieser Stelle 3000 Kurzartikel veröffentlicht worden. Am meisten gefragt waren im vergangenen Jahr Artikel über Cholesterin, Blutdruck, verschiedene Ernährungsthemen, Gewicht, Herz und Kreislauf. Alle Artikel basieren auf Studien, die in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind. [3000]

12. Dezember 2011  –  PubMed

Abnehmen ohne Diät

Stress abbauen und besser auf die natürlichen Signale Hunger, Sättigung und Geschmack des Essens hören - mit dieser Methode kann man abnehmen auch ohne Diät und Kalorienzählen. Das zeigt ein Versuch mit gestressten und übergewichtigen Frauen in den USA. [2999]

12. Dezember 2011  –  UPI Health News

USA: Dicke verdienen weniger

Frauen mit Adipositas verdienen in den USA pro Jahr im Durchschnitt fast neuntausend Dollar weniger als normalgewichtige. Bei Männern ist dieser Unterschied mit fast fünftausend Dollar nur etwas mehr als halb so gross. [2995]

6. Dezember 2011  –  UPI Health News

7 Tipps, um 90 Jahre alt zu werden

1. Aktiv bleiben. 2. Cholesterinwert kennen und wenn nötig kontrollieren. 3. Gesund essen. 4. Blutdruckwerte kennen und wenn nötig kontrollieren. 5. Körpergewicht im gesunden Bereich halten. 6. Blutzuckerwert kennen und wenn nötig Diabetes behandeln. 7. Tabak meiden. Wer alle sieben Tipps umsetzt, habe eine neunzigprozentige Chance, neunzig Jahre oder älter zu werden, sagt ein amerikanischer Herzspezialist. [2966]

24. Oktober 2011  –  UPI Health News

Deutschland: Nur noch Minderheit mit Normalgewicht

Nur noch eine Minderheit von 46,5 Prozent der deutschen Erwachsenen hat zur Zeit einen Body Mass Index zwischen 18,5 und 25, was als Normalgewicht gilt. Das teilt die Deutsche Adipositas Gesellschaft mit. In der Schweiz ist der Anteil Normalgewichtiger mit 59,3 Prozent deutlich höher, wobei die letzte Befragung allerdings vier Jahre zurückliegt. Noch besser sieht es mit 68,9 Prozent in Japan aus. [2958]

12. Oktober 2011  –  Welt

Schulkinder werden wieder schlanker

Der Trend zu immer dickeren Kindern hat sich seit 2004 umgekehrt, zumindest in Deutschland. Sogar in den USA nehmen Schüler nicht weiter zu. Das zeigen die neusten Statistiken, in Deutschland bei über einer halben Million Schulanfängern erhoben. Auch schätzen Experten leichtes Übergewicht bei Erwachsenen heute nicht mehr als so kritisch ein wie früher. [2939]

9. September 2011  –  Süddeutsche Zeitung

Übergewicht schützt vor Knochenbruch

Je schlanker Frauen nach der Menopause sind, desto öfter brechen sie den Schenkelhals am Hüftgelenk. Das zeigen Statistiken bei gegen einer Million Frauen in Grossbritannien und Australien. Belastet durch das höhere Gewicht verstärken sich die Knochen und brechen dadurch weniger. Bei Stürzen federn Fettpolster den Aufprall ab. Auch Sport belastet die Knochen und bremst so deren Abbau. [2932]

31. August 2011  –  Ärztezeitung

Männer dicker nach Scheidung, Frauen nach Heirat

Der Ehestand wirkt sich bei Frauen und Männern ab dreissig Jahren unterschiedlich auf das Gewicht aus: Frauen werden nach der Heirat dicker, Männer dagegen nach einer Scheidung. Bei jüngeren wirkt sich die Ehe nicht auf das Gewicht aus. Das zeigt eine Studie mit zehntausend Personen in den USA. [2927]

24. August 2011  –  Ärztezeitung

Abnehmen ohne Diät: 6 Tricks

Von einem kleinen Teller essen, aus schlanken Gläsern trinken – so sehen die Mengen grösser aus. Kein Fernsehen zum Essen – wer sich darauf konzentriert, wird schneller satt. Am Tisch essen - Esskultur verleiht den Speisen mehr Gewicht. Kalorienreiche Nachwaren gut verstauen - aus den Augen, aus dem Sinn. Kleine Portionen schöpfen - der leere Teller ist ein wichtiges Sättigungssignal. [2917]

8. August 2011  –  Focus

Keine Antibaby-Spritze für den Mann

Nach über dreissig Jahren Forschung ist die Idee einer Antibaby-Spritze für den Mann wohl endgültig gescheitert. In einer Studie mit vierhundert Männern hat die Spritze bei jedem zehnten Mann zu schweren Nebenwirkungen geführt: von Akne und Gewichtszunahme bis zu Depressionen. [2915]

2. August 2011  –  Ärztezeitung

Schwanger: Diät macht dicke Kinder

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft eine kohlenhydratarme (Low Carb) Diät eingehalten haben, neigen im frühen Schulalter mehr als andere zu Übergewicht. Ihr Stoffwechsel wird schon vor der Geburt auf optimale Verwertung getrimmt, indem die entsprechenden Gene aktiver werden. Zwar lässt sich das später durch gesunde Ernährung wieder normalisieren. Doch in vielen Fällen wirken sich die schlechten Startbedingungen negativ auf das Gewicht aus. [2855]

28. April 2011  –  Ärzteblatt

Bakterien im Darm können dick machen

Hunderte von Millionen Bakterien bilden die Darmflora des Menschen. Sie hilft bei der Verdauung mit. Forscher haben nun herausgefunden, dass es drei verschiedene Typen von Darmflora gibt. Sie unterscheiden sich unter anderem darin, wie wirksam sie dem Darm helfen, Nährstoffe aufzunehmen. Menschen mit einer gut verwertenden Darmflora neigen zu Übergewicht. Dieses hofft man mit den neuen Erkenntnissen über Darmtypen künftig besser behandeln zu können. [2854]

27. April 2011  –  Welt

Mehr Schlaf hält Kinder schlanker

Kinder, die zu wenig schlafen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden. Bei jenen, die wenigstens übers Wochenende viel ausschlafen, ist dieses Risiko nur noch verdoppelt. Am schlanksten bleiben Kinder, die täglich neun bis zehn Stunden schlafen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreihundert Kindern zwischen vier und zehn Jahren in Chicago. [2797]

24. Januar 2011  –  Medpage Today

Auch Tiere werden immer dicker

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde, Katzen, Mäuse, Affen und Ratten sind in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt immer dicker geworden. Das zeigt eine Studie der Universität von Alabama. Die Forscher hatten Daten von über zwanzigtausend Tieren aus 24 Populationen mit acht verschiedenen Arten von Säugetieren ausgewertet - darunter auch freilebende. Für die Gewichtszunahme gibt es noch keine Erklärung. Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen mit Viren, Schadstoffe in der Umwelt, Lichtverschmutzung, zunehmender Stress und der Klimawandel. [2760]

29. November 2010  –  Berliner Zeitung

Peinliche Panne im Kampf gegen Übergewicht

In England, das zur Zeit eine intensive Kampagne gegen Übergewicht bei Kindern führt, sind in einem Monat mehr als zweitausend Kinder zu Unrecht als dick klassiert worden. Schuld an dieser peinlichen Panne ist ein Softwarefehler. [2731]

13. Oktober 2010  –  Daily Mirror

Virus als Dickmacher?

Kinder, die mit dem Drüsenvirus (Adenovirus) AD36 angesteckt sind, wiegen im Durchschnitt fünfzehn Kilogramm mehr als Gleichaltrige ohne dieses Virus. Das zeigt eine Studie der Universität von Kalifornien an über hundertzwanzig Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu achtzehn Jahren. Was dieses Ergebnis bedeutet, bleibt allerdings unklar. Vor allem heisst es nicht, dass das Virus dick macht. Es könnte auch sein, dass übergewichtige Kinder bloss anfälliger auf den Erreger sind. Dieser greift vor allem die Atemwege an. [2716]

22. September 2010  –  Welt

Leichte Belastung lässt Muskeln schneller wachsen

Wer Kraft trainieren will, stemmt am besten relativ leichte Gewichte, allerdings so lange, bis er oder sie nicht mehr kann. Der entscheidende Reiz für das Wachstum der Muskeln kommt von der Erschöpfung, nicht aber von der maximalen Belastung. Dies lässt eine kanadische Studie an zwanzig jungen Freizeitsportlern vermuten. Das Ergebnis tönt plausibel, denn von leichten Belastungen können sich Muskeln schneller wieder erholen als von schweren. Wegen der kleinen Zahl von Teilnehmern ist es allerdings erst vorläufig und muss noch durch grössere Studien erhärtet werden. [2693]

20. August 2010  –  Scienceticker

Bauchspeck ist Risiko auch bei Normalgewicht

Frauen mit einem Bauchumfang von mehr als 110 cm haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben als mit 75 cm und weniger. Bei Männern gilt dasselbe für mehr als 120 cm verglichen mit weniger als 90 cm. Das Gewicht oder der Body Mass Index spielen dabei keine Rolle: Auch ein idealer BMI von 23 garantiert keine gute Gesundheit, wenn sich Fett am Bauch ansetzt. Im Gegenteil: Bei normalgewichtigen Frauen erhöhen 10 cm mehr Bauchfett das Risiko um 25 Prozent, bei übergewichtigen Frauen nur gerade um 13 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie an über fünftausend Frauen und neuntausend Männern in den USA. [2687]

12. August 2010  –  Ärztezeitung

Schlankheitspillen wirken nicht

Neun verschiedene Pillen und Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich gegen Übergewicht helfen, sind in Göttingen an fast zweihundert Personen doppelblind getestet worden: Die einen nahmen echte Pillen, die anderen Placebo ohne Wirkstoffe. Fazit nach acht Wochen: Alle Personen nahmen im Durchschnitt um etwa ein Kilo ab. Auch keine einzige andere Studie kann bisher belegen, dass die Mittel besser wirken als Placebo. Trotzdem sind sie für die Hersteller ein riesiges Geschäft mit weltweit über zehn Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. [2664]

13. Juli 2010  –  Standard

Experte: Bewegen wichtiger als Abnehmen

Ein Mangel an Fitness schade der Gesundheit mehr als zuviel Fett am Körper, sagt der britische Sportmediziner Dr. Richard Weiler. Die Experten für öffentliche Gesundheit und Prävention seien zu sehr darauf fixiert, Übergewicht zu bekämpfen. Das sei der falsche Ansatz, meint Weiler. Bewegung verbessere die Gesundheit selbst dann, wenn man dabei nicht abnehme. [2616]

27. Mai 2010  –  Telegraph

Schwangerschaft: Bewegung tut dem Baby gut

Regelmässige leichte Bewegung in der Schwangerschaft macht das werdende Baby gesünder: Es wächst und gedeiht ebenso gut wie im Bauch einer Schwangeren, die sich nicht bewegt. Hingegen setzt es weniger Fett an. Dies senkt das Risiko für Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes im späteren Leben. [2512]

6. April 2010  –  BBC

Schokolade als vorbeugendes Medikament

Ein bis zwei Stücke einer üblichen Tafel Schokolade pro Tag können das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um mehr als ein Drittel senken. Zu diesem Schluss kommt eine deutsche Langzeitstudie an fast zwanzigtausend Personen im Alter von 35 bis 65 Jahren. Doch die Forscher warnen: Optimal sind nur gerade knapp zehn Gramm Schokolade pro Tag, und zwar an Stelle von anderen energiereichen Snacks. Andernfalls droht Übergewicht das Risiko wieder zu steigern. [2508]

31. März 2010  –  Spiegel

Junk Food macht süchtig

Ratten kann man wie Menschen mit Heroin oder Kokain süchtig machen. Das gelingt auch mit Junk Food, reich an Fett und Zucker. Laborversuche zeigen, dass die Kalorienbomben im Belohnungszentrum des Hirns ähnlich wirken wie Drogen. Sind Ratten erst einmal von menschlichem Junk Food abhängig geworden, fressen sie unter Stress mehr davon, während gesunde Ratten aufhören zu fressen. Zwar lassen sich diese Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen. Doch erklären sie wahrscheinlich, warum Konsumenten von Fast Food oft übergewichtig sind. [2503]

29. März 2010  –  CNN International

Bewegung: Nur eine Stunde pro Tag hält schlank

Eine halbe Stunde intensiver Bewegung pro Tag empfehlen viele Experten. Das reicht, um gesund zu bleiben, wenn man keine Probleme mit dem Gewicht hat. Wenn doch, dann ist eine Stunde pro Tag nötig, um schlank zu bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie mit über dreissigtausend Frauen mittleren Alters. [2501]

26. März 2010  –  BBC

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